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Alternative für Deutschland: Euro-Kritiker wollten kritische Presse verhindern

Beim Landesparteitag der Partei "Alternative für Deutschland" wurde die Presse aufgefordert, den Saal der Veranstaltung zu verlassen. Offiziell begründet wurde der Schritt mit der Aussage "da man nicht wisse, was gleich so gesagt werde". Ein Journalist der "WirtschaftsWoche" (WiWo) berichtete dennoch.

Obwohl der Journalist in sozialen Medien sogar von einigen Parteimitgliedern aufgrund der zeitnahen Berichterstattung empfohlen wurde, beleidigten man ihn als "feige Sau", "armseliges Würstchen" oder "A...".

Nach Meinung des WiWo-Journalisten sei hier nicht versucht worden, am Mikrofon unerfahrene Mitglieder zu schützen, sondern lediglich kritische Presse zu verhindern. Vor allem kritisierte er, dass die Partei stets über zu wenig mediale Beachtung klage und dennoch Journalisten systematisch behindere.


WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Presse, Kritiker, Alternative für Deutschland
Quelle: www.handelsblatt.com

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15.01.2014 11:35 Uhr von call_me_a_yardie
 
+10 | -7
 
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Ja hier zeigen sie wieder ihr wahres Gesicht aus welcher politischen Richtung sie kommen...

Ja keine negative Presse nur positive in der die Hetzer und Bauernfänger als "Opfer" dargestellt werden. Ansonsten schön die Presse ausschliessen und Journalisten beleidigen / attackieren soso...

AFD eure Zeit ist abgelaufen zum Glück sind sie nicht im Bundestag vertreten...EU Parlament ? Selbst das werden sie nicht schaffen !

Wer braucht schon so eine Kleingeist Partei ???
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15.01.2014 11:39 Uhr von NoPq
 
+6 | -3
 
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Und als interessierter Wähler wartet man noch immer vergebens auf etwas, das sich Wahlprogramm nennt (vor allem bei wirtschaftspolitischen Themen) und nicht nur aus leeren Phrasen besteht.

Insofern eigentlich dasselbe wie bei den verhassten "etablierten Parteien".

Frei nach Erich Maria Remarque: "Im sogenannten Wahlprogramm der AfD nichts Neues.

Bei Union und SPD sitzen schon genug Neoliberale.

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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15.01.2014 11:43 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -5
 
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Man kann nur hoffen, dass sie auch bei der Europawahl so kläglich scheitern wie zur Bundestagswahl. Wer Menschen wie Herrn Henkel zum Spitzenkandidaten kürt, der muss die Publicity zwingend nötig haben. Anders ist das nicht zu erklären.

Die AFD entwickelt sich immer mehr zum Witz der Nation, indem sie Stück für Stück ihr wahres Gesicht zeigt, dass vor allem von Unfähigkeit und egozentrischem Verhalten geprägt ist.

Euro-Skepsis hin oder her, und ein Quäntchen davon ist durchaus in Ordnung, aber bitte nicht durch diese neokonservative rechtsaußen-Partei betrieben, der es vor allem um den Euro im eigenen Geldbeutel und dem im Geldbeutel ihrer Wirtschaftsklientel geht.

Leider funktioniert es in der Politik nach wie vor mit den Ängsten der Menschen zu spielen, so übertrieben und unsachlich sie auch dargestellt werden. Populismus ist am Ende das einzige, was die AFD aufweist, und genug Leute fallen drauf rein. Leider haben sie aus der Vergangenheit schlicht nichts gelernt.
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15.01.2014 11:48 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -1
 
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Ja Ja und dabei hatte Bernd Lucke bevor er zur AfD kam so gute Ideen. So kann man sich in jemanden täuschen.
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15.01.2014 11:51 Uhr von call_me_a_yardie
 
+5 | -2
 
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@LucasXXL: da kann einem leider die beste Menschenkenntis nicht helfen. Ich habe auch am Anfang interessiert ihre Schritte beobachtet.

Je mehr sich das nicht vorhandene Wahlprogramm und die Wählerschaft herauskristallisiert hatten war das Thema für mich abgeharkt.

Kein Interesse an Politik von Rechten-Lobbyisten !
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15.01.2014 12:03 Uhr von Ms.Ria
 
+3 | -2
 
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Ich halte zwar nichts von dem, wofür die AfD einsteht - andererseits ist es aber auch so, dass in den Medien Meinungsmache betrieben wird und es nicht das erste Mal wäre, dass aus einem A ein O gemacht wird, nur um eine politische Haltung zu diskreditieren. Selbst die etablierten Parteien steuern die Medien...zwischen Politik und Medien herrscht auch eine Art des Lobbyismus, es gibt viele Zeitungen oder Sendungen, die politisch tendenziös und somit "meinungsmachend" sind. Im Grunde bestimmen die Medien mit, ob man als Partei nach oben kommt oder ob man in der Versenkung steckenbleibt, und die AfD ist nicht bedeutend genug, um dagegen agieren zu können.

[ nachträglich editiert von Ms.Ria ]
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15.01.2014 14:24 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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"Beim Landesparteitag der Partei "Alternative für Deutschland" wurde die Presse aufgefordert, den Saal der Veranstaltung zu verlassen. Offiziell begründet wurde der Schritt mit der Aussage ´da man nicht wisse, was gleich so gesagt werde´."

Das ist doch absolut albern. Wenn gar keine(!) Medien mehr über die AfD berichten würde, würde man sich auch beschweren.
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15.01.2014 14:52 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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highnrich1337 doch es gibt ein Partei mit einem sehr guten Wahlprogramm: http://www.youtube.com/...

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