08.01.14 19:21 Uhr
 1.422
 

Laserstrahl entdeckt Malaria durch Lauschen auf das Zerplatzen ihrer Speisereste

Forscher haben eine neue Methode gefunden, um Malaria im Frühstadium ohne Blutabnahme zu erkennen. Beim Fressen durch den Malaria-Parasiten in den roten Blutkörperchen entsteht als Nebenprodukt Hämozin. Es wird nur in Blutkörperchen gefunden, die von Malaria befallen sind.

Mit einem Laserstrahl werden die Blutkörperchen kurzzeitig erhitzt. Dabei sondert das Hämozin bei seiner Erwärmung winzige Gasbläschen ab, deren akustische Signatur gescannt wird. Es ist die gleiche Technologie, die ein Zerstörer verwendet, um ein U-Boot zu erkennen. Nur in kleinerem Maßstab.

Bisher lag die Erfolgsquote im Labor bei 100 Prozent. Da dieses Verfahren ohne Blutabnahme oder aufwendige Labortechnik auskommt, wird eine Diagnose wesentlich billiger und schneller vorgenommen werden können. Die Wissenschaftler rechnen in wenigen Wochen mit der Produktreife ihres Malaria-Scanners.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Diagnose, Malaria, Erkennung, Laserstrahl
Quelle: news.cnet.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch" macht das Rennen
Himmelsfeuerwerk - Sternschnuppen in den nächsten Tagen
Mit diesen Tricks klappt Sex während der Periode

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.01.2014 19:26 Uhr von Oberhenne1980
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Also wenn der Laserstrahl die Blutkörperchen erhitzt und das Ergebnis untersucht nennt man das wie? Richtig: Blutanalyse.
Kommentar ansehen
08.01.2014 21:07 Uhr von IM45iHew
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ich habs auch nicht ganz verstanden... Aber in der News steht das es ohne BlutABNAHME klappen sollt. Also wird die BlutANALYSE im Körper stattfinden indem wenige Blutkörperchen durch die Haut erhitzt werden?!?
Kommentar ansehen
08.01.2014 21:29 Uhr von perMagna
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Zurzeit: Dicker Tropfen, das heißt Blutentnahme, auf Objektträger, trocknen, färben, gucken. Zeitaufwand: realistisch 1,5h.

Mit der neuen Technik sollen die Hämozoinkristalle detektiert werden, die in den roten Blutkörperchen eben nur bei Parasitenbefall vorkommen.
Der Laser erhitzt diese Kristalle, wodurch sich Nanobläschen bilden, die beim Zerplatzen einen Schallimpuls aussenden. Dieser Impuls wird dann detektiert.
Kommentar ansehen
08.01.2014 23:19 Uhr von SkyWalker08
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Nachdem ich 5mal auf Pornoseiten weitergeleitet wurde, konnte ich jetzt endlich die Quelle lesen...

Ein normaler Bluttest, wie es bisher durchgeführt wurde, soll laut Quelle 15 Minuten gedauert haben. Der Laser-Test dauert nur 20 Sekunden und kostet nur 50 Cent.
Bei dem Test wird durch die Haut das Blut erwärmt, und das "Echo" angehört (z.B. Am Finger oder Ohrläppchen).
Kommentar ansehen
09.01.2014 00:04 Uhr von Silver79
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
Es ist die gleiche Technologie, die ein Zerstörer verwendet, um ein U-Boot zu erkennen.

Ein Zerstörer erhitzt also mittels Laser kurzzeitig einen verdächtigen "Körper" im Ozean und wenn er ihn platzen hört, war es ein U-Boot?
Kommentar ansehen
09.01.2014 00:54 Uhr von montolui
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Silver79: die gleiche, nicht die selbe...
Kommentar ansehen
09.01.2014 02:10 Uhr von Pils28
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"it requires a [...] high-quality microscope. It also should be done by a lab technician with proper training". Drittsemester Medizinstudenten tun es aber auch ganz zuverlässlich an 08/15 Mikroskopen. Meine mich erinnern zu können, so etwas zumindest mal in einer Prüfung machen zu müssen.
Kommentar ansehen
09.01.2014 13:29 Uhr von Dreamwalker
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Der Titel ist der abgefahrene Wahnsinn! Vor allem, weil er in sich sogar noch stimmig ist, sobald man den Knoten im Hirn gelöst hat :)

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige
Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Syrien: Islamischer Staat (IS) nimmt wichtige Gasfelder ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?