12.01.14 19:08 Uhr
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Flugerlaubnis für Bundeswehrtransporthubschrauber strittig

Dem von der Bundeswehr genutzten Transporthubschrauber NH90 fehlt ein Prüfstempel für die sogenannte Stückprüfung des Triebwerks. Die Triebwerke werden von Rolls-Royce montiert.

Das Verteidungsministerium hält den Betrieb der Hubschrauber jedoch für zulässig, weil der gesamte Hubschrauber inklusive der Triebwerke abgenommen wurde.

Diese Aussage wird von Luftfahrtrechtlern jedoch bezweifelt. Ihrer Meinung nach dürften alle Hubschrauber mit dem gleichen Triebwerk vorerst nicht mehr eingesetzt werden.


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WebReporter: amareZZa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Kontrolle, Hubschrauber
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2014 19:13 Uhr von Williwillswissn
 
+4 | -7
 
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Private Drohnen mit Kameras werden als terroristischer Angriff auf die Kanzlerin ausgelegt, aber Soldaten sind in deren Augen ja eh Kanonenfutter, ob da mal nen Heli mehr oder weniger abstürzt, was interessiert das unsere Mutti schon?
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12.01.2014 20:45 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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@BastB
Ich gibt nen Luftfahrrecht und Leute die sich darin auskenne, wo ist das Problem?
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12.01.2014 23:51 Uhr von BigWoRm
 
+1 | -0
 
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was für ein geiles galgenrätsel wort

Bundeswehrtransporthubschrauber
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13.01.2014 00:25 Uhr von Perisecor
 
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@ Williwillswissn

Wie viele Helikopter mit RTM322 sind denn bisher abgestürzt? Und bei wie vielen davon waren die RTM322 die Ursache?
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13.01.2014 00:52 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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...diese Experten - mitsamt der SPIEGEL-Schreiberlinge, die das ungeprüft wiedergeben - sollten zurück auf die Schulbank in Köln. Direkt an der Quelle.

EASA CS-29 und erst recht die dazugehörigen AMCs sagen genau das Gegenteil dessen aus, was diese Leute da behaupten. Aber hey, Rüstungsindustrie ist ja momentan total "in" als Kritik-Opfer, da muss man es schon nicht so genau nehmen. Für ein Subpart-E-Element reicht ein CoC aus, die AW-Prüfung am Ende der Fertigung im Rahmen der Stück- und Musterprüfung genügt vollkommen. Wäre das Triebwerk nicht geeignet, wäre es für einen zugelassenen 21er-Betrieb überhaupt nicht in Betracht gekommen. Erst recht nicht für Rolls Royce.

Schauen wir nochmal genauer auf den Text im Artikel:

"Die Montage eines Triebwerks muss in jedem Fall von einem Prüfer der Bundeswehr begleitet werden, was offensichtlich nicht der Fall war: Die Hubschrauber dürften deshalb vorerst nicht eingesetzt werden."

Hier werden Äpfel und Birnen miteinander verglichen. Triebwerkswechsel und -einbau sind eine prüfungspflichtige Tätigkeit, die tatsächlich von nach ZDv 19/1 zugelassenen Personen begleitet und gestempelt werden. Dies geschieht im Bordbuch des entsprechenden Geräts. Dieses Bordbuch wird allerdings nicht vor der Übergabe des Gerätes geführt. Die Montage, von der im Artikel die Rede ist, ist eine nachprüfpflichtige Tätigkeit für Certifying Staff B1 bzw. C, die allerdings nicht für die Bundeswehr, sondern für RR bzw. EuroCopter als Hersteller arbeiten.

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