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Verstoß gegen eigene Soziallehre? Kirche nach Weltbild-Pleite massiv in Kritik

Die Katholische Kirche hat den Weltbild-Verlag aufgegeben und Insolvenz angemeldet, nachdem sie kein weiteres Geld mehr in die Verlagsgruppe stecken wollte. Nun sind über 6.000 Angestellte von der Arbeitslosigkeit bedroht.

Mittlerweile wird deshalb massive Kritik an der Kirche laut, die mit der Insolvenzanmeldung gegen ihre eigene Soziallehre verstoße: "Die Insolvenz-Anmeldung stinkt zum Himmel", klagt ein Verdi-Sprecher und beschuldigt die Bischöfe, sich ihrer Verantwortung nicht zu stellen.

Erzbischof Reinhard Marx verteidigt das Handeln der Kirche so: "Wir konnten es als Gesellschafter nicht verantworten, auf absehbare Zeit dreistellige Millionensummen aus Kirchensteuermitteln zu investieren."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Kirche, Pleite, Verstoß, Weltbild
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2014 12:56 Uhr von Manu2211
 
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Erzbischof Reinhard Marx verteidigt das Handeln der Kirche so: "Wir konnten es als Gesellschafter nicht verantworten, auf absehbare Zeit dreistellige Millionensummen aus Kirchensteuermitteln zu investieren."........Aber ein Herr Tebartz-van Elst darf 35Mio € Kirchensteuermittel einfach mal so aus dem Fenster schmeißen.... Ich finde das verhalten der Katholischen Kirche gegenüber des Weltbild Verlages einfach nur lächerlich!
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13.01.2014 13:25 Uhr von RainerKoeln
 
+6 | -2
 
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Ein Buchhändler, der keine Bestseller verkaufen will...

Die Pleite tut mir nicht leid.

Kirche raus aus Unternehmen, Schule, Krankenhäusern und Staat.

Religion ist Privatsache. Es kann nicht sein, dass eine Kirche mit erschlichenem Vermögen Unternehmen führt und als einzige Unternehmung Freifahrtsscheine in Sachen Mitarbeiterumgang (nichtgeltung des AGG) genießt.

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