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Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen: Auch Aldi und Volkswagen geraten in Kritik

Politisch Inhaftierte arbeiteten unter Zwang in DDR-Gefängnissen, wo sie Produkte für westliche Unternehmen herstellen mussten.

Nach IKEA werden nun auch der Discounter Aldi und Autohersteller Volkswagen kritisiert. Die Unternehmen geben zu, Geschäftsbeziehungen zur DDR unterhalten zu haben, allerdings auch nicht mehr. Nun kam heraus, dass Aldi zum Beispiel Strumpfhosen vom VEB Esda Thalheim bekam.

Der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen Roland Jahn bestätigt: "Mehrere hundert westliche Firmen waren im Ost-West-Handel aktiv, viele haben dabei Waren aus der DDR bezogen, und in sehr viele dieser Waren war Häftlingsarbeit eingeflossen."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Gefängnis, Aldi, DDR, Zwangsarbeit
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2014 18:21 Uhr von Bud_Bundyy
 
+6 | -14
 
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Ja die gute alte Zeit!!!

....und früher war alles besser!

...und die böööösen West-Firmen sollen jetzt für die Taten dieses damalige Drecks-Regimes verantwortlich sein?
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14.01.2014 19:23 Uhr von quade34
 
+1 | -5
 
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Man glaube doch nicht, dass nur Westfirmen von der Zwangsarbeit profitierten, auch der gesamte Ostblock wurde beliefert.
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14.01.2014 20:51 Uhr von skipjack
 
+6 | -0
 
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Uuuuuuuund???

Was bitte sagen die ehemaligen DDR Politiker, Stasi Schergen, die getz noch im Bundestag sitzten???

Nix???
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14.01.2014 21:27 Uhr von quade34
 
+3 | -2
 
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Alle Minusgeber ignorieren das Zwangsarbeiterproblen der DDR. Es ist eine Tatsache und mit keiner fadenscheiniger Begründung aus der Welt zu schaffen. In den Betrieben des Strafvollzugs galten auch höhere Normen ( für alle die diesen Begriff nicht kennen, das ist die pro Zeiteinheit verlangte Arbeitsleistung ). Wer die Norm nicht erfüllte, wurde zusätzlich durch Lebensmittelentzug und anderen Maßnahmen bestraft. Auch Jugendliche wurden z.B. in Rüdersdorf/Zementwerk bei Berlin durch Arbeit erzogen. In Hoheneck wurden die weiblichen Deliquenten bis aufs Blut gedemütigt und drangsaliert. Die Nähstuben dort waren die Hölle.
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15.01.2014 09:24 Uhr von speculator
 
+1 | -0
 
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Wenn man bissl weiter als nur über die Mauer schauen täte, könnte man sehen, dass westliche Unternehmen auch heute, jetzt und hier jede Menge Produkte aus China importieren, die auch unter Einsatz von Zwangsarbeitern (politischen Häftlingen) hergestellt werden.
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15.01.2014 10:02 Uhr von quade34
 
+0 | -0
 
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BastB - Der Westen hätte bei gutem Willen schon wissen können wie produziert wurde. Freigekaufte Häftlinge haben darüber berichtet. Aber der westdeutsche Markt, besonders der Versandhandel, brauchte die Dumpingpreise für die DDR Produkte. Da war es doch kontraproduktiv über sowas zu diskutieren.

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