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Trend zur Kaffee-Kapsel produziert 4.000 Tonnen Müll

Die steigende Beliebtheit von Kaffeemaschinen mit Kapselsystemen führte zu einem Anstieg des Müllberges um 4.000 Tonnen. Dabei handelt es sich um Plastik und Aluminium.

Die Deutschen verbrauchen jährlich zwei Milliarden Kaffeekapseln.

Während Umweltschützer die Verschwendung von Ressourcen bemängeln, halten die Hersteller dagegen, dass durch Einzelportionierung weniger Kaffee weggeschüttet werde.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Trend, Kaffee, Müll, Kapsel
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2014 11:34 Uhr von blabla.
 
+17 | -14
 
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Und dabei schmeckt das Zeug noch nicht einmal... -.-*

Aber es ist IN
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09.01.2014 11:40 Uhr von MrMaXiMo
 
+14 | -4
 
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Das stimmt nicht, der Nespresso Kaffee schmeckt wirklich sehr gut und wird nicht ohne Grund auch in vielen Unternehmen verwendet.


Ich Persönlich halte aber diese Kapselsysteme angesicht des Energieaufwand der erforderlich ist um Aluminium herzustellen für Total wahnwitzig. Das Argument mit weniger Kaffee wegschütten halte ich für sehr unverschämt.


Ich trinke besten Mokka und brauch dafür nicht mehr als zwei Löffel Kaffe, eine Mokka Kanne und ein Kochfeld für 2 Minuten.
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09.01.2014 11:51 Uhr von Mephisto92
 
+23 | -3
 
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Trotzdem gehört es verboten. Der Kaffee wächst nach das Plastik aber gammelt über zehntausende von Jahren in der Umwelt rum.
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09.01.2014 11:56 Uhr von Miauta
 
+21 | -4
 
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Die EU Verbietet alles was das Auto angeht, Glühbirnen werden verboten...einfach alles.

Aber so eine Müllproduktion und Ressourcenverschwendung wird nicht aufgehalten. Die EU macht einfach ihren Job richtig. Nur da eingreifen wo man Kohle rausholen kann ;) Blöden Wi***

Ich hab meinen Siebhalter zu Hause. Kapselsystem sind für Leute die ohne Genuss und ohne viel Ahnung Kaffee trinken wollen.

Ich hoffe diese Teile werden irgendwann verboten bzw. die Hersteller zu anderer Materialverwendung gezwungen!

Bin echt nicht so der Öko-Mensch. Aber bei sowas wird mir übel...
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09.01.2014 12:14 Uhr von stoske
 
+6 | -0
 
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Der Wahnsinn ist doch nicht, dass die Industrie so was macht. Der Wahnsinn ist, dass sich die Leute darauf einlassen. Wie kann man von der EU verlangen, dass sie etwas regeln, was der Masse völlig am Arsch vorbei geht? Der Umstand selbst ist das Schlimme, nicht das es jemand ausnutzt.
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09.01.2014 12:17 Uhr von BIG Show
 
+1 | -1
 
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verbietet diese scheiße doch dann auch .. ist ja auch unnötig ... mit dem wegschütten ist ja wohl ein witz .. bescheuertes argument
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09.01.2014 12:23 Uhr von rubberduck09
 
+8 | -2
 
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Was wurde über die Senseo geschimpft mit ihren Pads und der Verschwendung...
Nur sind die normalen Pads problemlos kompostierbar im Gegensatz zu diesen Kapseln. Und nachfüllbare dauer-Pads gibts auch.
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09.01.2014 12:43 Uhr von quade34
 
+4 | -5
 
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Herr Trittin, wo bleibt das Kapselpfand?
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09.01.2014 12:47 Uhr von wonderfool69
 
+3 | -3
 
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Also ganz so einfach ist es sicher nicht:

Natürlich gehe ich davon aus dass der Kunstoff receycelt wird. Bei Tchibo Kapseln ist das einzige Aluminium eine haudünne Folie die nur oben auf dem Deckel ist. Wenn man bedenkt daß das nur ein Bruchteil der verpackung von "normalem" Kaffee ist ist eigentlich nur noch der pure Kunststoff der Kapsel in Frage gestellt. Doch da der rein ist und auch aus receycling gemacht werden könnte wenn nicht sogar schon gemacht wird sehe ich darin kein Problem. Ein Vorteil der Pad oder Kapselmaschinen ist der geringere Energiebedarf im vergleich zur Kochplatte - da das hier jemand geschrieben hat...( Mokka 2 minuten Kochplatte ) Das würde sicher wesentlich mehr Energie brauchen wie meine Caffissimo. Dann wird weniger Wasser gebraucht weil eben nichts weggeschüttet wird... Ich denke ganz soo schlimm wie hier dargestellt sind die Maschinen nicht.
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09.01.2014 12:51 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+2 | -1
 
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Mein Vorschlag: Nach Bio- Papier- Kunststoff- und Restmülltonne, jetzt noch zusätzlich die Kapseltonne! Dann kann man den Mist wieder ruhigen Gewissens kaufen, denn die Kapseln könnten so ja eingesammelt und wiederverwertet werden. Neu befüllen, einschmelzen, was auch immer. Sonst wird doch auch jeglicher Krempel recycelt, warum nicht die Kapseln?
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09.01.2014 13:04 Uhr von ewin12000
 
+2 | -8
 
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@ quade34
"Herr Trittin, wo bleibt das Kapselpfand?"

Was hat der mit den Kapseln oder überhaupt mit Pfand zu tun?

@ wonderfool69

" Ein Vorteil der Pad oder Kapselmaschinen ist der geringere Energiebedarf im vergleich zur Kochplatte "

Kann ich mir nicht Vorstellen, der Energiebedarf um eine Bestimmte Menge Wasser zu erwärmen müßte bei gleicher Menge Wasser auch gleicher Energiebedarf sein.

Vorteil einer Kapselmaschine liegt wohl eher für wenig Trinker darin, das der Kaffee einzeln abgepackt ist und damit aromasicher für längere Zeit auch bei Kleinsportionen.

Der Trend zu den Maschinen liegt meiner Meinung an der Vielfalt der Kaffeespezialitäten und der einfachen Handhabung. Also Kapsel rein Latte raus ect.....

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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09.01.2014 13:20 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -4
 
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Wenn das Alu recycelt würde, spräche wohl weniger dagegen, als gegen Plastikkapseln (die nicht recycelt werden können).
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09.01.2014 13:25 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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@ewin1200

"Kann ich mir nicht Vorstellen, der Energiebedarf um eine Bestimmte Menge Wasser zu erwärmen müßte bei gleicher Menge Wasser auch gleicher Energiebedarf sein."

Du brauchst unter gleichen Bedingungen immer die gleiche Energie um das Wasser zu erwärmen. Nur der Wirkungsgrad des Gerätes sorgt dafür, das vorne mehr reingeht als hinten rauskommt.

Daher sind manche wege Wasser zu erwärmen besser als andere.

Ich trinke kaum bis garkeinen Kaffee und wenn dann eher so weiberkrams Latte und so. Da lohnt sich so eine Maschine schon eher als z.B. ein kaffeevollautomat.
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09.01.2014 13:25 Uhr von AdiSimpson
 
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ich habe mit meiner frau mal blind :( ne dolce gusto maschine gekauft. zwar schmecken uns alle möglichen varianten, es ist einfach und bequem, doch die unmengen an müll war uns sofort ein dorn im auge.

somit landet sie im keller, sobald alles verbraucht ist.
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09.01.2014 14:24 Uhr von ms1889
 
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well, diese kapseln bringen den herstellern viel geld.
1 packung (um 2,50) enthalten rund 60g kaffe.... hochgerechnet ist also der kaffepreis um ein vielfaches erhöt... wirtschaftlich für den verbraucher ist sowas nicht.

für mich persönlich, dieser kaffe ersatz, stellt für mich sehr qualitativ minderwertigen kaffe dar, das aroma geht aufgrund des prozesses in der maschine flöten.

da benutze ich lieber meine gute (aber sehr teure maschiene 700 euro) maschiene, da sie mit "normalen" kaffe arbeitet.
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09.01.2014 14:25 Uhr von Mephisto92
 
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wenn ich höchstens sonntags mal en Kaffee trinke dann wäre so ein Teil ja ok aber das benutzen auch Leute die den ganzen Tag nix anderes als Kaffee trinken
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09.01.2014 15:58 Uhr von jpanse
 
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Ich habe nie verstanden warum sowas auf den Markt kommt...als ob wir nicht schon genug Rohstoff und Müllprobleme hätten.
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09.01.2014 16:07 Uhr von Rekommandeur
 
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Also diese News und die Diskussionen hie rlesen sich ja gerade so, als wäre Deutschland in Sachen Recycling eine dritte Welt.
Ich würde mal behaupten, das Deutschland Weltmeister im Recyceln ist.
Kein anderes Land arbeitet resourcenschonender als Deutschland.
Deshalb mache ich mir meinen Kaffee in meiner Tassimo mit einem guten Gewissen.

Wieso wird denn nicht auf den abgepackten Minimalverpackungen der Konzerne rumgetanzt ?
Wurst an der Frischetheke ?
Nein, wieso, gibt ja meist keine Frischetheke mehr, aber Wurst 80 grammweise verpackt ohne schlechtes Umweltbewusstsein kaufen.
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09.01.2014 16:49 Uhr von newschecker85
 
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ich halte das mit den Kaffeekapseln total hirnrissig. Und alle die sowas nutzen, sind für mich blemmblemm.

Ich bleib bei der guten alten Filtertüte, sie ist biologisch abbaubar und was die Herrsteller sagen das durch die Einzelportionierung weniger Kaffee weggeschüttet wird, davon halte ich nichts.

Hier hoffe ich mal wirklich, dass die EU durchgreift und die Recourcenverschwendung stoppt.
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09.01.2014 17:10 Uhr von CrazyCatD
 
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09.01.2014 17:12 Uhr von Bud_Bundyy
 
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Ich nutze seit rund 8 Jahren Nespresso, vorher hatte ich 2 Vollautomaten.
Nespresso ist arsch teuer, schmeckt aber besser als in den meisten Cafes. ....im vergleich zu diesen ist er billig. Ergo ich trinke jetzt mehr Zuhause und im Büro, anstatt im Cafe.

Filterkaffee und Pads sind kein Espresso, daher nicht vergleichbar.
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09.01.2014 17:35 Uhr von kingoftf
 
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Das Zeug kostet umgerechnet auf das Kilo gut 80 Euro.
Für den Preis kann ich auch Jamaica Blue Mountain saufen, täglich...

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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09.01.2014 17:50 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@kingoftf

stimmt, wenn er dir schmeckt.

Mein fall ist der nicht ganz, aber ich hatte noch nie Espresso aus dem Anbaugebiet.
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09.01.2014 19:46 Uhr von shadow#
 
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Wo ist das Problem?
Aluminium ist zu 100% wiederverwertbar.
Den Tassenpreis kannte ich auch vorher - und der is bei der Qualität die man bekommt zumindest bei Nespresso absolut annehmbar.

Wenn jetzt irgendwer das Aluminium in den Restmüll wirft oder meint, er müsse Plastikkapseln in seine Aldi-Maschine stecken und für etwas weniger Geld viel schlechteren Kaffee trinken, darf er sich gerne selbst Gedanken über seine Umweltbilanz machen.
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09.01.2014 20:45 Uhr von matze319
 
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@ wonderfool69
mag ja sein das das alu bei den tschibo kapseln dünner und weniger ist bei einem 500gramm päckchen filterkaffe. nu aus 1 packchen filterkaffe kriege ich mehr raus wie aus einer kapsel. ob das am ende immer noch effektiver ist?!? vom plastik müll mal ganz abgesehen.
und an unsere recycler, schön das ich das alle recyceln kann. nur bezweifel ich das das auch mit den meisten kaplsen passiert. warscheinlich lander das alles in ne müllvertbrennungsanlage oder wird in billglohn länder verschifft.

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