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USA: Jury ehrt unwissentlich Krimi von Killer, weil der so realistisch sei

Alaric Hunt sitzt seit 1988 im Gefängnis. Damals plante er mit seinem Bruder, einen Juwelier-Laden zu überfallen. Um die Polizei abzulenken, legten sie ein Feuer. Dabei kam eine Frau um, die Hunt-Brüder bekamen lebenslänglich.

Alaric Hunt nutzte die Zeit und schrieb Krimis. Und das tat er sehr erfolgreich. Einer seiner Texte gewann jetzt sogar einen Preis (12.000 US-Dollar Preisgeld). Die Jury fand, dass die Krimis durch die realistischen Darstellungen überzeugten.

Doch die Juroren wussten nicht, dass sie einen verurteilten Killer den Preis zusprechen. Der Fall flog auf, nachdem die Jury mit dem Autoren selbst sprechen wollte. Der konnte aber nicht ans Telefon gehen, weil er im Gefängnis sitzt.


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WebReporter: Steilstoff
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Killer, Krimi, Jury
Quelle: amerika-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2014 10:10 Uhr von Komikerr
 
+9 | -2
 
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Und?
Ist das nun ein Skandal oder was will mir die News sagen?
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14.01.2014 13:44 Uhr von maxyking
 
+2 | -0
 
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Flog auf ??? Hat er die Geschichten heimlich geschrieben ? Gott sei dank ist die Welt absolut schwarz weiß, er sitzt im Knast da kann er ja gar nicht gut schreiben können.
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14.01.2014 16:40 Uhr von d1pe
 
+4 | -0
 
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Und nun? Will man ihm den Preis jetzt wieder wegnehmen, weil er im Gefängnis sitzt? Wird sein Krimi dadurch schlechter? Es wird nicht sein Verbrechen gewürdigt, sondern seine literarischen Fähigkeiten. Die News suggeriert, dass Gefängnisinsassen keine Preise erhalten dürfen oder dass sie unfähig wären etwas preiswürdiges zu erschaffen.
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15.01.2014 00:13 Uhr von oldtime
 
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Ich find Killer auch irgendwie fehl am Platz. Die haben ja nur ein Feuer zur Ablenkung gelegt. Die hatten nicht vor jemanden zu töten. Das war also mehr ein Unfall.

Damit möchte ich das nicht schönreden, klar sind die Schuld an dem Tod der Frau, aber ich finde es ist ein großer Unterschied ob man jemanden Absichtlich tötet oder ob es ungewollt passiert.

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