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Gesundheit: Glutamat soll gegen Lernstörung helfen

Der Lebensmittelzusatzstoff Glutamat soll angeblich gegen Lernstörungen bei Kindern helfen. Jedoch ist ein großes Problem dabei, dass es Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson hervorruft.

Glutamat lässt Erlerntes länger im Lang- oder Kurzzeitgedächnis verbleiben. In den fünfziger Jahren wurde das Mittel sogar dazu benutzt, die Intelligenz zu steigern.

Bei zehn von 100 ADHS-Betroffenen lassen sich genetische Abweichungen finden, durch die die Glutamataufnahme im Hirn beeinflusst wird.


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WebReporter: linushsv
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Glutamat, Lernstörung
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2014 17:29 Uhr von tinycities
 
+1 | -0
 
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Bei Parkinson ist doch afaik das Problem dass der Glutamat-Dopamin Haushalt nicht mehr in der Waage ist.
Heißt das nun dass man zusätzlich sich noch Dopamin verschreiben lassen muss oder bekommt der Körper das selber auf die Kette?
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12.01.2014 18:24 Uhr von Kemono
 
+10 | -3
 
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Aber sicher doch. Jetzt wird Gift schon als gesund beworben... Glutamat, Aspartam usw. das sind so ziemlich die schlimmsten Lebensmittelzusätze überhaupt.
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12.01.2014 20:10 Uhr von Humpelstilzchen
 
+4 | -0
 
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Somit wäre wieder ein Grund gefunden, eine an Sich vollkommen überflüssige Sache am Leben zu erhalten! Schön verpackt mit Blümchen drumrum!
Ein dreifach Hoch dem Arsch sein Looch!
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12.01.2014 20:40 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -2
 
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@Kemono

Natürlich, das belegen 1000Studien von Schamanisten, aber keine ernsthafte.
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12.01.2014 22:01 Uhr von Falap6
 
+3 | -1
 
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@ tinycities
"Bei Parkinson ist doch afaik das Problem dass der Glutamat-Dopamin Haushalt nicht mehr in der Waage ist."

Jein. Genau genommen ist deine Aussage richtig, aber das Problem liegt in der Dopaminproduktion und -ausschüttung. Glutamat ist dann in dem Kreislauf RELATIV überschüssig, aber eigtl normal.

Das Ganze hat aber mit der Einnahme von Glutamat in Lebensmitteln keinen Zusammenhang, da es sowie so nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Die jeweiligen Nervenzellen produzieren ihre Glutaminsäure selber.

Parkinsonkranke erhalten tatsächlich Dopamin (bzw. Abkämmlinge davon, da auch Dopamin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann) Dies hat aber eigtl. nichts mit der Entstehung von Parkinson zu tun.

Interessante Aussage in der News. Ich habe erst gedacht, was ist das für eine lächerliche Quelle die behauptet, dass es PArkinson oder Alzheimer hervorruft, dazu gibt es nämlich keine Hinweise, aber ein kurzer Blick in die Quelle offenbart die Tatsache, dass der Newsautor diesen Umstand einfach erdichtet hat. Die Quelle schriebt nämlich:

"Glutamat wird immer wieder vorgeworfen, an unheilbaren Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Multipler Sklerose beteiligt zu sein. Nachgewiesen ist bislang nicht, dass Glutamat aus der Nahrung dabei wirklich eine Rolle spielt."

Unfassbar...
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13.01.2014 03:12 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -1
 
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Ich habe ja nicht viel Ahnung von der Materie, aber ist Natrium nicht ein notwendiger Neurotransmitter? Meine Meinung dazu ist eigentlich ganz simple. Wenn man Glutamat in Maßen und nicht in Massen genießt, hat es keine Chance, eine giftige Wirkung zu entfalten, sondern eher umgekehrt. Ähnlich ist es auch mit Kochsalz. Die Menge macht´s. Leider kennen viele Menschen kein Maß mehr, und so sieht man nur noch die negativen Effekte. Ergo wird Glutamat und Kochsalz verteufelt, völlig zu Unrecht. Nach 4 Schlaganfällen behaupte ich einfach einmal, dass es mir psychisch und körperlich hervorragend geht trotz meiner seit vorgestern 50 Lebensjahre. Es ist sogar so, dass ich mittlerweile wieder jünger aussehe. Glutamat in Maßen gehört bei mir bestimmt ans Essen, Kochsalz habe ich hingegen wegen eines möglichen Bluthochdrucks eingeschränkt. Von wegen Alzheimer und Parkinson. Das kann ich mir nur bei Überdosierung vorstellen, und zwar bei Menschen, die den Hals nicht voll kriegen.
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13.01.2014 10:47 Uhr von ROBKAYE
 
+1 | -3
 
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Der "Schmiergel" ist dafür bekannt, gesundheitsgefährdende Propaganda zu streuen, wenn die Möglichkeit besteht, sich durch versteckte Meinungsmache in Form von sog. "Experten"-Artikel, ein paar Tantiemen mehr in die Tasche stecken zu können, gesponsert von der Deutschen Lebensmittelindustrie, versteht sich... solche Artikel rücken einem zum Glück immer wieder aufs Neue ins Bewußtsein, dass das Schmierblatt eigentlich auch nur eine von vielen Springer- und Bertelsmann Medienhuren ist, die im Sinne der Investoren alles berichtet, solange es Geld einbringt.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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13.01.2014 13:16 Uhr von opheltes
 
+1 | -2
 
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Glutamat hat viel mehr Schaeden, als hier veroeffentlicht.
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13.01.2014 16:03 Uhr von psycoman
 
+4 | -1
 
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Ich zitiere einfach mal aus dem Wikipediaartikel zu Mononatriumglutamat, das ja ach so böse ist:
"Mononatriumglutamat entsteht im normalen Stoffwechsel aller Lebewesen und ist das Salz einer der 21 Aminosäuren, aus denen Proteine aufgebaut sind. Daher enthalten fast alle proteinhaltigen Lebensmittel Glutamate.[8] Einige Lebensmittel wie Pilze, reife und insbesondere getrocknete Tomaten, Käse (vor allem Parmesan), Fischsauce oder Sojasauce, die wegen ihres besonderen Aromas verwendet werden, enthalten natürlicherweise große Konzentrationen an freiem (nicht in Proteinen gebundenem) Mononatriumglutamat, das mit industriell hergestelltem Mononatriumglutamat chemisch identisch ist."

Die Menge macht das Gift. Nimmt man einfach viel Glutamat zu sich, bzw. Essen dem das unnötigerweise zugesetzt ist, ist es schädlich, ganz einfach.

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