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SEPA-Chaos: EU verschiebt Umstellung der Überweisungsregeln

Noch immer haben viele Firmen ihre Konten nicht auf die kommende SEPA-Überweisungen umgestellt, die eigentlich am 1. Februar zwingend werden sollten.

Aus Angst vor einem drohenden Chaos hat die EU nun reagiert und die Frist verlängert.

Bis 2016 sollen diese neuen Übergangsregelungen nun für Firmen gelten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Chaos, Frist, Umstellung, Verschiebung, SEPA
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2014 13:46 Uhr von Darkman149
 
+22 | -0
 
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@Hibbelig: die Nullen kommen jeweils vorne an die Bankleitzahl und die Kontonummer dran. Dabei muss die Kontonummer auf 10 und die BLZ auf 8 Stellen aufgefüllt werden. Kannst du auch alles bei Wikipedia nachlesen: http://de.wikipedia.org/...

Dennoch empfinde ich diesen ganzen SEPA Kram als Verkomplizierung des Zahlungsverkehrs. Ich habe noch nie an ein Unternehmen außerhalb von Deutschland Geld überweisen müssen. Den meisten Leuten, die ich kenne geht das ähnlich. Ich habe mit dieser ganzen Umstellung somit nur Arbeit, jedoch absolut keinen Nutzen daraus.
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09.01.2014 13:47 Uhr von Nasa01
 
+8 | -2
 
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Die EU sollte die SEPA Umstellung an die Eröffnung des Berliner Flughafens anknüpfen.
Bis dahin hat´s dann wirklich jeder drauf.
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09.01.2014 14:49 Uhr von Kristalin
 
+2 | -0
 
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@ Pakratius

Bei inländischen Überweisungen können Privatkunden noch bis zum 1. Februar 2016 wie bisher Kontonummer und Bankleitzahl nutzen.

[ nachträglich editiert von Kristalin ]
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09.01.2014 15:29 Uhr von opheltes
 
+4 | -6
 
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So ist das nunmal mit den bargeldlosen Zahlungen.

Einfach bar zahlen an den jeweiligen Stellen. Wenn sie es nicht annehmen - Pech
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09.01.2014 15:58 Uhr von Delios
 
+4 | -2
 
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Das schlimme finde ich, ist dass jede einzelne Abbuchung jetzt ellenlang ist und so unübersichtlich, dass man ewig braucht um die notwendigen Informationen zu bekommen. Zusätzlich werden die Kontoauszüge immer länger...
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09.01.2014 17:00 Uhr von VisM
 
+2 | -0
 
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Hm irgendwie lese ich aus der Quelle ein wenig was anderes heraus. Die Frist wurde doch nur um 6 Monate nach hinten gesetzt. Die Übergangsregelung gilt zwar bis 2016, war die aber nicht eher für Privatanwender gedacht?
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09.01.2014 17:33 Uhr von kingoftf
 
+1 | -6
 
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Seit Jahren in Spanien alltägliche Praxis, wo ist das Problem?
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09.01.2014 18:07 Uhr von internetdestroyer
 
+0 | -0
 
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Ich zitiere aus der Quelle:
"... um sechs Monate zu verlängern."
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09.01.2014 18:09 Uhr von das kleine krokodil
 
+0 | -0
 
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War fast klar was währe sonst bei den ganzen vereinen los gewsen wenn sie ihre Beiträge nicht mehr kassieren können. Jetzt haben sie noch etwas zeit.

Grundsätzlich finde ich die Idee ja gut, dass man so einheitlich zahlen kann mit etwas glück kann man damit auch bald innerhalb der EU mit Lastschrift (bzw. wie immer das SEPA Gegenstück heißt) bezahlen ohne das man eine Kreditkarte braucht.

Aber die Umsetzung ist momentan einfach schlecht man muß momentan zusätzlich zur IBAN noch die BIC angeben wobei die BIC ja bald entfallen soll und zumindest das SB Terminal bei der Volksbank (zumindest das bei der ich kunde bin) hat Probleme die SEPA überweisungsträger einzulesen und man muss alles abtippen, angeblich lag es daran das das geschäft den SEPA überweisungsträger falsch ausgefüllt hat (IBAN einfach hintereinander geschrieben ohne die einzelnen felder innerhalb des Formulares zu nutzen)
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09.01.2014 18:58 Uhr von Neroll
 
+1 | -1
 
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Was ich an dem Ganzen nicht genau verstanden hab: Wenn SEPA alles vereinheitlichen soll, wieso sind die Nummern unterschiedlich lang?
Da gibt es von 15 bis 31 Stellen alles mögliche...

Einheitlich würde bedeuten, dass man sich an dre längsten Nummer orientiert. Ländercode, Prüfziffer, dann längste Bankleitzahl + irgendwelche Banknummern (mit führenden Nullen aufgestockt) und längste mögliche Kontonummer (auch mit Nullen aufgestockt) oder ähnlich - aber nein, so hat jedes Land wieder was eigenes.
Sieht irgendwie nur nach ner anderen Schreibweise aus.
Und den Standard zum Datenaustausch hätte man ansonsten auch im Hintergrund machen können.

[ nachträglich editiert von Neroll ]
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09.01.2014 19:35 Uhr von Silentkill
 
+2 | -0
 
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Für Firmen ist das ganze nicht auf 2016 verschoben worden, sondern auf den 01.08. (also um 6 Monate)... Siehe Quelle!
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09.01.2014 23:18 Uhr von megaterror
 
+1 | -0
 
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Ja genau. Weil die Firmen (es sind eigentlich die Unternehmen) nicht umgestellt haben kommt SEPA erst später.

Die Kunden dürfen aber schon lange für Überweisungen extra blechen weil ja an SEPA angepasst wurde. Die banken nehmen horrende Kosten für Benachrichtigungen wenn eine Überweisung oder ein Einzug nicht geklappt haben
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10.01.2014 01:37 Uhr von Budweiser
 
+1 | -0
 
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@nasa01:
dein beitrag ist einer der besten, die ich je auf sn gelesen habe :)

[ nachträglich editiert von Budweiser ]
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10.01.2014 09:14 Uhr von Maedy
 
+0 | -0
 
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Das Kuriose ist,dass wenn man mit seinem Bankberater Fragen bezüglich SEPA Lastschriftverfahren erörtern will-der dann keine Ahnung hat und es in der Bank einen speziellen SEPA Beauftragten gibt,der dann erst die Antworten parat hat.
Wir haben hier schon komplett auf SEPA umgestellt.Es ist schon irre,wenn man auf seine Kontodaten online anguckt und man sieht dass man die Lastschrift angekurbelt hat und die dann erst 7-10 Tage später durchgeführt wird.

[ nachträglich editiert von Maedy ]
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10.01.2014 10:35 Uhr von Nasa01
 
+1 | -0
 
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@Budweiser

- Danke - !

:)
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11.01.2014 18:29 Uhr von CoolTime
 
+0 | -1
 
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Wird noch lustiger werden. Jetzt sollen die Telefonnummern vereinheitlicht werden:

http://www.stern.de/...

Nur 42 stellig. Na dann ...

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