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Kolumne über "Mutti" Merkel - Männer kommen mit einer weiblichen Kanzlerin nicht klar

Männliche Journalisten und Politiker nennen Angela Merkel sehr oft, gar schon penetrant, "Mutti". Das hat die "taz.de"-Autorin Isabel Lott dazu verleitet, zu hinterfragen, warum der mächtigsten Frau Deutschlands dieser Titel gegeben wird, der im Grunde gar nichts mir ihr zu tun hat.

So stellt sie die These auf, dass offensichtlich jeder männliche Hinterbänkler und Halbstarke diesen Begriff braucht, um damit klarzukommen, dass eine Frau Kanzlerin ist. Um die Machtstellung der Frau auf den Boden zu holen, werden Angela Merkels Amt und ihre Person also verniedlicht.

Obwohl die Politikerin jetzt schon zum dritten Mal zur Kanzlerin gewählt wurde, wird sie von Journalisten weiterhin als "Mutti" betitelt. Obgleich es sich um eine totale Fehlinterpretation ihrer Persönlichkeit handelt, scheint dabei unwichtig. Dass Merkel das Sagen hat, verwirrt den Wutbürger anscheinend immer noch.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Titel, Kolumne, Feminismus, Mutti
Quelle: www.taz.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2014 20:36 Uhr von tafkad
 
+20 | -2
 
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Vielleicht sollte die Dame mal weiter forschen, könnte auch was mit Lobbyarbeit und Ihrem ständigen aussitzen, zu tun haben. Aber ne, ist klar, sowas kann es nicht sein....
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08.01.2014 20:50 Uhr von syndikatM
 
+15 | -5
 
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wenn taz journalistinnen schreiben, dann nur wenn sie ihre roten tage haben. ernst nimmt dieses käseblatt eh niemand.
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08.01.2014 21:09 Uhr von ElJay1983
 
+10 | -0
 
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"Wutbürger"

Biete nicht schon wieder dieses "Wort"!!!

[ nachträglich editiert von ElJay1983 ]
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08.01.2014 21:21 Uhr von perMagna
 
+14 | -3
 
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Deswegen hat die CDU ja auch so schlecht abgeschnitten bei den Wahlen. Weil alle Männer Deutschlands keine Frau an der Spitze haben wollen.
*facepalm*

Geh nach Hause zu deinen zwölf Katzen, dauerbeleidigte taz-Heulsuse...
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08.01.2014 21:25 Uhr von Bewerter
 
+22 | -1
 
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Mutti ist in der Tat falsch. Denn eine Mutter kümmert sich um ihre Kinder. Merkel ist es egal, was mit ihren "Kindern" passiert. Rabenmutti wäre passender.
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08.01.2014 22:23 Uhr von moloche
 
+7 | -2
 
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wieder mit aller Gewalt will die TAZ daraus wieder ein Genderthema machen und die Männer schlecht dastehen lassen.
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08.01.2014 22:52 Uhr von D3FC0N
 
+2 | -0
 
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Sie hat Recht. Seit Angela Merkel Bunderkanzlerin ist, weiß ich weder ein noch aus. Mein männliches Mann-sein kommt mit dem Fakt, das eine Frau den Posten des Bundeskanzlers inne hat, absolut nicht klar.
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08.01.2014 23:01 Uhr von Borgir
 
+4 | -2
 
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Die die Kanzlerin den Namen Merkel oder in Zukunft von der Leyen trägt, komme ich allerdings nicht damit klar, dass so jemand an der Spitze des Landes steht.
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08.01.2014 23:11 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
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Gegen eine Kanzlerin habe ich absolut nichts einzuwenden, aber es muss ja nicht unbedingt die Merkel sein.

Ich habe eine eigene "Mutti" da brauch ich keine Merkel für.
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08.01.2014 23:25 Uhr von higher
 
+3 | -1
 
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richtig!

der begriff beschreibt ihre persönlichkeit mal überhaupt nicht.

ganz richtig.

ihre persönlichkeit läßt sich ganz einfach beschreiben.

das spare ich mir allerdings hier. sonst muß ich kotzen.
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09.01.2014 01:04 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -4
 
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männer, die mit weiblichen führungskräften nicht klar kommen, sind typen mit ganz kleinen schwänzen.

ich komme zwar auch nicht mit ihr klar, aber ganz sicher nicht wegen ihres geschlechts, sondern wegen dem was sie kann und tut bzw. in dem fall wohl eher wegen dem was sie nicht kann und nicht tut.
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09.01.2014 03:07 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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...jaja, "die Männer" kommen mit einer Kanzlerin nicht klar. Natürlich. Es haben ja auch nur Frauen diese Frau zum dritten Mal zur Kanzlerin gemacht.

...da braucht mal wieder irgendso ein(e) Genderschreiber*in (schreibt man das jetzt so?) Aufmerksamkeit. Danke TAZ:
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09.01.2014 06:25 Uhr von Sirigis
 
+1 | -0
 
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Liebe TAZ, ich bin Frau, und dennoch denke ich, dass möglicher Spott seitens Volk und Journaille weniger mit dem Umstand zu tun hat, dass Frau Merkel weiblichen Geschlechts ist, sondern eher damit, dass Frau Merkel gegen das eigene Volk regiert. Dass die CDU/CSU bei den Wahlen eine Mehrheit erzielen konnte, liegt wohl eher an den zweifelhaften Alternativen. Frau Merkel hat mögliche gefährliche Gegner in den eigenen Reihen buchstäblich rausgemobbt, sie hat wichtige Ministerposten mit wenig bis nicht qualifiziertem Personal besetzt. In meinen Augen ist Frau Merkel auch nicht die mächtigste Frau im Lande, sondern eher eine Polit-Marionette, Deutschland wird in Wahrheit von Hochfinanz, Großindustrie und Banken regiert.
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09.01.2014 09:27 Uhr von tafkad
 
+2 | -0
 
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