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Promi-Mitglied: Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel tritt bei der AfD ein

Die eurokritische Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) bekommt kurz vor der Europawahl prominente Unterstützung.

Der ehemalige BDI-Chef Hans-Olaf Henkel tritt der Partei bei und wird neben Bernd Lucke als Kandidat auftreten.

Durch Henkel soll die momentan ziemlich zerstrittene Partei wieder zusammenfinden.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Promi, Mitglied, AfD, BDI, Hans-Olaf Henkel
Quelle: www.focus.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2014 12:58 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -11
 
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Na, da haben sie ja genau den richtigen gefunden. Ein Unsympath vor dem Herrn, der seine Nase am Liebsten in jede Talk-Show drückt, die ihn warum auch immer eingeladen hat.

Ich bekomme ja schon bei Milchbubi Lucke Pusteln, aber bei Henkel muss ich mich zusammenreißen um nicht zu brechen.

Henkel ist der, der einst sagte, dass niemand die Euro-Krise hätte voraus sehen können. In den USA nennen sie ihn nur noch den rassistischen Bankenberater aus Deutschland ("William K. Black").

Nicht wenige Ökonomen machen Henkel und sein deregulierendes, liberales Gehabe als BDI-Präsident mitverantwortlich für die Euro-Krise. Nicht zuletzt gilt er als großer Freund der Banken.

Der Mensch ist mir persönlich zu wider. Damit passt er aber ganz gut zur AFD, die bekanntlich zu Recht an der 5-Prozent-Hürde gescheitert ist.
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08.01.2014 14:38 Uhr von usambara
 
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Na dann kommen bald die Flocken von der Groß-Industrie für die anstehenden Wahlkämpfe.
Auch die Grünen positionieren sich gerade als Nachfolgepartei der FDP
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08.01.2014 21:33 Uhr von hofn4rr
 
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was die kommentare angeht spart man mal wieder gehörig mit fakten und argumenten.

ausser der üblichen wortwahl, die mit nazis anfängt und ewig gestrigen aufhört, übersieht man eine gestalt (henkel) die wenigstens noch rechnen, und einfache zusammenhalte überblicken kann.

nicht das man von herrn henkel ein fan sein muss... nur die übliche nummer von den eurofans geht mal wieder gehörig daneben.
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09.01.2014 22:40 Uhr von hofn4rr
 
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hallo @Halma

"" Herr Henkel war mal mit UnSinn der größte Trommler pro Euro. ""

das trifft auf viele "gelernte" ökonomen und anderen traumtänzern zu, die daran glaubten.

der große unterschied zwischen jenen die dazugelernt haben, und jenen die es immer noch nicht begreifen wollen, liegt auf der hand.

" .... dass dieser Mann garantiert nicht für Bankenregulierung und ein Ende der Bankenrettung ist. ""

solche männer kommen natürlich nicht zufällig zu positionen, ohne gewisse nähe zur lobby.

solche illusionen kann man sich sowieso abschminken.

trotzdem kann man derweil nicht ganz ausschließen das er mittlerweile begriffen hat, welche dramatik hinter der euro-politik steckt, die ihn selbst bald treffen wird.

"" ... Dank seinen Aussagen über Farbige ... ""

zu den aussagen über farbige habe ich mich bisher nicht weiter beschäftigt (ist mir schlicht nicht aufgefallen im medienwald). lenkt auch unnötig vom thema ab, oder soll ich nun ernsthaft annehmen herr henkel wäre ein rassist oder gar schlimmeres, nur weil er mittlerweile zu der ansicht gelangt ist, das der euro nicht für alle länder in der "zone" gut ist ?
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10.01.2014 14:09 Uhr von hofn4rr
 
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@Halma
"" Die Positionen die er vertritt sind nur zu Gunsten derer die die Märkte bestimmen und wenn er etwas fordert muss man sich genau ansehen aus welchem Grund. ""

das ist das dilemma, das man sich den gesetzen des marktes konsequenzlos schwer entziehen kann.

das er zu der einsicht gelangt ist, das der euro in dem aktuellen konstrukt falsch und schädlich für ganz europa ist, würde ich bei "ihm" als positiv und nicht als lernresistent interpretieren wollen.

was seine vorstellungen über den mindestlohn angeht gehen die meinungen darüber natürlich weit auseinander.

für mich persönlich steht nur fest, das seine position darüber mit der der afd recht ähnlich ist. was ich an der stelle nicht als negativ empfinde.

was henkels rassismusvorwürfe angeht, lese ich gerade auf wiki:
"" Auch sei es nicht üblich, Nostalgisches über die guten alten rassistischen Zeiten zu lesen, in denen Regierungsbehörden und Wirtschaft Hand in Hand daran arbeiteten, Kreditvergaben an Schwarze zu verhindern. ""

weshalb würde ich einigen afrikanischen ländern keine "zinsgebundenen" (unabhängig von der hautfarbe) kredite bewilligen?

aus dem einfachen grund, weil sie es sich nicht leisten können, und man dem land damit mehr schadet als das man damit gutes tut.

das ist nicht rassistisch sondern mit normalen menschenverstand begründet.

weiters:
"" Auch sei Henkel als Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie mit seinen Politikempfehlungen der Deregulierung zu einem der deutschen Architekten der Finanzkrise geworden. ""

das wage ich zu bezweifeln, das explezit henkel dazu beigetragen haben soll, anfang der 2000er jahre die in unverantwortlicher weise derzeit gängigen zockergeschäfte mitgetragen zu haben.

in der hinsicht lasse ich mich gerne eines besseren belehren, aber wenn dann bitte etwas fundiert.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]

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