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Frankreich: Linkspolitik fehlgeschlagen - radikale Reformen von Präsident Hollande

Da die nötigen Reformen vom französischen Präsident Hollande ausgeblieben sind, versucht dieser nun sein Land vor dem Ruin zu bewahren, die Linke zeigt sich dabei wenig erfreut.

Jetzt wird sich der hohen Steuer- und Abgabenlast Frankreichs angenommen, da der erhoffte Aufschwung ausfiel. In Frankreich wird die Wirtschaft in Zukunft Vorrang haben, die Unternehmen sollen Angebote schaffen und Nachfrage erzeugen, damit Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Co-Chef der Linkspartei, Jean-Luc Mélenchon sagte dem Sender RTL, dass Präsident Hollande die Philosophie der Neoliberalen angenommen habe. Dagegen stehen die Arbeitgeber Frankreichs dem Wechsel optimistisch gegenüber und nehmen das Angebot zur Zusammenarbeit gerne an.


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WebReporter: TamTamNews
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Frankreich, Reform, Die Linke, François Hollande
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2014 17:52 Uhr von pjh64
 
+3 | -1
 
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Entsetzt? Hmm wer darüber entsetzt ist, ist wahrlich nicht die hellste Kerze auf´m Kuchen.

Jede politische Person von Öffentlichkeit hat den
Neoliberlismus verinnerlicht, sonst hätte sie keine legale Plattform.
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15.01.2014 18:03 Uhr von pjh64
 
+8 | -1
 
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Chocobo77:

Da kommt nix in Schwung, der Laden ist durch, und das nicht nur in Frankreich. Lebensalternativen müssen her und nicht der immer gleiche Schwachsinn von unendlichem Wachstum.
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15.01.2014 18:35 Uhr von call_me_a_yardie
 
+5 | -7
 
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Presseorgan du hast keine Ahnung von Politik und Menschen. Zieh einfach den Stecker am PC ist nicht so schwer.
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15.01.2014 19:02 Uhr von call_me_a_yardie
 
+5 | -4
 
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@Reichs-Presseorgan

Mir ist ja kalr das hier 2 politische Richtungen aufeinander prallen ...jedoch bin ich KEIN Kommunist auch wenn du das denkst und jeden der irgendeine Rote Partei wählt gleich als Kommi hinstellst.

Erklär mir doch bitte was an Sozialismus verkehrt sein soll Menschen Fair und Gleich zu behandeln ? Findet das dein Ego nicht in Ordnung wenn Menschen gleichberechtigt werden ????

Die Faschos hatten ja zumindest begriffen das Sozialismus eine gute Idee ist. Auch wenn sie dies falsch angewendet haben und mit dem Wort National beschmutzt haben.

Sozialismus ist nicht National und nicht Diktatorisch genauso wie er keinem eine Meinung aufzwingt. Das Ziel ist es WELTWEIT eine perfekte Gesellschaft zu formen in der jeder Mensch unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Sexuallität gleich behandelt wird, die gleichen Chancen und Güter erhält.

Wie gesagt probier einfach mal den Stecker am PC zu ziehen...go outside and get a life !
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15.01.2014 21:42 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -1
 
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"JEDES Ausnahmslos JEDES linke Experiment ist zum scheitern verurteilt !"

Ja sicherlich. Wenn du einem Schwimmer Betonstiefel anziehst kannst du ihm auch beweisen das er nicht schwimmen kann. Genauso ist das mit einer sozialen Politik. Das Kapital entscheidet was funktioniert und wenn die Politiker zu arbeiterfreundlich sind und an das Kapital ran will stellt sich die Wirtschaft quer. Würde die Wirtschaft sozialer denken wäre es kein Problem, aber was verlangt man von einer Gesellschaft die immer nur ich ich ich ich und mehr mehr mehr.
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16.01.2014 10:58 Uhr von HateDept
 
+1 | -1
 
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Was soll das denn jetzt? "Linkspolitik"???
Hollande hat doch nie linke Politik gemacht!? Warum er sich Sozialist nennt (oder wird er nur so genannt?) war mir von Anfang an unklar.
Alles was der Focus hier beschreibt bedeutet doch, er hätte gar keine Maßnahmen durchgeführt und die Wirtschaft ignoriert. Naja, dass beim Focus viele Fachleute sitzen ist schon klar ;o) ... aber wenn er nun schlichtweg gar nichts gemacht hat ist mir unklar, warum der Focus meint, "Linkspolitik" gescheitert!?

@Wer.Zimt
linke Politik hat bei weitem nicht so viele Tote (durch Kriege/Hunger/Folgen) erzeugt, wie Faschistische oder Kapitalistische Systeme dies immer noch tun.
Linke Politik ist anonsten u.a. dafür verantwortlich, dass Gewerkschaften über Jahrzehte (wenn nicht Jahrhunderte) für erträgliche Arbeitsbedingungen gekämpft und diese auch durchgesetzt haben. Ebenso für die Gleichstellung von Mann und Frau. Gleiches gilt für bestimmte Minderheiten. Rechte Politik baut diese Errungenschaften wiederum seit mind. zwei Jahrzehnten kontinuierlich ab (siehe auch EU-Politik).

Hitler war ganz weit weg von einem Sozialisten - Sozialismus kann nicht nationalistisch sein - widerspricht sich selbst.
Stalin war ebenso ganz weit weg von einem Kommunisten. Er mag sich zwar selbst so tituliert haben, darüber hinaus gibt es allerdings keine Anzeichen dafür, dass diese Person kommunistisch war.
Die Grünen sehe ich mehr auf der politisch rechten Seite - ebenso wie CDU/CSU, FDP und SPD. Ich beurteile das anhand derer Taten und Vorhaben - nicht anhand dessen, was sich die Parteien selbst zuschreiben.
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16.01.2014 11:08 Uhr von HateDept
 
+0 | -1
 
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hier nochmal eine interessante Beurteilung - Hollande macht den "Schröder" (Quelle ist leider nur für ABO-Kunden zugänglich):

Zeig es, Frankreich
Hollande macht den »Schröder«
Von Klaus Fischer

Monsieur Hollande will Frankreich ändern. Die Unternehmen sollen »entlastet«, bei den Ausgaben soll »gespart« und der Staat »verschlankt« werden. Das Rezept ist so alt, daß es stinkt. Und es wird wie immer als alternativlos verkauft. Bezeichnenderweise ist es wieder ein »Sozialist«, der es verordnet.

Frankreich hat es nicht leicht. Die Wirtschaft lahmt, die Krise fordert ihren Tribut. Arbeitslosigkeit und Verschuldung machen den Franzosen zu schaffen. Hinzu kommt, daß mit dem Personal im Élysée und dem Hôtel Matignon nicht mehr viel Staat zu machen ist. Zweimal haben sich die Bürger zuletzt bei der Suche nach einem Staatspräsidenten verwählt – ein doppelter Fauxpas für die zentralistisch gelenkte Präsidialrepublik. Sowohl Nicolas Sarkozy als auch François Hollande waren und sind unfähig, das Land im Sinne der Mehrheit seiner Bewohner zu führen. Letzterer beweist das gerade in aller Komplexität. Immerhin hatten beide eine Scheu davor, im Nachbarland den »Schröder« zu machen. Bis jetzt.

Personen sind das eine, Interessengeflechte das andere. Ob die Politstellvertreter des Kapitals in den Augen des Volkes zu Deppen oder Tyrannen werden, ist letztlich unerheblich. Hauptsache, die Herrschenden haben sich durchgesetzt. »Märkte«, »Investoren« und »Arbeitgeber«, jene unheilige Allianz des neoliberalen Großkapitals hat auf diesen Tag hingearbeitet. Aus ihrer Sicht ist Frankreich krank. Die Symptome: zu niedrige Profitraten, zu selbstbewußte Gewerkschaften und Bürger. Das soll geändert werden, obwohl die Kapitaleliten auch in der Fünften Republik immer reicher geworden sind.

Seit Monaten wird die Öffentlichkeit mit wirtschaftlichen Tatarenmeldungen bombardiert. Unter Führung des Figaro und dessen Eigner, dem Multimilliardär Serge Dassault, mobilisierte die heimische Oligarchie gegen ihre Bürger. Die Löhne seien zu hoch, Sozialleistungen viel zu üppig. In jahrzehntelangen Klassenkämpfen errungene Fortschritte bei Arbeitszeit, Urlaub und Renten gelten plötzlich als »Gaben« des Staates, die dieser zurücknehmen müsse. Und Hollande, der sich zuvor lieber in Kriege gestürzt hatte, statt die Auseinandersetzung im eigenen Lande zu führen, ist eingeknickt. Ein übermütiger Schritt.

Unser Nachbarland galt einst als Grande Nation. Nicht zu Unrecht. Revolution, Code civil, Académie française und eine Flut sozialistischen Ideengutes machten den Citoyen zum zivilisatorischen Pionier der Menschheit. Doch Frankreich war, wie alle Klassengesellschaften, stets auch janusköpfig. Schon Bonaparte brachte nicht nur das nach ihm benannte Gesetzeswerk nach Europa. Er bescherte ihm auch einen zuerst gerechten, später dann barbarischen Krieg, der Hunger und Elend über den Kontinent brachte. Eines indes ist sicher: Die französische Version der »Hartz«-Diktate wird im Nachbarland Feuer unters Dach bringen.
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21.01.2014 19:24 Uhr von CoffeMaker
 
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"Hitler war ganz weit weg von einem Sozialisten - Sozialismus kann nicht nationalistisch sein - widerspricht sich selbst.
Stalin war ebenso ganz weit weg von einem Kommunisten. Er mag sich zwar selbst so tituliert haben, darüber hinaus gibt es allerdings keine Anzeichen dafür, dass diese Person kommunistisch war."

Hier liegst du verkehrt. Natürlich kann ein Sozialismus auf die Nation beschränkt sein, Die Länder des Ostblock war im Grunde nationalsozialistisch da das Soziale in jedem Land in eigener Regie geführt wurde. Einfach mal so als Pole,Russe ect.. nach der DDR ziehen um dort zu arbeiten war nicht möglich, genauso wie andersrum nicht.

Warum das so war? Im Grunde ist ein sozialistischen Land darauf angewiesen wie ein Konzern geführt zu werden. Eine Wanderbwegung der Bevölkerung wäre eine unbekannte Variabel und unbekannte Variabeln sollten wenn man was plant und voraussehen möchte vermieden werden. Wenn du selbst eine kleine Firma führst wirst du auch nicht wollen das deine Arbeiter kommen und gehen wann sie wollen, da du dann die Pläne nicht einhalten kannst bzw. dauernd umdisponieren musst.

Bei den Naturvölkern die quasie in einer Art Sozialismus leben, ist es auch nicht anders. Da kann auch nicht einer einfach mal den Stamm wechseln sondern wenn sowas ansteht (wie zb. bei außerstammliche Heiraten) wird viel verhandelt, entweder gehts dann um Entschädigungen oder aber ein weiterer Wechsel eines anderen Mitgliedes.

Was du zu Stalin sagst ist ebenfalls nicht ganz korrekt. Er mag ein Kommunist gewesen sein nur den Weg den er gegangen ist war nicht der richtige. Unschuldige umzubringen ist nie eine Lösung. Allerdings waren das auch andere Zeiten, viel radikaler und brutaler.

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