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Kiffer-Nation Deutschland? - Modellprojekt könnte Cannabis-Legalisierung einläuten

Das Parlament des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg plant, den ersten Coffee-Shop in Deutschland zu eröffnen, in dem ganz legal Cannabis gekauft werden kann. Damit will Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) dem dortigen regen illegalen Drogenhandel das Wasser abgraben.

Allerdings ist der Verkauf von Drogen in Deutschland grundsätzlich verboten. Das Betäubungsmittelgesetz lässt lediglich Ausnahmen bei "öffentlichen Interesse" zu. Deswegen hofft man in Friedrichshain-Kreuzberg, aufgrund der Verhältnisse eine Ausnahme-Genehmigung zu bekommen.

Würde das Modellprojekt tatsächlich realisiert werden, könnten andere Städte und Gemeinden folgen. Aber es gibt Widerstand: Kai Wegner, Generalsekretär der Berliner CDU, hält staatlich lizensierten Cannabisverkauf für eine "Anstiftung zum Konsum" und eine "Kapitulation vor den Verhältnissen".


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WebReporter: DonDan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Nation, Cannabis, Legalisierung, Kiffer
Quelle: www.gmx.net

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61 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2014 09:45 Uhr von IM45iHew
 
+76 | -10
 
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Dann soll Kai Wegner andere Vorschläge machen, die auch spürbaren Erfolg bieten. Immer nur zu maulen und den Zeigefinger heben bringt gar nichts. Entweder gute andere Lösungsvorschläge bringen oder akzeptieren das auch ohne legalen Verkauf konsumiert wird. Wobei der Konsument nicht vom Gras sondern von illegalen Organisationen abhängig wird.


Krimminelle Organisationen zerschlagen - Gras legalisieren!

[ nachträglich editiert von IM45iHew ]
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10.01.2014 09:47 Uhr von bewer
 
+42 | -2
 
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"Kapitulation vor den Verhältnissen"

Komische Argumentation. Eine Kapitulation ist es NICHTS zu tun. Und genau das tun unsere Politiker: nichts. Schade eigentlich.
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10.01.2014 09:52 Uhr von Schmollschwund
 
+23 | -3
 
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"Kapitulation vor den Verhältnissen".

Da hat die CDU endlich mal was Wahres gesagt.

Sind in den vergangenen Jahrzehnten doch 10.000de durch den Krieg gegen die Drogen getötet worden, und sind dabei doch Billionen Dollar sprichwörtlich in die Luft geblasen worden. So ist (und war noch nie) der Staat auch nicht in der Lage dem "Problem" mit allen bisherigen Mitteln Herr zu werden.

Die Leute hören nicht auf. Also, lieber mal Kapitulieren, statt weiter mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Bin überzeugt, dass z.B. eine Transaktionssteuer mehr gegen Drogen tun könnte, als es ein Verbot von Cannabis je erreicht hat. Es sind ja nicht die Drogen/Menschen die "schlecht" sind, es sind die mangelnden Chancen, schwer schaffbarer sozialer Aufstieg, der viele dazu bewegt, so was zu tun. Alle anderen tun das mit Genuss und es sollte denen überlassen sein, ob sie es (legal) tun wollen oder nicht. Es hat schließlich noch nie jemanden getötet. Höchstens mal wenn einer vor der Polizei flüchten musste u dabei einen Unfall baute.
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10.01.2014 09:54 Uhr von BigWoRm
 
+45 | -1
 
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diese dumme doppelmoral

"Anstiftung zum Konsum"

wenn ich meine eltern alkohol trinke oder zigaretten rauchen sehe, ist das keine anstiftung?

es gibt sogar kindersekt und schoko-zigaretten aber DAS ist ja vollkommen normal *kopfschüttel*


und was ich auch nicht verstehe.
deutschland versteuert alles aber diese einnahmequelle wolle sie sich entgehen lassen
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10.01.2014 09:58 Uhr von 1199Panigale
 
+26 | -0
 
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Aber sich auf Volksfesten öffentlich ins Koma saufen ist erlaubt. Wie behämmert....
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10.01.2014 10:16 Uhr von maxyking
 
+21 | -0
 
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"Kapitulation vor den Verhältnissen" könnte man auch als Anerkennung der Realität ausdrücken, dann kann auch endlich damit aufgehört werden verrückte Lügen über Gras zu erzählen und sich einfach an die Fakten gehalten werden. Go Legalize
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10.01.2014 10:21 Uhr von uquell
 
+22 | -1
 
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Ich bin ja eigentlich gegen sämtlichen Konsum von Drogen und Alkohol.

Aber man sollte Cannabis wie in Holland freigeben, der Verkauf entweder in Apotheken oder in den Coffee-Shops. Selbstverständlich erst ab einem gewissen Lebensjahr (18 oder 21) und dann auch nur in geringen Mengen.

Das Verbot, das man sich nach dem Konsum nicht ans Steuer setzen darf, muß aufrecht erhalten bleiben.

Ob man das Zeug jetzt legal oder illegal konsumiert kommt aufs gleiche raus und der Staat verdient auch etwas dabei (Mehrwertsteuer oder eine noch einzuführende Cannabissteuer), Ist ja bei Alkohol genauso (Alkohol-, Brandwein-, Sektsteuer etc.) oder Tabaksteuer, warum dann auch nicht dafür.

Außerdem wäre dann auch sichergestellt, das nicht andere Substanzen, die eventuell Gefährlich sein könnten, eingemischt werden um zu strecken...

Bei einigen Krankheiten wird dies sogar als Heilmittel eingesetzt:
http://de.wikipedia.org/...

Wie oben aber erwähnt, ich persönlich halte von Drogen allgemein nichts und habe bis jetzt weder geraucht, getrunken oder sonst irgendwelche Substanzen zu mir genommen. Alkohol und Nikotin sind ja auch Drogen, wenn auch legalisierte Drogen
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10.01.2014 10:36 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -25
 
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10.01.2014 10:36 Uhr von maxyking
 
+13 | -1
 
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Die Legalisierung kommt spätestens wenn die EU das TTIP abkommen unterzeichnen und der erste Konzern aus Colorado oder Washington Ansprüche an europäische Regierungen stellt wegen entgangener Gewinne auf diesen Märkten. Das wäre das einzige positive an TTIP.
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10.01.2014 10:55 Uhr von maxyking
 
+16 | -1
 
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@ Schlottentieftaucher

zähl doch mal auf welch gesundheitlichen Probleme du meinst und belege die mit Statistiken und dann zähl mal noch auf für welche gesundheitlichen Probleme bisher selbst gezahlt werden muss die auf denn Konsum von anderen Lebens- / Genussmitteln zurück zu führen sind. Wenn Übergewichtige dann selbst für ihre Kurren und neue Gelenke zahlen müssen oder Diabetiker für Insulin und so weiter und so fort dann können wir reden dann können Krankenkassen aber auch abgeschafft werden.
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10.01.2014 11:02 Uhr von jo-28
 
+0 | -19
 
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10.01.2014 11:13 Uhr von GroundHound
 
+15 | -1
 
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Lieber Herr Wegner: Kapitulationen sind in manchen Fällen der richtige Weg.
Beispiel: Ein Feldherr, der seine Soldaten in den sicheren Tod laufen lässt, obwohl er nicht gewinnen kann, ist ein schlechter Führer.

Und zur "Anstiftung zum Konsum" lässt sich sagen: Nichts schmeckt so gut, wie verbotene Früchte.
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10.01.2014 11:29 Uhr von Borgir
 
+18 | -1
 
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Wenn ein Coffee-Shop eine Anstiftung zum Drogenkonsum ist, ist jede Liquor-Abteilung im Supermarkt auch eine Anstiftung zum sehr viel schlimmeren Drogenkonsum, jeder Zigarettenautomat an der Kasse bei Aldi auch, jede Kneipe dann auch, jeder Tabakladen natürlich auch, jede Disco sowieso.....
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10.01.2014 11:55 Uhr von IM45iHew
 
+17 | -2
 
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@ Suffkopp: Nein Cannabis macht nicht süchtig. Ich habe in meinem Leben schon genug gekifft um das sagen zu können ;)

Natürlich kann man psychisch leicht abhängig werden aber das kann man auch von Sport oder Kartoffelchips. Vor allem So zwischen 18-22 habe ich beinnahe täglich geraucht und habe es auch genossen... Dann habe ich irgendwann keine Lust mehr drauf gehabt und hab von heute auf morgen meinen Konsum soweit eingeschränkt das ich erstmal 1 Jahr gar nichts mehr angerührt habe. Nach diesem Jahr habe ich angefangen selten und zu besonderen Anlässen mal einen zu rauchen... Vielleicht 6 mal im Jahr.

Zeige mir eine(!) Droge bei der das möglich ist!... Meines Wissens nach gibt es keine...

Folglich ist THC zwar eine bewusstseinverändernde Substanz kann aber nicht mit anderen Drogen gleichgesetzt werden.

ACHTUNG: Wenn man sehr jung anfängt sieht das komplett anders aus. THC Konsum während das Gehirn noch im Wachstum ist und der Charakter noch nicht voll entwickelt ist, ist sehr schädlich. Deshalb sollte bei der legalisierung eine Altersgrenze von mindestens 18 Jahren eingeführt werden und z.B. nur an registrierte THC User mit Kiffer-Ausweis Gras ausgegeben werden.

Auf dein Nickname gehe ich jetzt nicht weiter ein ;-P

MfG
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10.01.2014 11:57 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+8 | -0
 
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Die Politiker sind ja auch dumm, da kann man Steuern drauf nehmen und das macht ein Plus im Staatssäckel.

So oder so, ich rauch mir einen, egal ob erlaubt oder nicht.
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10.01.2014 12:01 Uhr von Montrey
 
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Deswegen keine Parteien wählen die ein "C" im Namen haben.
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10.01.2014 12:10 Uhr von maxyking
 
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@ IM45iHew

"Zeige mir eine(!) Droge bei der das möglich ist!"

Koks/ Crack, Extasy/ MDMA, Amphetamin/ Speed, Pilze, LSD, Alc........ die Märchen vom abhängig sein von der ersten Minute sind frei erfunden und mit denn vielen nennen wir sie mal Casual Konsumenten die sich auch ab und an mal was Fahren nicht übereinstimmend.
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10.01.2014 12:55 Uhr von IM45iHew
 
+7 | -1
 
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@ maxyking: Ja du hast recht das ist ein Märchen. Ich habe es aber auch anders gemeint. Ich ziehe jetzt 4 Jahre lang jeden Tag z.B. Koks... Kann ich dann einfach so aus Lust und Laune damit aufhören ohne Entzug? Und kann ich, wenn ich 1 Jahr clean bin, den Konsum von Kokain soweit kontrollieren das ich es einmal mache und dann 2 Monate keinen Gedanken daran verschwende?
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10.01.2014 13:00 Uhr von maxyking
 
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@ IM45iHew

da hast du dann natürlich recht. Ich denke auch das wir hier den selben Standpunkt vertreten.
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10.01.2014 13:03 Uhr von PeterLustig2009
 
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10.01.2014 13:11 Uhr von IM45iHew
 
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@ PeterLustig2009: "Jaja Drogen sind alle ungefährlich und total easy zu kontrollieren. Die ganzen Suchtkranken sind alles nur Schauspieler und erfunden."

Wo genau habe ich denn das behauptet?

"Und auch die bewiesene Tatsache das der Canabiskonsum das Hirn schädigt, eine Einstiegsdroge ist etc. ist alles erfunden."

Dann bringe bitte den Beweis das THC das erwachsene Gehirn schädigt. Zum Thema Einstiegsdroge fällt mir nur eines ein: Du hast recht... Nur WARUM ist es die Einstiegsdroge? Ich sage dir warum. Gehst du zum Dealer hast du Kontakt mit anderen Drogen und wirst neugierig. Würdest du allerdings in die Apotheke gehen um dir dein Dope zu holen hast du kein Kontakt mit anderen Drogen und womit du keinen Kontakt hast das machst du auch nicht.

"Man braucht übrigens keine Vorschläge machen um etwas zu verbessern was verboten ist. Außer vielleicht strengere Kontrollen und härtere Strafen"

Der Absatz ist einfach nur dumm und ich wette das du es selbst merkst wenn du daran denkst was alles nicht passiert wäre wenn man schon immer so gedacht hätte... Dann wäre die Erde noch eine Scheibe... denk mal drüber nach
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10.01.2014 13:13 Uhr von Speedpimp
 
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Einstiegsdroge? Ja nur weil ich als Kiffer zum Dealer muss der natürlich lieber seine chemischen Drogen verkaufen will weils mehr Gewinn abwirft. So bekommt man alle samt Drogen von Dealer anfangs aufgezwungen/geschenkt. Man hat es dann Zuhause liegen und eventuell fängt man an es mal zu konsumieren. Es gefällt einen und der Dealer freut sich. Sowas kann bei einer regulierten Abgabe nicht passiern.
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10.01.2014 13:18 Uhr von maxyking
 
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@ PeterLustig2009


"Und auch die bewiesene Tatsache das der Canabiskonsum das Hirn schädigt, eine Einstiegsdroge ist etc. ist alles erfunden. "

Da sie erfunden sind würde ich es nicht als Tatsachen bezeichnen aber ja genau das.
Das alle Drogen total ungefährlich sind hat auch keiner behauptet, das aber schwer übertrieben wird bei der Gefahr die von Drogen ausgeht ist eine Tatsache und das Drogensucht und Abhängigkeit sehr viel mehr mit dem Sozialenumfeld als mit der Droge selbst zu tun hat ist inzwischen auch bekannt. Hier sollte man sich vielleicht um den Auslöser kümmern und nicht um die Symptome.
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10.01.2014 13:25 Uhr von IM45iHew
 
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Mich ärgert eigentlich auch dass immer wenn von Cannabis gesprochen wird sofort alle Drogen in einen Topf geworfen werden. Das zeugt meiner Meinung nach von wenig Ahnung. Es kommt ja auch keine auf die Idee beim Thema Alkohol sofort irgendwas mit Heroin einzuwerfen. Und das liegt einzig und allein daran das uns beigebracht wurde das Alkohol nicht schlimm ist. Wenn man aber neutral an die Sache rangeht sieht man das Alkohol und Heroin viel mehr miteinander zu tun haben als THC und Heroin. Und dafür muss man kein Wissenschaftler sein... Wer hat schonmal einen Alkoholiker gesehen der auf Entzug war? Zitternd, schwitzend, bleich, bekommt teilweise kein Wort mehr raus weil er so verspannt ist... So ähnlich sieht es bei Heroin z.B. auch aus. Bei THC aber eben nicht!
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10.01.2014 13:32 Uhr von maxyking
 
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Noch ein nicht ganz so alter Artikel zum Thema THC und Gehirnfunktion.
http://www.focus.de/...

zum Thema einstigsdoge google ich nicht mal mehr was das ist zeit den 1960 Jahren widerlegt.

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