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Haustierpelz als Polyester verkauft: Tierschützer fordern Etikettierungspflicht

Tom Tailer und Müller verkauften Wintermützen mit Bommeln aus Katzenfell. Die Firmen gaben an, selbst getäuscht geworden zu sein. Aus diesem Grund fordern Tierschützer eine Kennzeichnungspflicht von Pelzen.

Seit 2009 ist in der EU der Import von Haustierfellen verboten. Aufgrund der fehlenden Kennzeichnungspflicht ist allerdings eine Kontrolle kaum möglich.

Das eine Etikettierung keine ausreichende Maßnahme ist, zeigt das Beispiel USA. Dort werden Haustierfelle häufig mit Fantasienamen auf den vorgeschriebenen Etiketten eingeführt.


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WebReporter: amareZZa
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mode, Tierschützer, Pelz, Fell
Quelle: taz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2014 12:07 Uhr von amareZZa
 
+3 | -0
 
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Sehr heuchlerisch... Warum kann man nicht einfach drauf schreiben was drin ist. Das gleiche trara wie bei dem Pferdefleisch. Strafen für Falsches Etikettieren sollten drakonischer sein.
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08.01.2014 13:57 Uhr von Ammonit
 
+1 | -0
 
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Aus der Quelle:
"Um ihn zu reinigen und haltbarer zu machen, wird der Pelz danach mit Chemikalien wie dem nervenschädigenden Mittel Tetrachlorethen behandelt. "

"Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten fand bei Tests in vielen Pelzprodukten im deutschen Verkauf siebenmal so viel krebserregendes Formaldehyd wie erlaubt."

Wem die Tiere egal sind, sollte hier zumindest seiner Gesundheit zuliebe mit Protestieren.

Früher war Pelz verpönt und man hat die reichen beschimpft, heute trägt fast jeder eine Jacke mit Pelz.
Danke an "Geiz ist geil".
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09.01.2014 15:48 Uhr von Sirigis
 
+1 | -0
 
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Die Behauptung der Firmen Tom Tailer und Müller kann ich nicht glauben. Es ist ganz einfach zwischen echtem Fell und Kunstpelz zu unterscheiden. Mit einer kleinen sog. Brennprobe lässt sich sofort feststellen, ob es sich um ein echtes Fell handelt. Echte Tierhaare verbrennen genauso wie Menschenhaar, es ist ein merklicher Horngeruch vorhanden, und die dunklen Ascheknötchen lassen sich leicht zwischen den Fingern zerreiben. Bei Kunstpelzen fehlt der typische Horngeruch, und die Knötchen sind hart und lassen sich nicht zerreiben. Diese "Haustiere" werden überwiegend in China zur Pelzproduktion unter unsäglichen Haltungsbedingungen gezüchtet, es sollte daher jeder Konsument überlegen, ob er sowas wirklich unterstützen will.

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