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Mars One ist eine Reise ohne Wiederkehr - Gedanken der möglichen Betroffenen

Ken Sullivan (38) aus Utah ist in der engeren Wahl als Besatzungsmitglied der Mars One Mission. Die Mission ist zur Besiedelung des Roten Planeten im Jahr 2024 vorgesehen. Es wird keine Rückkehr zur Erde geben. Ken ist Ehemann und Vater von vier Kindern im Alter von sechs Monaten bis 13 Jahren.

Ken hofft, dass seine Familie ihm vergeben kann seinen Traum zu leben, der nicht der ihrige ist. Seine Ehefrau Becky denkt an Scheidung, falls sie seinen Träumen im Wege stehe sollte. Seine älteste Tochter Jocelyn (13) findet es aufregend und unterstützt seinen Wunsch.

Kaitlyn (12) ist weniger begeistert davon, dass sie ihren Vater dann niemals mehr wieder sehen wird. Ken möchte gerne bei seiner Familie bleiben, aber wenn er letztendlich ausgewählt wird, dann würde er sich für seinen Traum entscheiden und einer der ersten vier Menschen auf dem Mars sein.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Reise, Mars, Wiederkehr, Mars One
Quelle: m.sltrib.com

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2014 09:43 Uhr von blade31
 
+63 | -12
 
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Was für ein Egoist...
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16.01.2014 09:53 Uhr von brycer
 
+45 | -2
 
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Der Depp hat ein Kind von 6 Monaten - wenn er also fliegt ist das Kind etwa 10 - 11 Jahre alt und soll dann ohne Vater aufwachsen.
Verantwortungsgefühl kennt er wohl nicht.
Und ob ein Mann ohne Verantwortungsgefühl der richtige für diese Mission ist? Ich habe da meine Zweifel. ;-)
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16.01.2014 09:58 Uhr von Graf_Kox
 
+19 | -1
 
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So sehr ich den Mut der Leute auf so einer Expedition auch bewundere ist es, in diesem speziellen Fall, einfach egoistisch und verantwortungslos. Es ist ja jetzt nicht gerade was Neues dass man seine eigenen Wünsche zurück stellen muss wenn man Familie und Kinder hat.
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16.01.2014 10:05 Uhr von Hasskasper
 
+17 | -0
 
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Vielleicht will er mit dieser Aussage auch nur Medienrummel erlangen und in Talkshows eingeladen werden.. vielleicht einen Werbevertrag für Mars-Riegel bekommen, etc. pp.
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16.01.2014 10:05 Uhr von BigWoRm
 
+8 | -6
 
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er steht jetzt im mittelpunkt, egal wie.

aber 2024 geht keine rakete hoch.
kann sich bei der preisentwicklung gar keiner leisten menschen da hoch zuschießen
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16.01.2014 10:18 Uhr von brycer
 
+1 | -2
 
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@BigWoRm:
"...kann sich bei der preisentwicklung gar keiner leisten menschen da hoch zuschießen..."
Die Preisentwicklung ist doch egal. Da wird halt an anderer Stelle gespart, aber für so etwas ist immer Geld da.
Es ist ja nicht so dass z.B. China keine gesellschaftlichen Probleme hätte - aber Geld um auf dem Mond zu landen ist natürlich da. Müssen halt ein paar Bauern mehr hungern. ;-P
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16.01.2014 10:43 Uhr von SN_Spitfire
 
+10 | -2
 
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Warum die Preisentwicklung beachten?

Ganz ehrlich meine Meinung zu dem Thema...

Die Raumfahrtbehörde will die Menschen zu Forschungszwecken nutzen mit der bewussten Entscheidung und dem Wissen, dass diese Menschen nie mehr auf die Erde zurückkehren werden.
Eine Besiedelung wird NIE stattfinden, da man gar nicht voraussehen kann, was einen auf dem Mars erwartet.

Hauptsache die Amis waren die ersten Menschen, die einen Fuß auf den Mars gesetzt haben. Erfolg zu jedem Preis und egal, wieviel Leben dafür drauf gehen.

Bin ja immer noch der Meinung, dass es sinnvoller wäre, dass bei solchen Projekten die Menschheit an einem Strang zieht und man nicht in Nationalitäten aufgeteilt die Sache sehen sollte. Klappt ja schließlich bei der ISS genauso.

Aber wenn man bspw. sieht, wie die NSA verfährt und einen hintergeht, glaube ich nicht daran, dass ich das noch in meinem Leben erleben werde, dass wir ein weltweites internationales Forschungsbündnis gründen, um der Menschheit einen möglichen Fortschritt zu bringen.

Schaut einfach spaßeshalber einige Hollywoodfilme an. Immer wird von internationaler Zusammenarbeit gesprochen, aber stets unter der Führung der USA. Das kann nichts werden!
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16.01.2014 10:50 Uhr von Graf_Kox
 
+3 | -8
 
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Spitfire

"
Warum die Preisentwicklung beachten?

Ganz ehrlich meine Meinung zu dem Thema...

Die Raumfahrtbehörde will die Menschen zu Forschungszwecken nutzen mit der bewussten Entscheidung und dem Wissen, dass diese Menschen nie mehr auf die Erde zurückkehren werden.
Eine Besiedelung wird NIE stattfinden, da man gar nicht voraussehen kann, was einen auf dem Mars erwartet.

Hauptsache die Amis waren die ersten Menschen, die einen Fuß auf den Mars gesetzt haben. Erfolg zu jedem Preis und egal, wieviel Leben dafür drauf gehen.

Bin ja immer noch der Meinung, dass es sinnvoller wäre, dass bei solchen Projekten die Menschheit an einem Strang zieht und man nicht in Nationalitäten aufgeteilt die Sache sehen sollte. Klappt ja schließlich bei der ISS genauso.

Aber wenn man bspw. sieht, wie die NSA verfährt und einen hintergeht, glaube ich nicht daran, dass ich das noch in meinem Leben erleben werde, dass wir ein weltweites internationales Forschungsbündnis gründen, um der Menschheit einen möglichen Fortschritt zu bringen.

Schaut einfach spaßeshalber einige Hollywoodfilme an. Immer wird von internationaler Zusammenarbeit gesprochen, aber stets unter der Führung der USA. Das kann nichts werden!"

- Oh Mann ganz ehrlich, wenn Leute wie du das sagen hätten würden wir noch in Höhlen hocken. Die Menschen wussten doch auch nicht was sie in Amerika oder auf dem Mond erwartet.

Selbstverständlich wird der Mars einmal besiedelt, Terraforming Pläne gibt es doch jetzt schon. Der Mensch lässt sich doch nicht davon abhalten weil wir nicht wissen was passieren wird, gerade das treibt die Forschen in uns doch an!

Die NSA hat mit dem ganzen Thema garnix zu tun.

Und dafür dass die Amis nichts leiten können finde ich es aber komisch, dass sie das mit Abstand erfolgreichste Raumfahrtprogramm führen.

Aber Hauptsache pauschale USA Kritik damit fährt man auf SN ja immer gut.
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16.01.2014 10:52 Uhr von damagic
 
+3 | -4
 
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klar ist das auf der einen seite egoistisch, aber andererseits: jeder hat (erstmal?) nur dieses eine leben.

und ich weiß nicht ob es so viel besser ist eine derartig verpasste chance bis ans lebensende zu bereuen. das kann letztendlich auch dazu führen, dass die familie an seiner unzufriedenheit zerbricht.

schwierig, das wirklich reel zu beurteilen...und wie man es macht ist es eh falsch ;)
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16.01.2014 10:59 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+1 | -0
 
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Das werden dann die letzten Überlebenden der nahenden Katastrophe werden. Ich hoffe mal, die haben das auch gut gewählt...500 Frauen und 500 Männer...schließlich muss das mit dem Wiederherstellen der Menschheit ja klappen.
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16.01.2014 11:08 Uhr von PrinzAufLinse
 
+4 | -0
 
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Das ist aus meiner Sicht ein großangelegtes "BigBrother" Format. Es gibt eine Warmlaufphase; dann die engere Auswahl mit mehreren Shows bis zum fulminanten Finale. Und das Ende vom Lied ist: Nö wir fliegen nicht, weil...
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16.01.2014 11:11 Uhr von bewu1982
 
+6 | -2
 
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Kann man nur sagen: Volltrottel.

Aber alleine das man einen Familienvater für den Mist auswählt ist genauso schwachsinnig.

Die armen Kinder
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16.01.2014 11:25 Uhr von Serhat1970
 
+1 | -0
 
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Von diesen Leuten wird niemand den Mars jemals sehen, das ist nur ein Gag. Denn die Kosten für diese Reise sind aktuell zu hoch und es gibt niemanden der diese Kosten tragen kann.
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16.01.2014 12:04 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -1
 
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50% aller Menschen, die zum Mars fliegen, werden alleine durch die hohe Strahlenbelastung im All bis zur Ankunft auf dem Mars Krebs haben. Ganz tolle Aussichten, dass man das Spektakel kaum überlebt.
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16.01.2014 12:05 Uhr von HotScreenShot
 
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Sollte der Mann 2024 tatsächlich unterwegs zum Mars sein, kann man mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass er jahrelang körperlich und psychisch darauf vorbereitet wurde.
Dazu sollte man sich vielleicht mal die Einzelheiten des geplanten Projekts durchlesen.
Ich erwarte die kommenden 10 Jahre mit Spannung, ob Mars One tatsächlich durchgezogen wird und welche Folgen das ggf hat. Vor allem finde ich spannend, ob die Menschen dann wirklich unabhängig von ihrer Umwelt in kleinen Wohneinheiten leben können, sich ihre eigene Nahrung anbauen etc.
Das wäre nämlich ein Modell, dass evtl auch für die Erde interessant sein könnte, wo die Entwicklung doch immer mehr zur ungleichmäßigen Verteilung der Güter geht.
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16.01.2014 12:44 Uhr von stoske
 
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Nur die, die hier bleiben, sollten wählen dürfen wer da mitfliegt :)
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16.01.2014 13:04 Uhr von sharkdiver
 
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Ich hätte eine ganze Liste von Leute denen ich ein oneway-Ticket auf den Mars spendieren würde.

Solche wie der Kenn wollen sich nur wichtig machen und im Mittelpunkt stehen.
Wer weiß wann und ob überhaupt geflogen wird.
Im Jahr 2024 ist er 48, da ist er sowieso zu alt für diese Mission.
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16.01.2014 14:23 Uhr von Gribbel
 
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Das wird nie passieren. Überhaupt ist das völliger Quatsch menschen auf den mars oder Mond zu schicken, es ist zu teuer. Maschinen/Roboter die Rohstoffe abbauen, das ist eine denkbare Zukunft. Man denke nur an den lebensmittelbedarf eines Menschen, medizinische Versorgung...was passiert im hohen alter? Die totale isolation in einer lebensfeindlichen umgebung würde jeden mürbe machen. Nie wieder ein blauer himmel etc.. Volkommener schwachsinn.
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16.01.2014 14:50 Uhr von Biblio
 
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"Mars One ist eine Reise ohne Wiederkehr"

wieso? die australische Wüste ist doch gar nicht soweit entfernt, als dass es kein Zurück von dort gäbe ... wer hier ernsthaft glaubt, dass die Leute auf den mars reisen, der hat eindeutig den Glückseligen-Bonus der geistig Armen ...

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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16.01.2014 17:24 Uhr von keineahnung13
 
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ich bezweifle das bis 2024 da wirklich was losgeht... es gibt ja aktuell nicht mal ein Shuttle mehr was zur ISS kann^^ da werden die momentan nur noch mit Kapseln hochgeschossen.
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16.01.2014 19:05 Uhr von Nebelfrost
 
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@blade31
zitat: "Was für ein Egoist"

wieso? wenn er bleibt, erweist er seiner familie einen dienst. wenn er fliegt, erweist er der ganzen menschheit einen. das nennst du egoismus? hast du mal daran gedacht was für gefahren und einschränkungen er sich mit der reise aussetzt? wenn das jemand freiwillig macht, dann ist diesem mann respekt zu zollen! denn er wird der raumfahrt und der wissenschaft von großem nutzen sein. egoismus ist was anderes.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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16.01.2014 19:37 Uhr von Mister_Kanister
 
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naja ch ich bin ja mal gespannt.. das umzusetzen ist ja mal überhaupt kein Problem.. wenn man mal das finanzielle vergessen würde.ich finde in solchen Punkten solle das auch keine Rolle spielen. und ja die Kinder werden ja ohne den Vater zurecht kommen.. sind ja hier vollkommen versorgt und sicherlich bekommt seine Familie auch noch eine Stange geld und er hinterlässt denen ja auch alles.. dort kann er nämlich sicherlich nix mit anfangen. und es gibt echt Leute die sowas nicht gut finden? ich glaube solchen leuten ist es warscheinlich lieber irgendwas sinnloses hier zu machen anstatt sich mal um wirkliche Menschheittsziele zu kümmern.
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16.01.2014 20:12 Uhr von Joeiiii
 
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Man konnte nicht erwarten, daß sich dafür nur Singles melden. Und selbst wenn es so gewesen wäre: Bis 2024 sind es noch 10 Jahre, da wird also noch viel passieren. Was will man erwarten: Daß alle, die jetzt ausgewählt werden, 10 Jahre lang nichts mehr tun, weil das für den Start im Jahr 2024 hinderlich wäre? Daß sich da einer meldet, der bereits Vater ist, ist sicherlich egoistisch. Ich kann jeden verstehen, der ihm deswegen Vorwürfe macht. Aber: Eine Reise zum Mars bietet sich nicht alle Tage. Ich kann auch jeden verstehen, der das, ohne Rücksicht auf andere, machen möchte.

Daß man den Mars nicht besiedeln wird ist klar. Eigentlich kann man jetzt schon Wetten abschließen, wie sie alle sterben werden. Überleben sie überhaupt die Reise? Stürzen sie auf dem Mars ab? Und weil es auf dem Mars arschkalt sein kann: Erfrieren sie?

Sind hierzu irgendwelche Daten bekannt? Wie sieht man die Überlebenschancen der Marslander? Eine lebensfreundliche Gegend ist der Mars ja nichts gerade. Wachsen tut dort nix und die Temperatur schwankt von +30°C bis -130°C. Dort herrschen ideale Bedingungen um zu sterben.
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17.01.2014 00:47 Uhr von Holst3n
 
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@Tuepscha

-der Transport von Industrieanlagen, Rohstoffen etc. von der Erde zum Mars ist so extrem teuer

Durch die stetige Weiterentwicklung der 3D-Drucker wird ein Transport von Industrieanlagen unnoetig, da alle Materialien vor Ort produziert werden koennen. Gut, die Rohstoffe zum drucken muessen auch erstmal dort hingeschafft werden.

Bis 2024 ist ja noch ein bisschen Zeit, bis dahin sind noch eine Vielzahl von Marsprojekten geplannt. Bsp.: Am 5. Jan. 2018 ist der Start eines bemannten Vorbeiflug am Mars geplannt, mit sicherer Heimkehr zur Erde. Finanziert von Dennis Tito http://de.wikipedia.org/...

Zum Thema: Warum ein Familienvater mit einem Kleinkind da mit macht versteh ich eh nicht, besser waeren Singles.

[ nachträglich editiert von Holst3n ]
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17.01.2014 01:08 Uhr von Mauzen
 
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40 Dollar hat die Anmeldung im Durchschnitt gekostet. Das wären dann insgesamt gute 5 Millionen Dollar.
6 MILLIARDEN soll das Projekt mindestens kosten. Ich frage mich immernoch, wie das ganze finanziell und rechtlich geregelt werden soll. Viel wahrscheinlicher ist es doch, dass es vorher noch irgendwelche Probleme gibt, das ganze abgeblasen wird, und sich der Urheber mit den 5 Millionen ein schönes Restleben auf der ERDE macht.

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