16.01.14 09:23 Uhr
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USA/Medizintechnik: MIT-Ingenieuren gelingt Massenbestimmung im Attogramm-Bereich

Ingenieuren des MIT (Massachusetts Institute of Technology/USA) ist es gelungen, die Genauigkeit der Massenbestimmung von Nanoteilchen deutlich zu erhöhen. Den Ingenieuren gelang es mit dem neuen Verfahren, die bisherige mögliche Genauigkeit um das 30-fache auf 0,85 Attogramm zu verbessern.

Ein Attogramm ist ein Millionstel Billionstel Gramm. Selim Olcum, einer der Forscher, formulierte es dazu wie folgt: "Jetzt können wir kleine Viren, extrazelluläre Vesikel und die meisten künstlich hergestellten Nanopartikel wiegen, die in der Nanomedizin verwendet werden".

Olcum gehört zu einer Gruppe leitender Autoren einer Abhandlung über das System. Die optimierte Massenbestimmung dieser Nanopartikel - sowohl biologischer als auch synthetischer Zellbestabteile - könnte Forschern helfen, die Funktionsweise und die Zusammensetzung dieser Nanopartikel besser einzuordnen.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Teilchen, Waage, Medizintechnik
Quelle: www.astropage.eu

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2014 09:23 Uhr von poseidon17
 
+0 | -1
 
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Bei der Quelle wie immer der Hinweis, bei Interesse bitte die Quelle zu lesen, da gibts ne Menge weitere Infos zu der News.
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16.01.2014 09:37 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -7
 
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"Selim Olcum" - In Deutschland hätte man ihn wahrscheinlich erst mal als Sozialtourist beschimpft und ihm dann gesagt, dass wir hier keine Fachkräfte brauchen.

Deswegen werden solche Forschungsergebnisse auch nicht mehr in Deutschland erzielt. Deutsche Universitäten lassen sich dann doch lieber vom US-Militär finanzieren...

Interessante News, so nebenbei. ;)
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16.01.2014 10:16 Uhr von Perisecor
 
+6 | -0
 
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@ Bildungsminister

Selim Olcum kam aber bereits mit einer entsprechend guten Grundbildung in die USA - und er konnte die Sprache ausreichend gut.

Ihn nun mit dem typischen "Hascht du Problem Alda?"-Gangsta zu vergleichen, ist einfach nicht fair.
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16.01.2014 10:27 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -0
 
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@Perisecor

Das mag ja durchaus sein. Aber wenn man im Vorfeld erst einmal alle über einen Kamm schert, dann wird es danach schwer zu differenzieren. Man sieht Menschen selten am Namen an, ob sie "Hascht du Problem Alda?"-Gangsta sind, oder da doch ein gebildeter Menschen dahinter steht. Denn auch in Ländern wie Bulgarien gibt es gebildete, qualifizierte Menschen. Und dennoch baut die deutsche Politik, allen voran die NPCSU aus Bayern, ein Horrorszenario auf, und verprellt erst einmal alle anhand ihrer Nationalität.

Aber gut, ich wollte da nun auch keine Debatte starten, die, wie wir aus Erfahrung wissen, bei SN sowieso zu nichts führt. Als wäre hier jemals jemand auf Standpunkte anderer Leute eingegangen. Es war mir lediglich ins Auge gefallen.

Und ja, void88, die Ausführung war bewusst zugespitzt. Natürlich gibt es in Deutschland gute Forschung, auch wenn deren Finanzierung der anderer Länder weit hinter läuft. Und ausländische Spitzenkräfte gibt es auch nur an einer Hand voll Universitäten. Apropos - Das Frauenhofer-Institut, das DLR, oder das Max Planck sind keine Universitäten, worauf ich mich allerdings bezogen hatte.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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16.01.2014 10:37 Uhr von Perisecor
 
+3 | -0
 
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@ Bildungsminister

Die quasi nicht existenten deutschen Einwanderungsbestimmungen erlauben es aber _auch_ diesen Gangsta-Typen einzuwandern, während viele andere Einwanderungsbestimmungen nur sehr bestimmt qualifizierte Personen zulassen.

Die richtig guten Leute teilen sich also zwangsweise auf viele Staaten auf, manche davon (z.B. die USA) ziehen prozentual sogar weit mehr Personen an als Deutschland.

Die Gangsta-Typen hingegen haben nicht die Möglichkeit in die USA, nach Kanada o.ä. zu gehen, deshalb kommen sie in großen Mengen nach Deutschland - denn das ist das beste für sie erreichbare Land.



Eine Pauschalverurteilung ist natürlich nicht sinnvoll. Aber auch ich habe in meinen paar Jahren hier in Deutschland negative Erfahrungen mit den "üblichen Problemgruppen" gemacht. Und die sind sogar für mich als Ausländer (zugegeben: Weißer Ausländer) nicht die NPD oder Ossis.



Woran es Deutschland fehlt sind (deutlich) striktere Einreisebestimmungen und (deutlich) striktere Ausweisungsbestimmungen. Damit stärkt man die Qualität zukünftiger Migranten - und bekommt dadurch z.B. die Bulgaren, die du eben löblich erwähnt hast - während man bei der Bewilligung begangene Fehler (= Immigranten, die dann doch straffällig wurden o.ä.) und Altlasten von den Schultern der deutschen Gesellschaft nehmen kann.


Diese Verfahren sind auch nicht "rassistisch" oder "ungewöhnlich". Die USA handhaben das extrem strikt, Kanada und Australien haben noch striktere Regelungen als die USA. Alle drei Staaten haben keine extrem auffallende ausländische Minderheit, welche die Verbrechensstatistiken anführt.
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16.01.2014 10:55 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -0
 
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@Perisecor

Das mag ja alles sein, aber das lässt sich gar nicht auf deutscher Ebene klären. Deutschland hat, als Mitglied der EU, gar nicht das Recht Einwanderern die Einreise nach Deutschland zu verweigern. Man kann darüber diskutieren, ob das ein konzeptioneller Fehler bei der Entstehung der EU war, bzw. ist, aber aktuell ist es so. Der Vorteil ist, dass ich das Recht habe auch hinzugehen wo ich will, innerhalb der EU. Es hat also nicht nur Nachteile. Etwas daran zu ändern, würde bedeuten, dass man sich vom europäischen Gedanken verabschiedet, was wieder eine ganz andere Diskussion wäre.

Im Übrigen sind viele der von dir erwähnten Kriminellen Migranten der zweiten oder dritten Generation, die in hohem Maße in Deutschland geboren wurden, und die oft sogar den deutschen Pass haben. Was dann an kriminellen Individuen übrig bleibt ist wirklich verschwindend gering, im gesamten Kontext betrachtet.

Deutschland, oder die EU mit den USA zu vergleichen, halte ich indes für sehr gewagt. Dazu sind sich beide viel zu unterschiedlich, auch was das demokratische, freiheitliche und liberale Verständnis anbelangt. Das meine ich nun weder negativ, noch positiv, sondern ganz wertneutral. Ich habe selbst einige Jahre in der Nähe von Boston gelebt, und kann daher sagen, dass da kulturell Welten dazwischen liegen, auch wenn es gerne anders propagiert wird.

Und nein, ich sage auch gar nicht, dass es keine Gefahr durch eventuell kriminelle Subjekte, oder solche Menschen gibt, denen es um den Sozialstaat geht, aber da von größeren Massen zu sprechen ist einfach falsch. Gleiche Szenarien wurden ja bereits vor dem Beitritt Griechenlands, der lettischen Länder, oder sogar Spaniens und Portugals skizziert. Am Ende hat sich dadurch wenig verändert. So toll ist Deutschland nun auch nicht, dass man nun Völkerwanderungen erwarten müsste.

Noch mal - Natürlich muss man sich mit der Thematik beschäftigen, aber bitte sachlich. Es gehört auf die Tagesordnung, aber nicht in die Presse, und schon gar nicht durch Polemik und übertriebene Darstellungen befeuert.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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16.01.2014 11:08 Uhr von Perisecor
 
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@ Bildungsminister

Es geht hier doch gar nicht ausschließlich um EU-Migranten.

Im Gegenteil, die größten Problemgruppen sind gar nicht Teil der EU. Und Deutschland als größte Industrienation der EU, größte Wirtschaftsnation der EU und bevölkerungsreichstes Land könnte, wenn es wöllte, entsprechende angepasste Änderungen auch für EU-Migranten umsetzen.



"...und die oft sogar den deutschen Pass haben."

Teilweise. Und dann in aller Regel rechtswidrig auch noch einen zweiten Pass.



"Was dann an kriminellen Individuen übrig bleibt ist wirklich verschwindend gering, im gesamten Kontext betrachtet."

Leider nicht. Denn obwohl viele Migranten-Straftäter einen deutschen Pass haben, verüben Migranten ohne deutschen Pass einen bemerkenswerten Anteil an Straftaten. Die Statistiken sind dir bekannt - oder soll ich sie verlinken?



"...dass da kulturell Welten dazwischen liegen, auch wenn es gerne anders propagiert wird."

Natürlich, wobei der Bereich an der Ostküste, speziell in New England, noch am ehesten deutscher Kultur entspricht. Trotzdem kann man sich von anderen Staaten positive Dinge abschauen. Das gilt natürlich in beide Richtungen, wie gerne hätte ich endlich unbeschränkte Straßen in den USA wie es auch in Deutschland üblich ist...



Ich glaube, wir sprechen hier auch ein wenig aneinander vorbei. Mein Hauptbedenken ist nicht die Ausnutzung des deutschen Sozialstaates, sondern die Erhöhung der Verbrechensstatistiken. Das deutsche Sozialbudget ist dermaßen übertrieben hoch, da fallen - und das meine ich weder polemisch noch sarkastisch - ein paar Bulgaren, Rumänen oder Lampukistaner gar nicht auf.

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