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Für "Pille danach" vielleicht bald kein Rezept mehr nötig

Im vergangenen Jahr wurde auf ShortNews schon öfters berichtet, dass die "Pille danach" möglicherweise bald ohne Rezept erhältlich sein wird. Jetzt gibt es einen neuen Vorstoß, der die Angelegenheit vorantreiben könnte.

Am heutigen Dienstag fand eine Sitzung des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht statt, nach der das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mitteilte, dass es keine medizinischen Argumente gebe, die Rezeptpflicht für das Medikament weiter beizubehalten.

Das Expertenvotum soll jetzt an das Bundesgesundheitsministerium weitergeleitet werden. Im letzten Jahr war eine Diskussion um die Rezeptpflicht der "Pille danach" entfacht worden, als zwei katholische Kliniken sich weigerten, einer vergewaltigten Frau das Mittel zu verschreiben.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Pille, Aufhebung, Rezeptpflicht, Verschreibungspflicht
Quelle: www.taz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2014 18:35 Uhr von sooma
 
+11 | -4
 
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Bevor die Diskussion wieder groteske Ausmasse annimmt: Die "Pille danach" ist KEINE "Abtreibungspille"!

Sie löst VOR der Einnistung einer befruchteten Eizelle die Blutung aus (deshalb kann man sie nur bis 72 Stunden nach dem ungeschützten Verkehr verwenden).

Hat sich die Eizelle bereits eingenistet, ist die "Pille danach" WIRKUNGSLOS und schadet ihr NICHT!

[ nachträglich editiert von sooma ]
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14.01.2014 20:09 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -1
 
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also ich finds gut. gibt ja auch anderes Zeug was man so kaufen kann und genauso Nebenwirkungen hat. kann mir vorstellen das es auch Frauen gibt, die sich vielleicht schämen da noch zum Arzt zu rennen. vor allem wenn man es in 72h einnehmen muss. da kanns schon sein das man bis dahin nicht mal ein Arzttermin bekommt... gibt ja auch immer weniger Ärzte und die sind immer voll.... jedenfalls hier bei mir so.
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14.01.2014 21:34 Uhr von micha0815
 
+2 | -6
 
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Es wird der Unvernunft wieder Tür und Tor geöffnet.

Wozu verhüten ich hab doch "die" Pille in der Tasche.

Viel Spaß bei der Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten.
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15.01.2014 09:10 Uhr von atrocity
 
+2 | -1
 
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Als ob irgendwer die Pille danach als Standard Verhütungsmittel benutzen würde. Die nimmt man wenn mit der eigentlichen Verhütung etwas schief geht. z.B. wenn das Kondom gerissen ist.
Oder man vergessen hat die normale Pille zu nehmen. Oder wenn man die Pille erbrochen hat weil man krank ist etc pp.
Gibt viele Sachen die bei der Verhütung schief gehen können.

Und wer einmal die Pille danach genommen hat wird bei den Nebenwirkungen wie derbster Übelkeit etc ein zweites mal ganz sicher vermeiden wollen. D.h. Lerneffekt ist auch noch dabei :D
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15.01.2014 10:00 Uhr von Pizzaecke
 
+2 | -1
 
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Die dummen Kommentare hier können auch nur von Männer kommen oder?

Wie atrocity schon schrieb. KEINE Frau wird die Pille danach als Verhütungsmittel benutzten, wenn sie sie schon einmal nehmen musste.
Die Nebenwirkungen möchte man wirklich nur im Notfall! haben...
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15.01.2014 11:44 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -1
 
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@1-2-3-deins

Weilvdas Kondom ja auch einen Pearl Index von 100 hat.
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15.01.2014 22:23 Uhr von micha0815
 
+0 | -0
 
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wenn ich diese gutmenschen hier wieder lese.

dass wissen wir normaldenkenden schon, das die diese pille für notfälle ist.

"...wird bei den Nebenwirkungen wie derbster Übelkeit etc ein zweites mal ganz sicher vermeiden wollen..."

aber die "was gugst du generation" wird es nicht begreifen.
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16.01.2014 22:21 Uhr von hrungnir1
 
+0 | -0
 
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die Eigenverantwortlichkeit wird hiermit eingestampft... - die katholischen Klinkverantwortlichen sind allerdings zur Rechenschaft zu ziehen, denn das war ein gut begründeter Fall
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21.01.2014 10:23 Uhr von alex070
 
+0 | -0
 
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Ja ich denke es wird definitiv zu Missbrauch kommen wenn diese Arznei freigegeben wird.

Einige Menschen missbrauchen einfach alles was sie in die Finger bekommen.

Vielen wird es allerdings helfen und ich denke darauf kommt es an. Für den Großteil der Frauen wird es eine "Notfall-Medikamention" sein und bleiben.

Man sollte jedoch die moralische Faktoren aus einer seriösen Diskussion herauslasen. Es sind die gleiche Pro und Contra Argument wie sie bei der Einführung jedes Mittel was eine Schwangerschaft verhindern kann angeführt wurden. Menschen wollen einfach eine eigen anwendbare Reproduktionskontrolle, da hilft keine moralische Sichtweise.

[ nachträglich editiert von alex070 ]

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