10.01.14 16:40 Uhr
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Wohnhausbrand in Duisburg-Hochheide: 17 Bewohner leicht verletzt

In der Nacht zu Mittwoch brach in einem Mehrfamilienhaus im Duisburger Stadtteil Hochheide im Keller ein Brand aus, bei dem 17 Menschen, darunter sechs Kinder, leicht verletzt wurden. Sie erlitten Rauchvergiftungen oder leichtere Verbrennungen und wurden in Krankenhäusern der Umgebung behandelt.

Die 42 Personen südosteuropäischer Herkunft, davon 28 Kinder, die sich im Haus aufhielten, waren vor dem sich ausbreitenden Qualm auf das Dach des Hauses geflohen, von wo aus sie von der Feuerwehr über Leitern gerettet werden konnten. Insgesamt waren 50 Fahrzeuge und 120 Einsatzkräfte vor Ort.

Feuerwehrsprecher Bernd Wolf lobte die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. Alle Unverletzten konnten noch in der Nacht zunächst in der Turnhalle der Kirchschule Unterkunft finden. Die Brandsachverständigen der Polizei gehen von Brandstiftung aus, sehen aber keinen fremdenfeindlichen Hintergrund.


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WebReporter: sooma
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Duisburg, Bewohner, Wohnungsbrand
Quelle: www.derwesten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2014 17:40 Uhr von sooma
 
+5 | -3
 
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Dazu gibt es in der Quelle einen weiterführenden Artikel, daraus:

"Das Haus galt als Vorzeigehaus für Roma-Familien: Keine Überbelegungen, keine Abzocke. Doch nun prüft die Stadt, ob das Haus nicht doch überbelegt war, denn viele Bewohner sind nicht offiziell gemeldet. [...]

Jetzt, wo sich der Rauch verzogen hat, kommen Details ans Licht, die zeigen: In dem Haus – es gehört einem Geschäftsmann aus Berlin – war vieles eben nicht so, wie damals von der adretten Hausverwalterin beschrieben.

Gezeigt hatte sie eine Wohnung, die zwar leicht runtergekommen, aber bewohnbar und mit 180 Quadratmetern Fläche für 15 Bewohner auch ausreichend groß war. Dass es weitere Wohnungen im Haus gibt, in der weitere Roma-Familien auf sehr viel weniger Raum untergebracht waren, verschwieg die Frau. [...]

Recherchen ergaben, dass die Hausverwalterin auch am Bergheimer Haus In den Peschen tätig war, dort bei den Bewohnern Miete in Bar abkassiert hat. Nach einem Streit um offenbar zu wenig abgeführte Mieteinnahmen hatte sich der Vermieter von der Hausverwalterin getrennt. Die hatte dann in Homberg ein neues Betätigungsfeld gefunden und soll in Duisburg noch weitere Objekte zur Vermietung anbieten."

http://www.derwesten.de/...
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10.01.2014 18:08 Uhr von CommanderRitchie
 
+4 | -2
 
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Wahrscheinlich wollten die nur eine bessere Unterkunft haben... und der Vermieter hat nicht gleich ja gesagt !!
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10.01.2014 18:50 Uhr von CommanderRitchie
 
+5 | -0
 
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@ guobing.

Der Erdugan ist nur für in Deutschland lebende türkische Taxifahrer, Teestubenbesitzer und deren Gäste zuständig.

Ich glaube eher, die haben eine Nicolae Ceausescu Gedächtnissfeier gehabt.

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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11.01.2014 11:32 Uhr von sooma
 
+0 | -2
 
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@Wer.Zimt (10.01.2014, 17:44):

"Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus an der Kirchstraße in Hochheide war in der Nacht zum 9. Oktober ausgebrochen nachdem unter einer Kellertreppe Gerümpel angezündet worden war - ob vorsätzlich oder fahrlässig, ist unklar. Brandbeschleuniger seien aber nicht eingesetzt worden." http://www.derwesten.de/...

Im Kontext mit den Geschäftssinn der "Hausverwalterin" (siehe 10.01.2014, 17:40) ergibt sich da ein ganz anderes Bild als ein Gypsy-Clan rund ums Lagerfeuer.

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