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Studie: Religion ist Ursache von mehr Konflikten

Nach einer Studie des Pew Research Center’s Religion & Public Life Project ist Religion die Ursache für mehr Konflikte in der Welt. Außerdem würden Religionen immer mehr staatlich kontrolliert und Anhänger diskreditiert. Befürchtet wird eine Abnahme des Einflusses durch Aufklärung.

Obwohl die meisten Religionen ihre Friedfertigkeit herauszustellen versuchen, verursacht die Konkurrenz der verschiedenen Glaubensrichtungen immer mehr Kriege, Unruhen und Gewalt. So gab es allein im Jahr 2012 in jedem dritten von 198 Staaten religiöse Konflikte.

Die meisten religiösen Auseinandersetzungen gab es im nördlichen Afrika und im Mittleren Osten. Als Gründe benennt die Studie die militärischen Interventionen der USA. Weiterhin gelten staatliche Restriktionen gegen einzelne Glaubensrichtungen als Unruheherd.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Studie, Religion, Ursache
Quelle: www.heise.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2014 11:55 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -17
 
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15.01.2014 12:23 Uhr von mayan999
 
+1 | -10
 
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religion ist nie die ursache, sondern immer ein symptom.

jeder versuch religion zu verbieten oder zu "modernisieren" wird genau die fanatiker auf den plan rufen, die man eigentlich loswerden wollte.

dont feed the troll. streichel ihn !!!

der einzige weg ist, religionen, bzw. religiösen menschen mit respekt(menschlichkeit) zu begegnen und ihre religiösen gefühle nicht zu verletzen. menschlichkeit ist das, was wir mehr denn je benötigen !

dies ist bei fanatikern zwar besonders schwer u. manchmal sogar unmöglich, aber es ist der einzige weg, die verhärteten fronten (ignoranz vs. aufklärung) ein wenig aufzuweichen.

dont feed the troll. streichel ihn !!!

wer mit dem zeigefinger kommt und den oberlehrer spielen möchte, wird absolut keine chance haben, weil die ignoranz dies sofort als angriff wertet.

der klügere muss auch entsprechend seiner intelligenz handeln.

dont feed the troll. streichel ihn !!!



wenn er sich auf das niveau des anderen(in diesem fall religiösen fanatikers) herablässt, kann es nur in respektlosigkeit ausarten.

es geht nicht um wahrheit, -nicht darum, wer die wahrheit gefunden hat, ob theist, atheist o.ä.- sondern das spielchen mit der "wer hat die wahrheit gefunden frage" NICHT MEHR mitzuspielen.

viele atheisten(natürlich nicht alle), wie halt viele theisten auch, sind regelrecht auf krawall gebürstet, merken es aber nicht, weil sie sich selbst anders wahrnehmen, als der andersdenkende. (sie sehen sich selbst immer als rational denkende menschen, somit also als "sehr intelligent" u. als kompetenter als jeder nicht-atheist) diese selbstbetrachtung dient letztlich nur dem eigenen ego, und dann auch nur im kopf,- nicht aber in der realen welt.

wer glaubt, aufgrund eines wahrheitsanspruches ein streitgespräch anfangen zu müssen, hat nicht kapiert, dass man SO keine probleme löst, sondern erschafft !

wenn eine gruppierung die vielen religiösen fanatiker besonders befeuert, dann ist es die der schein-militanten, rechthaberischen "ungläubigen", die überhaupt keinen plan haben, wie man mit religiösen menschen umzugehen hat, damit sich niemand verletzt fühlt. es geht nicht um wahrheit, sondern um zivilisiertes verhalten.

wer WEITERHIN darauf besteht, auf gefühlen anderer rumtrampeln zu müssen, weil man meint, die wahrheit zu kennen u. überall vertreten zu müssen, wird genau das erschaffen, was er bekämpfen möchte.


dont feed the troll. streichel ihn !!!

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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15.01.2014 13:37 Uhr von GroundHound
 
+3 | -2
 
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Dass es ohne Religionen deutlich weniger Kriege und Gewalt geben würde, ist ja absolut nichts neues. Wer Augen im Kopf hat, erkennt das sofort.

Mann muss sich nur mal die Blutspur in der Geschichte anschauen, welche das Christentum hinterlassen hat. Sie hatte einen Höhepunkt in 6 Millionen vergaster Juden, die ohne den christlichen Judenhass nicht umgekommen wären.

Für Frieden auf der Welt ist die Zurückdrängung von Religion nicht hinreichend, aber notwendig.
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15.01.2014 13:45 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -4
 
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@SerienEinzelfall

Das hat aber nichts mit den Religionen zu tun, ohne sie nun zu sehr in Schutz nehmen zu wollen. Hass wird durch Menschen geschürt, die dann eventuell einer Religion angehören, und diese für sich nutzen. Die Menschen von denen du sprichst, das sind radikalisierte Menschen, die entweder so erzogen wurden, oder die glauben in dieser radikalen Lebensweise eine Erfüllung zu finden.

Nicht zuletzt ist das aber auch eine Sache von Bildung und Freiheit. Primär sind es Menschen, welche nicht das Vermögen haben, ihre und anderleuts Taten zu reflektieren, die auf solche Rattenfänger herein fallen. Da spielen natürlich für sich noch ganz viele andere Faktoren rein, wie Hass, meist unbegründet, und soziale Herkunft. Wenn man hiervon aber bestimmte Faktoren beeinflusst, z.B. Bildung, oder die Möglichkeit frei über sein Leben entscheiden zu können, dann spielt die Religion plötzlich gar keine so große Rolle mehr. Das ist aber keine Aufgabe die sich heute lösen lässt, sondern ist wenn überhaupt eine Sache von Generationen. Was über Jahrzehnte in die Köpfe von Menschen gepflanzt wurde, dass kann man nicht mal eben so ändern.

Zum Thema Islam speziell: Selbst wenn im Koran bestimmte Dinge stehen, die radikal klingen, wobei es die auch in der Bibel gibt, so ist es eben immer auch eine Sache, wie man das insgesamt und auch für sich bewerten will, und wie man dann danach lebt. Nur weil dort, beispielhaft steht, töte Ungläubige, muss man das ja nicht auch gleich tun. Danach leben tun nur solche Menschen, die es wahrscheinlich nicht besser wissen, oder die sowieso schon verkorkst sind.

Wie gesagt, ich will Religion hier gar nicht verteidigen, aber es ist zu einfach zu sagen, dass sie ultimativ schuld sei. Das ist genauso einfach, wie die Behauptung Radikalismus ließe sich z.B. durch ein Verbot der NPD bekämpfen. Das ist einfach schwach, dumm, und kehrt das Problem maximal unter den Teppich.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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15.01.2014 13:55 Uhr von physicist
 
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Aber die NPD ließe sich durch ein Verbot von Radikalismus bekämpfen ;)
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15.01.2014 15:05 Uhr von Schaumschlaeger
 
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@Bildungsminister
Das ist das gleiche Argument wie: "Waffen töten keine Menschen. Menschen töten Menschen."

Dann solltest du uns aber auch erklären, wer die Religion in die Welt gesetzt hat, wer ihr ihre Ausrichtung gibt und vorallem wozu sie gut ist. Waffen werden gebaut um Schaden anzurichten. Religionen erschaffen, damit Menschen ihr folgen und nach ihr leben. Das ist kein Selbstzweck, beide sind vom Menschen abhängig.

Natürlich gibt es auch friedliche religiöse Menschen. Fakt ist aber, das Toleranz gegenüber anderen Religionen oder Denkweisen in vielen Auslegungen sehr klein geschrieben wird. Wer seinen Glauben ernst nimmt sollte eigentlich auch danach handeln. Den Schluß daraus kannst du selbst ziehen.

Wieso wird ungläubigen/andersgläubigen eigentlich immer gleich mit der Hölle (oder wie es der Glauben eben nennt) gedroht?
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15.01.2014 15:46 Uhr von Bildungsminister
 
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Mit deinem Argument hast du doch Recht. Waffen töten keine Menschen. Natürlich hat so etwas immer seine Kausalkette, welche irgendwo ihren Anfang genommen hat. Und natürlich kann man immer hinterfragen, welcher Zweck damit verfolgt wird. Hindert ja auch niemand irgend wen dran.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Religion nicht die Wurzel allen Übels ist, oder gar, dass es durch ein verbot, oder reine Nicht-Existenz keine Konflikte gäbe. Allein die Überlegung, dass die meisten radikal rechten und radikal linken Menschen sich als Atheisten bezeichnen spricht dagegen. Das hält sie nicht davon ab Konflikte hervorzurufen. Es sind dann auch oftmals Atheisten die extrem intolerant auftreten, und denen andere Menschen egal sind.

Im Übrigen funktioniert die Ansicht, dass nicht Religionen Menschen töten, auch in die andere Richtung. Es sind nicht Religionen die vielfach Gutes tun auf dieser Welt, sondern die Menschen, also die Gläubigen. Das sollte man eben auch nicht verkennen.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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15.01.2014 16:02 Uhr von Teffteff
 
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"Allein die Überlegung, dass die meisten radikal rechten und radikal linken Menschen sich als Atheisten bezeichnen spricht dagegen."

Also sorry, aber wie willst Du diesen Quatsch denn belegen?
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15.01.2014 17:26 Uhr von El_Caron
 
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@Bildungsminister
Der Unterschied ist, dass es ohne Religion oft sehr schwer fällt, jemanden zu überreden, sich oder andere umzubringen.
- Warum soll ich als Bauer für einen Thronfolger kämpfen, wenn er nciht von Gottes Gnaden ist? Fiele das weg, ständen viele Mittelalterliche Konflikte in Europa plötzlich ohne Soldaten da (und ohne Feldherren, weil man den inzestuösen Arsch schon lange am nächsten Baum aufgehängt hätte)
- Warum soll ich meinen Nachbarn umbringen? Ethnische Herkunft? Eher nicht, das wäscht sich innerhalb kürzester Zeit raus, wenn zwei Gruppen zusammenlegen. Es ist noch nicht lange her, da haben sich in Europa, auf dem Balkan zwei Gruppen abgeschlachtet.
- Meinst Du in Irland hätte es jemanden gekratzt, ob die Queen nun Staatsoberhaupt ist, oder nciht, wenn da nicht die Kirche von England dranhinge? Den Kanadiern ist das auch scheißegal.

Religion schafft 1. Unterschiede, und Unterschiede führen zu Hass und 2. erlaubt sie, unvernünftige Dinge zu propagieren, weil Vernunft nciht mehr das Maß der Dinge ist.
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16.01.2014 09:23 Uhr von limasierra
 
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Bastb
Hör auf zu verallgemeinern, dann wird´s auch was mit dem Denken.
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16.01.2014 09:56 Uhr von Schaumschlaeger
 
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@Bildungsminister
Da hast du Recht, Verbote bringen garnichts. Abgesehen davon dass man Organisationen mit Milliarden von Anhängern garnicht verbieten kann. Viele Gläubige suchen nach einem moralischen Kompass und hier wird es schwierig einen Ersatz zu bieten, da schon bei banalen Themen die Meinungen weit auseinandergehen können.

Religion ist an dieser Stelle Konsequent. Es wird oft vorgegeben was richtig und was falsch ist. Selbst denken ist dabei kaum notwendig, denn der Priester, Rabbi, Imam, wer auch immer gibt im Zweifelsfall die Richtung vor.

P.S.: Wer sich selbst überzeugt Atheist nennt ist für mich ebenfalls gläubig. Glauben heisst nicht Wissen und Atheisten wissen nicht, ob es sowas wie einen Gott gibt, sie glauben daran, dass es ihn nicht gibt.

[ nachträglich editiert von Schaumschlaeger ]
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16.01.2014 13:43 Uhr von Schaumschlaeger
 
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Gerade im Netz gefunden und um meine Meinung zum Thema auf den Punkt zu bringen:

http://9gag.com/...
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16.01.2014 23:43 Uhr von Azureon
 
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Schon traurig, dafür dass Religionen einfach nur ausgedachter Schwachsinn sind...
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17.01.2014 10:30 Uhr von DeaconBlue
 
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@Bildungsminister

Schusswaffen, Granaten und Bomben töten auch niemanden...
Das tun auch nur "ihre" Menschen...



Ich bin dafür, alle Religionen aufgrund nicht belegbarer Aussagen ad acta zu legen. Denken ist erlaubt, Religion auszuleben nicht. (z.B. andere unterdrücken, Gebetshäuser bauen, die dann (egal welche Religion) zu unpassendsten Zeiten Lärm machen, Vorschriften machen was und wie man essen soll, sich kleiden soll, und man arbeiten soll. Und noch vieles mehr...)

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