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Redtube-Porno-Abmahnungen: Hintermänner der "The Archive AG" bekommen kalte Füße

In den Fall der umstrittenen Porno-Abmahnungen wegen des Streamingportals "Redtube" scheint jetzt richtig Bewegung zu kommen.

Denn nach aktuellen Recherchen sieht es so aus, als ob sich die Verantwortlichen aus dem Staub machen wollen. Denn hier gab es einen Wechsel an der Spitze, der stutzig macht. War bisher ein Deutscher der Chef der "The Archive AG", ist es nun angeblich ein Staatsbürger aus dem Benin.

Dabei ist fraglich, ob dieser überhaupt etwas von seinem neuen Job weiß. Zudem ist die Firma vor kurzem umgezogen und seitdem ist die Website merkwürdigerweise auch nicht mehr zu erreichen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Porno, Abmahnung, Redtube, Hintermänner, Wendung
Quelle: winfuture.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2014 18:53 Uhr von magnificus
 
+37 | -2
 
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Ist die Nummer nicht sowieso schon durch? Die Paar Unglücklichen die schon bezahlt haben, waren zu voreilig, der Rest kommt ungeschoren davon. Zurecht!

So war das von U+C wohl auch gedacht. Wenn man bedenkt, was da hängen bleibt!
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15.01.2014 20:32 Uhr von Rekommandeur
 
+2 | -3
 
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Sind denn nicht im Zuge der Ermittlungen damals bereits die Konten eingefroren worden ?
Somit dürfte zumindest das Geld sicher sein.
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15.01.2014 20:45 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -1
 
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Schon recht so.
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15.01.2014 20:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -21
 
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15.01.2014 20:55 Uhr von Borgir
 
+26 | -1
 
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Tütet die Urmann-Kanzlei einfach ein. Unseriös, kriminell....
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15.01.2014 21:14 Uhr von Mephisto92
 
+8 | -1
 
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Ganz so einfach ist es mit den 100k Franken auch nicht. Wenn nachgewiesen werden kann das die Firma in betrügerischer Absicht gegründet wurde Haften die Initiatoren auch mit ihrem Privatvermögen
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15.01.2014 21:21 Uhr von RazonT
 
+4 | -0
 
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@Neu555:
Schau mal hier...das dürfte dich interessieren:
http://www.youtube.com/...
Übrigens finde ich die anderen Redtube videos dieser Kanzlei ziemlich gut!
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16.01.2014 00:04 Uhr von RickJames
 
+7 | -1
 
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@Neu555
"Das interessante dabei ist doch, dass unter Ausnutzung der bestehenden Gesetze gezielt Urheberrechtsverletzungen provoziert worden sind und die deutsche Gesetzeslage ausgenutzt wurde, um das ganze zu Geld zu machen."

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Zu verdanken haben wir das übrigens der Frau Zypris.

"Wer hat die Videos eigentlich frei zugänglich ins Internet gestellt? War ja wahrscheinlich der Rechteinhaber selbst. Lässt sich aber vermutlich aus Datenschutzgründen nicht mehr klären."

Oftmals werden Ausschnitte, so wie einzelne Szenen von den Studios selbst auf Streamingsites wie RedTube geladen um so Interesse bei potentiellen Kunden zu wecken. Deswegen halte ich deine Theorie für durchaus plausibel.


"Gibt es solche kriminellen Abmahnwellen auch in anderen Ländern, oder ist das eine deutsche Spezialität ?"
Ist eine deutsche Spezialität. Es gibt zwar ähnliche Gesetze in anderen Ländern aber dort gibt es keine "Bezahlten Abmahnungen" d.h. es darf kein Geld für die Abmahnung verlangt werden. Damit erledigt sich das Problem dann auch von selbst.


Quelle/Beleg:
„Im Recht der übrigen Mitgliedstaaten ist eine ähnliche dogmatische Durchdringung des Problemkreises der Verletzung außerwettbewerbsrechtlicher Normen nicht auszumachen. Auch eine vergleichbare Rechtsdurchsetzung ist nicht feststellbar. (...) Auch das Problem der missbräuchlichen Abmahnungen scheint ein typisch deutsches zu sein. Da die meisten Mitgliedstaaten der Abmahnung keine vergleichbare Bedeutung einräumen, insbesondere die Kosten dieser nicht geltend gemacht werden können, gibt es selbst in Ländern mit ähnlich weiter Aktivlegitimation keinen Anreiz zur Verfolgung von Bagatellverstößen.“

Quelle: „Elemente einer Harmonisierung des Rechts des unlauteren Wettbewerbs in der Europäischen Union, Rechtsvergleichende Untersuchung im Auftrag des Bundesministerium der Justiz“ von Professor Dr.Dr.h.c.mult. Gerhard Schricker und Dr. Frauke Henning-Bodewig, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht, München Juli 2001

[ nachträglich editiert von RickJames ]
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16.01.2014 00:08 Uhr von Marco Werner
 
+6 | -0
 
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Der Mann aus Benin,der jetzt dort angeblich den Chef macht,wohnt offenbar schon länger dort an dieser Adresse,während das Untergeschoss schon seit geraumer Zeit zur Vermietung stand. Schaut man sich das Facebookprofil dieses Typen an,so scheint der alles andere als ein Geschäftsführertyp zu sein. Hier liegt die Vermutung nahe,daß der gute Mann entweder gar nichts von seinem "wirtschaftlichen Aufstieg" weiß oder aber er nur dafür bezahlt wird,seinen Namen herzugeben und den Briefkasten der nun ebenfalls offiziell ansässigen Firma "The Archive AG" zu leeren.
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16.01.2014 00:46 Uhr von Wirges
 
+5 | -1
 
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Wir raten jedem Anzeige zu erstatten so wie wir es gemacht haben...
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16.01.2014 02:05 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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ThomasHambrecht

" Immerhin hatten diejenigen die schon gezahlt haben ein schlechtes Gewissen und dachten, dass sie was illegales angestellt haben. "

Oder waren einfach Opfer einer Erpressung anhand der sozialen Implikationen. Du glaubst ehrlich, das Pornos nichts am Ansehen einer Person ändern?

Allgemein:

...was diesen angeblichen Hauptgeschäftssitz angeht, das ist doch vollkommen unmaßgeblich. Zum Zeitpunkt der zu untersuchenden Maßnahmen waren Andere am Ruder, die jetzt Subjekt ebenjener Verdächtigungen sind. Wer später dazu kommt, ist vollkommen egal.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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16.01.2014 04:27 Uhr von dada001
 
+2 | -1
 
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Einer der Hintermänner hat sogar ein Plattenlabel

Intergroove Media GmbH Ernst-Griesheimer-Platz 6 63071 Offenbach am Main
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16.01.2014 10:17 Uhr von RickJames
 
+1 | -0
 
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@Neu555
Es geht bei den Abmahnungen nicht um Strafverfolgung sondern um eine zusätzliche Einnahmequelle.

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