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Baden-Württemberg: Petition fordert Verbannung von Homosexualität aus Unterricht

Der ehemalige Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger hatte nun sein Coming-Out und sorgte damit für ein großes Echo. Homosexualität ist in Deutschland aber immer noch ein Thema, das polarisiert.

Nachdem die Landesregierung Baden-Württembergs plante, Homosexualität im Unterricht mehr Raum zu geben, wollen knapp 60.000 Eltern, Lehrer und Schüler in einer Petition das Thema komplett aus dem Unterricht verbannen. Ende des Monats rechne man schon mit 100.000 Unterschriften.

Die Pläne von Grün-Rot ziele "auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen", steht auf der Petitionsseite geschrieben. Ein Realschullehrer aus Nagold (Kreis Calw) ist der Initiator der Petition.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Homosexualität, Baden-Württemberg, Unterricht, Petition
Quelle: www.n24.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2014 11:10 Uhr von quade34
 
+15 | -0
 
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Wenn man den SchülerInnen dort Kenntnisse über die üblichen Praktiken vermitteln würde, wäre das bald kein Thema mehr. Also Aufklärung bis zum geht nicht mehr.
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09.01.2014 11:13 Uhr von derSchmu2.0
 
+26 | -20
 
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Ich denke, die Homosexualität ist ein natürlich auftretendes Phänomen zur Regulierung des Artenreichtums.
Von daher sollte man sich hier der "Evolution" nicht entgegenstellen und diese als natürliches Thema, wie andere auch, im Schulunterricht behandeln.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie mittelalterlich der Mensch noch unterwegs ist...nur weil die Eltern wahrscheinlich Angst davor haben, dass ihre Kinder homosexuelle Neigungen zeigen könnten...
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09.01.2014 11:23 Uhr von Knoffhoff
 
+19 | -29
 
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09.01.2014 11:23 Uhr von Lornsen
 
+12 | -14
 
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sie können es nicht lassen, diese Rot/Grünen Heinininnen und Heini´s
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09.01.2014 11:40 Uhr von atrocity
 
+25 | -5
 
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Genau, was an der Schule nicht erwähnt wird gibt es nicht ;-)

Wo ist denn das Problem wenn man an der Schule über alle möglichen Spielarten von Liebe und Sexualität redet?
Was vermittelt werden muss ist: egal wie und wen du liebst, es ist in Ordnung solang alle Beteiligten freiwillig mit machen und keiner bleibende Schäden davon trägt.
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09.01.2014 11:44 Uhr von Dracultepes
 
+23 | -6
 
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Es gibt Homos und die haben Sex, OH NO

@Knoffhoff
"Irgendwann kommt in den Schulen eine Gebrauchsanleitung für Schwule."

Und was ist daran so schlimm, die "Gebrauchsanleitung" für Heteros gibt es auch. Haben Homosexuelle weniger fragen im Bezug auf Sex? Sind sie vielleicht Intelligenter? Brauchen sie vielleicht diese Aufklärung nicht? Willst du das damit sagen?
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09.01.2014 11:44 Uhr von sooma
 
+15 | -6
 
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"...wollen knapp 60.000 Eltern, Lehrer und Schüler in einer Petition das Thema komplett aus dem Unterricht verbannen."

*schmunzel* Erinnert an ein Kind, das Verstecken spielt: die Augen zuhaltend und im Glauben, die anderen sehen es so auch nicht. ^^ Albern.
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09.01.2014 12:08 Uhr von brycer
 
+16 | -7
 
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"...wollen knapp 60.000 Eltern, Lehrer und Schüler in einer Petition das Thema komplett aus dem Unterricht verbannen."

Und die glauben damit sei die Sache gegessen und vom Tisch?
Denen gehört doch wirklich der Christbaum um die Ohren gehauen. ;-P
Wie sollen ihre Kinder denn den richtigen Umgang mit Homosexualität (egal ob eigene oder fremde!) lernen, wenn sie gar nichts über das Thema wissen?
Glauben die wirklich dass sie lebensfähige Menschen erziehen, wenn sie ihre Kinder von allem abschotten und sie in Watte packen?

"Nein, mein Kind darf nichts von Homosexualität hören, geschweige denn was wissen. Alleine auf die Straße darf es natürlich auch nicht. Es wird überall hin gefahren. Draußen spielen? Sind sie wahnsinnig? Was da alles passieren kann..."
Und dann wundert man sich warum die Menschheit immer mehr verblödet anstatt dazu lernt. ;-P
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09.01.2014 12:12 Uhr von Todtenhausen
 
+15 | -8
 
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Es wäre eher an der Zeit für eine Petition gegen die Behandlung des 2. Weltkriegs im Geschichtsunterricht von der 9. Klasse bis zum Abi. Irgendwann kann man das nicht mehr hören. So lang muss das nun wirklich nicht behandelt werden.
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09.01.2014 12:18 Uhr von Maedy
 
+5 | -0
 
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Ende der 80er im Biounterricht katholisches Mädchengymnasium in Baden Württemberg: Die Lehrerin musste im Bezug auf Sexualkunde den Unterricht splitten. Morgens durfte sie sagen,dass es Sex gibt und am Nachmittag -im freiwilligen Unterricht- durfte sie dann erklären wie dieser funktioniert mit Kondomen und anderen Verhütungsmitteln. Alle Eltern mussten ihre Einverständigung geben,dass ihr Kind an dem Unterricht teilnehmen darf,sonst blieb es dem Nachmittagsunterricht fern.
Ich kann mich nicht erinnern,dass jemand nicht am Unterricht teilnehmen durfte und ehrlich,wir alle fanden dieses Verfahren total unnötig.
Heute bei meinen Kindern wird,wenn überhaupt ,mitgeteilt,dass das als Thema in dem Schuljahr dran ist und gut ist. Irgendwie empfand ich den Umgang mit dem allgemeinen Sexthema in der Schule damals verklemmter als heute. Aber ich wohne ja auch nicht mehr in Baden Württemberg.Vielleicht liegt es ja daran-wir wissen : Schulangelegenheiten gleich Ländersache.
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09.01.2014 12:31 Uhr von Front777
 
+8 | -9
 
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@atrocity
"Wo ist denn das Problem wenn man an der Schule über alle möglichen Spielarten von Liebe und Sexualität redet?"

Hast du Kinder, ich denke nicht!!!

Sonst wüstest du das es dafür doch die Eltern gibt, die die Kinder erziehen und aufklären.
Ich denke die Schulen haben wichtigere Themen, als über "Spielarten von Liebe und Sex zu reden."

Aber wie immer will sich der Staat einmischen, denn Eltern können doch heute keine Kinder mehr "richtig" erziehen...die Erziehung und Steuerung muss schon der Staat übernehmen.
Am liebste wäre es dem Staat, Kinder auf die Welt bringen, um 07:00 in ein staatliches Kinderheim abgeben und um 19:00 wieder abholen, um dann das Kind ins Bett zu bringen. Aber die Erziehung und Steuerung bzw.Überwachung des Kindes übernimmt der Staat.
Wir können uns dann auch ausmahlen wo dies hinführt.

[ nachträglich editiert von Front777 ]
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09.01.2014 12:35 Uhr von maxyking
 
+7 | -0
 
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Ich bin mir nicht sicher wie das Thema behandelt werden soll, ich vermute jetzt einfach mal das es dabei nicht um Geschlechtsverkehrkunde, oder was auch immer sich einige anscheinend vorstellen, gehen wird sondern er um eine allgemeine Beschäftigung mit dem Thema und darum tolerant oder wenn es einen selbst betrifft nicht eingeschüchtert zu sein. Und so lange es noch 60000 Leute gibt die so eine Petition unterschreiben sollte dem Thema auch Raum einräumt werden.
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09.01.2014 12:42 Uhr von atrocity
 
+3 | -3
 
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@Front777
Es ist richtig das die Erziehung den Eltern überlassen werden sollte.
Aber anderseits gehört Sexualkunde zur Schulbildung dazu und wird zu Recht in der Schule gelehrt. Das was man in Bio lernt können die wenigsten Eltern ihren Kindern richtig vermitteln. Ein Teil will es gar nicht. Also muss es die Schule und damit der Staat über nehmen.
Im Zuge dessen muss auch über die diversen Spielarten geredet werden. Man denke nur an die Kinder in der Pubertät die feststellen das sie nicht wie der Rest aufs andere sondern aufs eigene Geschlecht stehen. Diesen Schülern muss vermittelt werden das sie nicht alleine sind. Das sie nicht krank sind. Auch den homo/trans/bi sonst was sexuellen deren Eltern ihnen einreden wollen dass sie krank wären.
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09.01.2014 12:54 Uhr von Radler1960
 
+1 | -1
 
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@Front777

"Aber wie immer will sich der Staat einmischen, denn Eltern können doch heute keine Kinder mehr "richtig" erziehen...die Erziehung und Steuerung muss schon der Staat übernehmen."
Leider ist das oft so...., aber die Schule kann das nicht leisten!

"Am liebste wäre es dem Staat, Kinder auf die Welt bringen, um 07:00 in ein staatliches Kinderheim abgeben und um 19:00 wieder abholen, um dann das Kind ins Bett zu bringen. "
Das halt ich für ein Gerücht, wer soll denn das zahlen?
Man tut sich ja schon mit der KiTa-Regelung schwer!

"Aber die Erziehung und Steuerung bzw.Überwachung des Kindes übernimmt der Staat."
Das war im 3. Reich und in der DDR so geplant, funktioniert hats auch nur teilweise!

Wir können uns dann auch ausmahlen wo dies hinführt
Deswegen unterliegt das Schulwesen auch den Bundesländern, was im Bezug auf Vergleichbarkeit der Ausbildung zu Problemen führt (z.B. bayrisches Abi - hessisches Abi etc.)
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09.01.2014 13:07 Uhr von Pumba1986
 
+6 | -9
 
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Wo kann ich unterschreiben?
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09.01.2014 13:22 Uhr von atrocity
 
+2 | -4
 
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@Zeus35
Beamte kann man nicht "kündigen". Aber es wäre ein Ausgangspunkt für Disziplinarische Maßnahmen. Weil ein Leher ist dazu angehalten politische Zurückhaltung zu üben.
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09.01.2014 13:33 Uhr von Klugbeutel
 
+6 | -6
 
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"... moralische und ideologische Umerziehung..."
das grüne Dreckspaack mit ihrer Schwulen-Scheiße ist schon so nah an den Faschos, das sie sogar die gleichen Parolen von sich geben....
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09.01.2014 13:38 Uhr von dasatelier
 
+5 | -2
 
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interessant ist, wie die petition im letzten abschnitt der quelle in die rechte ecke geschoben wird. das sind die typischen mechanismen der gleichgeschalteten mainstream-medien.

zudem sollte man diese petition erst einmal lesen, bevor man irgendetwas dazu sagt. das gilt insbesondere auch für journalisten. diese als "verbannung von homosexualität aus dem unterricht" zu verkürzen, ist manipulativ.

hier der link zur petition:
https://www.openpetition.de/...
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09.01.2014 13:39 Uhr von Done88
 
+3 | -3
 
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@ Zeus35

ohne zu dem News-Thema Partei zu ergreifen...

aber für wen hältst du dich denn, dem Lehrer die freie Meinungsäußerung zu verwehren?
Weißt du, was seine Beweggründe sind? Weißt du, wie genau er über Homosexualität denkt?

Meistens sind die, die am lautesten nach Toleranz schreien, im Herzen die Intolerantesten.

Ganz ehrlich, ich würde als Lehrer auch nicht so ein delikates Thema auf dem Plan haben wollen... Nicht wegen Intoleranz oder meiner Meinung oder sonst was.. aber wir merken doch: Egal, wie man dieses Thema angeht, man ist immer der Arsch! Dem Einen ist das zu intolerant, dem Anderen ist das zu offen, etc. etc.
D.h. wenn der Lehrer das Thema im Unterricht durchmacht, werden immer irgendwelche Beschwerden kommen.

So wie Front777 schon sagt:
Die Erziehung muss von den Eltern kommen.


Uns hat man in der Schule damals erklärt, was im Körper passiert, welche Hormone ausgeschüttet werden, was diese mit deinem Verhalten machen, etc. und dass es jedem so geht und sich niemand für das Schämen braucht, was in seinem Körper vorgeht.
Schließt sowas denn das "schwul/lesbisch sein" nicht auch mit ein?
Muss man denn alles einzeln ansprechen?
Vielleicht noch Sado-Maso auf dem Lehrplan?
Oder Fußfetischismus?
oder oder oder??
(und nein, es gibt nicht mehr Homosexuelle als Fetischisten ;) )

(Ich habe nichts gegen Homosexualität, aber ich weiß, dass manche Gutmenschen hier alles als intolerant ausrufen, das dieses Thema nicht in den Himmel lobt.. also kommt ruhig mit euren Minussen...
Ich bin gespannt, wieviele den Unterschied zwischen Toleranz und "Toleranz" kennen)

[ nachträglich editiert von Done88 ]
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09.01.2014 13:41 Uhr von maxyking
 
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@ Klugbeutel

dir ist schon klar das das in der Petition so genannt wird nicht von den Grünen. Aber wahrscheinlich ist dir das nicht klar.
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09.01.2014 14:00 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -6
 
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@Knoffhoff


"Weshalb hat sich Hitzlsperger erst jetzt geoutet?"

Wegen Menschen wie dir!
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09.01.2014 14:08 Uhr von Xanoskar
 
+3 | -1
 
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Naja ich find die Petition Nutzlos, was gibt es denn Groß in der Schule über Homosexualität beizubringen. Es gibt sie und es ist Okay. Analverkehr ist ja auch nur am Rande der Heterosexuellen Aufklärung ein Thema und da wird durchaus gesagt das man Gleitcreme nutzen sollte... reicht für Schwule doch als Info. Kinder sollten nicht ständig damit konfrontiert werden Schwule hier Schwule da, Lesben Supi... sorry generell hat das in der Schule nur als Randnotiz während der Sexuellen Aufklärung etwas zu suchen. Das macht es aber nicht schlimmer oder besser das es Intolleranz gibt. Die muss in jeder Hinsicht bekämpft werden, das geschieht aber nicht das irgendein Kinderlose Pädagoge darüber redet.
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09.01.2014 14:48 Uhr von Klugbeutel
 
+3 | -7
 
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Was ist eigentlich mit all den anderen Perversionen oder Politisch korrekt: "Sexuellen Minderheiten"?
Dürfen dann auch Zoophile, Pädophile, die auf Sodomie stehen oder sich gerne gegenseitig ankacken oder anpissen...
Dürfen die Alle dann auch in die Schulen kommen und erzählen wie schön und normal ihre sexuelle Vorliebe ist?
Und die Zoophile ihren Hund heiraten, und dafür dann Steuervergünstigungen als eingetragene Ehegemeinschaft bekommen? Kinder adoptieren?
Denn wenn die das nicht dürfen, ist es doch Diskriminierung von sexuellen Minderheiten!

[ nachträglich editiert von Klugbeutel ]
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09.01.2014 15:32 Uhr von AMB
 
+1 | -2
 
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Also diese Art der Umerziehung finde ich nicht sinnvoll. Wieso sollte man ein Kind in seinen Neigungen umerziehen wollen oder sollen.
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09.01.2014 17:44 Uhr von Bud_Bundyy
 
+6 | -4
 
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@Done88


Es geht nicht um eine Umerziehung oder Gehirnwäsche, es geht einfach darum die vielfältigen sexuellen Präferenzen völlig normal im Unterricht seinen Platz finden.

"Es wird bemängelt, dass homosexuelle und andere Lebensstile ohne ethische Beurteilung als gleich erstrebenswert dargestellt werden.(...) Der Bildungsplan reflektiere nicht die "negativen Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils" - aufgezählt werden Suizide, Drogen, HIV und psychische Erkrankungen."

Sorry aber der Lehrer hat mehr als einen Lattenschuss!!!!

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