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Bundesgerichtshof: Mahnschreiben von Anwälten können auch versuchte Nötigung sein

Der Bundesgerichtshof bestätigt ein Urteil gegen einen Juristen, der wegen Nötigung verurteilt worden war (Urteil vom 05.11.2013, Az.: 1 StR 162/13).

Der Anwalt hatte für ein unseriöses Gewinnspielunternehmen Mahnschreiben aufgesetzt, die das Unternehmen in seinem eigenen Namen selbstständig an seine Kunden verschickte, teils mit Androhungen, den Staatsanwalt wegen Betruges einzuschalten.

Der Anwalt verdiente dabei mit 150.000 Euro nicht schlecht. Wegen der Androhung einer Strafanzeige erhielt er aber eine Anzeige und wurde wegen versuchter Nötigung verurteilt.


WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Bundesgerichtshof, Nötigung, Mahnschreiben, Gewinnspielunternehmen
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2014 12:57 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -18
 
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10.01.2014 14:05 Uhr von TK-CEM
 
+17 | -3
 
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Es gibt gute Anwälte - und es gibt Gauner. Die guten Anwälte sind die bedeutend kleinere Gruppe.

So what - it´s my project only.
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10.01.2014 16:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -7
 
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Da bringt eine sehr kleine Anzahl von Abmahn-Gaunern den ganzen Berufsstand von Anwälten in Misskredit.

Die Anwälte die ich kenne, bearbeiten immer reale Dinge wie Versicherungsschutz, Ärger in Garantiefällen oder Nichteinhaltung irgendwelcher Verträge. Die haben soviel Arbeit, dass die solch dubiosen Dinge nicht brauchen.
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10.01.2014 18:41 Uhr von Kostello
 
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Klar, dass viele von denen Geld machen wollen und dabei selbst zu kriminellen Mitteln greifen.

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