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Bier-Kartell: Strafen in Millionenhöhe verhängt

106,5 Millionen Euro Strafe hat das Bundeskartellamt wegen verbotener Preisabsprachen bei Bier jetzt verhängt. Namhafte Brauereien sind in dem Skandal verwickelt.

Bitburger, Krombacher, Veltins, Warsteiner und Barre haben sich über Preise bei Flaschenbier und Fässern abgesprochen. 2006 und 2008 lag die Erhöhung des Hektoliters bei fünf bis sieben Euro, die untereinander abgesprochen waren.

Auch beim Flaschenbier wurde 2008 eine Preiserhöhung des 20-Flaschen-Kastens um einen Euro beschlossen.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Preis, Strafe, Bier, Kartell
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2014 10:59 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
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Und? Jucken die 106,5 Millionen Euro da?
Die Brauereien haben durch diese Preisabsprachen mit Sicherheit ein Mehrfaches von ihrer Strafe an zusätzlichen Profiten eingestrichen.
Teilt man die 106,5 Millonen nur durch die 5 genannten Brauereien, dann sind das für jede 21,3 Millionen Euro - also Portokasse.
Was hindert sie also daran nicht neuerlich zu solchen Mitteln zu greifen? Kostet ja nicht viel, bringt aber einiges. ;-P
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13.01.2014 10:59 Uhr von Sarkast
 
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Die Strafe sollte für eine Subvention des Bierpreises verwendet werden ;-)
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13.01.2014 11:22 Uhr von brycer
 
+5 | -0
 
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@Sarkast:
Rechnen wir mal mit der Absatzmenge von 2013 - etwa 80 Millionen Hektoliter in DE.
80.000.000 Hektoliter sind 8.000.000.000 Liter
106,5 Millionen Euro auf 8 Milliarden Liter - das ergibt pro Liter ~0,013 Euro - also pro Flasche 0,65 Cent.
Das ist also so ähnlich als würdest du in den Bodensee pinkeln, in der Hoffnung dass er überläuft.
;-)
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13.01.2014 14:30 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Die Strafen sind wirklich lachhaft.

@brycer und dein Rechnung stimmt zwar, aber da die Bierpreisabsprachen schon 6 - 8 Jahre zurückliegen und der Preis ganz bestimmt schon wieder erhöht wurde büßen sie gar nichts ein, sondern haben noch daran verdient.
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13.01.2014 15:25 Uhr von brycer
 
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@langweiler48:
Meine Rechnung sollte Sarkast ja nur zeigen, dass die Strafe als Bierpreissubvention schon nach einem Jahr sinnlos verpufft wäre. ;-)
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13.01.2014 15:59 Uhr von langweiler48
 
+2 | -0
 
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@brycer ......

sorry ich wollte dich nicht kritisieren oder berichtigen Ich habe nur die Sinnlosigkeit dieser milden Strafen weiter gesponnen. Wenn jeder dieser großen Brauereien 100 Mio hätte bezahlen müssen, dann hätten die Richter Nägel mit Köpfen gemacht.
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22.01.2014 07:49 Uhr von onkelmihe
 
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Aber wenn der Staat mal wieder den Ölpreis ins Uneremssliche treibt ist das alles konform.. tzzz...!

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