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Sylt: Geburt im Badezimmer - Frau schaffte es nicht mehr auf´s Festland

Derzeit ist auf der deutschen Ferieninsel Sylt die fehlende Geburtshilfe ein großes Thema. Nun hat eine Frau, die es nicht mehr rechtzeitig auf´s Festland geschafft hat, ihr Kind zu Hause im Badezimmer auf die Welt bringen müssen. Ein Gynäkologe oder eine Hebamme waren nicht anwesend.

Eigentlich hätte die Frau am heutigen Mittwoch die Insel in Richtung Flensburg verlassen wollen, am Donnerstag hätte sie ihren normalen Geburtstermin gehabt. "Früher wollte ich wegen meiner anderen beiden Kinder nicht von der Insel runter", so die Frau.

So bekam die Frau am Freitagnachmittag um 15.00 Uhr Presswehen, um 15.13 Uhr war dann der kleine Mats auf der Welt. Die Geburtsabteilung der Asklepios Nordseeklinik war am 01.01.2014 geschlossen worden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frau, Geburt, Sylt, Badezimmer
Quelle: www.shz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2014 09:13 Uhr von Borgir
 
+11 | -0
 
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Ja ja, jetzt kommen Schlauberger und meinen, dass man früher auch ohne Hebamme und Gynäkologe zu Hause entbunden hat. Aber früher ist man an einem perforierten Appendix auch gestorben. Sollen die Leute jetzt auch wieder sterben?
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16.01.2014 11:18 Uhr von Nasa01
 
+9 | -0
 
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@benjaminx
Es geht ja auch nicht darum dass für Hebammen keine "Arbeit" auf der Insel zu finden wäre.
Es geht um die schlechte Bezahlung und um die hohen Prämien für die Haftpflichtversicherung.
Das ist der Grund warum die Geburtenstation geschlossen wurde.
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16.01.2014 20:00 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Die Klage, die Geburtshilfe auf Sylt zu erhalten ist abgewiesen worden hab ich gehört. Also: definitives Ende der Geburtshilfe auf Sylt. Danke an die Verantwortlichen dafür. Ein Schritt zurück ins Mittelalter und ein Schritt zu auf einen Konzern, der immer das tut, was er will und für den Verträge nur eine Formulierungssache sind.
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16.01.2014 20:01 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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@aberaber

ja ja. Aber nur weil es früher so war dass es ohne Hebammen und Ärzte ging muss man doch nicht ins Mittelalter zurück verfallen. Früher sind Menschen auch an anderen Erkrankungen gestorben, bei denen man heute helfen kann. Sollen die jetzt auch wieder sterben, nur weil es früher auch so war? Dieser Argumentation kann ich nicht folgen, echt nicht.
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17.01.2014 12:48 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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*Doch schon am Freitagvormittag setzten leichte Wehen ein. „Deshalb wollten wir eigentlich gegen 15 Uhr mit dem Zug nach Niebüll fahren“, erzählt Jansens Freund, Boy-Henning Hoffmann. Doch dann ging auf einmal alles ganz schnell. So schnell, dass auch Hebamme Anke Bertram nicht rechtzeitig zur Stelle war: Gegen 15 Uhr bekam Steffi Jansen Presswehen, um 15.13 Uhr war Mats da – und sah als erstes keinen Kreißsaal, sondern das lila geflieste Bad der Jansens.*

Ich sehe es so,wenn die guten Leute,beim 3. Kind (da geht es gerne mal flott)bei den leichten Wehen sich schon auf den Weg gemacht hätten,statt bis nachmittags zu warten um den Zug zum Festland zu nehmen und vielleicht vorher die Hebamme auch schon informiert hätten,die ja in so einem Fall immer kommt um zu gucken wie groß der Muttermund ist,dann wäre es nicht zu dieser Geburt gekommen. Es ist alles gut gegangen,aber was wäre gewesen,wenn die Mutter oder das Baby Komplikationen bei der Geburt erlitten hätten.Wenn man schon weiß,dass es bald soweit ist muss man einfach mit allem rechnen und lieber früher los in die Klinik fahren.

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