08.01.14 10:42 Uhr
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Erste Hinrichtung 2014 in den USA

Am gestrigen Dienstag wurde in den USA die erste Hinrichtung des Jahres vollstreckt. Der 62-jährige Askari Abdullah Muhammad wurde in Florida durch eine Giftinjektion hingerichtet.

Er wurde 1974 wegen Mordes an seinem Chef und dessen Frau verurteilt. 1983 erfolgte die Verurteilung auf Todesstrafe, nachdem er einen Gefängniswärter mit dem Löffel getötet hatte. Bis zur Vollstreckung der Strafe saß der Mann im Todestrakt.

Seit 1976 (Jahr der Wiedereinführung der Todesstrafe in den USA) wurden über 1.300 Menschen hingerichtet. 18 Bundesstaaten der USA haben die Todesstrafe mittlerweile abgeschafft.


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WebReporter: amareZZa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Todesstrafe, Hinrichtung
Quelle: taz.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2014 10:42 Uhr von amareZZa
 
+4 | -6
 
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Über 40 Jahre im Todestrakt und dann doch noch hingerichtet.
Die völlige Abschaffung der Todesstrafe kann gar nicht früh genug kommen.
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08.01.2014 11:40 Uhr von amareZZa
 
+2 | -8
 
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seh ich anders Todesstrafe ist nur was für Rückgradlose Menschen die keine Ahnung von Menschenrechte und deren Folgen haben
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08.01.2014 12:33 Uhr von Perisecor
 
+3 | -5
 
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@ amareZZa

"Über 40 Jahre im Todestrakt und dann doch noch hingerichtet."

Natürlich. Durch ständige Eingaben seiner Anwälte hat er diese 40 Jahre doch erst herausgeholt! Ohne Verzögerungsstrategien wird eine Todesstrafe innerhalb von 2-5 Jahren vollstreckt.




"Todesstrafe ist nur was für Rückgradlose Menschen die keine Ahnung von Menschenrechte und deren Folgen haben"

Weil?
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08.01.2014 14:52 Uhr von amareZZa
 
+1 | -3
 
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Es geht nicht um persöhnliche Gefühle sondern ausschließlich darum, dass niemand das Recht hat über das Leben eines anderen zu Entscheiden!
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08.01.2014 15:03 Uhr von Nasa01
 
+3 | -1
 
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@amareZZa
Ein Mörder entscheidet auch über das Leben seines Opfers.

Speziell in diesem Fall sitzt ja der Mörder schon im Gefängnis.
Tötet aber einen Gefängniswärter.

Er hat selber 3 Leben auf dem Gewissen.
Da sollte es kein moralisches Problem darstellen ihm auch die Lichter auszublasen.
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08.01.2014 15:09 Uhr von amareZZa
 
+1 | -2
 
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Ja genau und aus welchem Grund unterscheidet es sich ob ein Richter über das Leben eines Menschen entscheidet oder ob es ein anderer tut? beides verwerflich
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08.01.2014 15:32 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ amareZZa

"...dass niemand das Recht hat über das Leben eines anderen zu Entscheiden!"

Dann bist du gegen jegliche Form von staatlicher Strafe. Eine Geldstrafe, Sozialstunden oder gar eine Gefängnisstrafe greifen ebenfalls massiv in die individuellen Rechte ein.



"....und aus welchem Grund unterscheidet es sich ob ein Richter über das Leben eines Menschen entscheidet oder ob es ein anderer tut?"

Das eine geschieht in staatlichem Auftrag - also im Sinne des Volkes - und das andere ist eine Entscheidung einer Person außerhalb dieses Themenkomplexes, welche keine Legitimation wie z.B. ein Richter hat.
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08.01.2014 15:51 Uhr von amareZZa
 
+1 | -2
 
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Ja "über das Leben" meint über Leben und Tod und nicht über die Form des Lebens und zwar in beiden Fällen!
Natürlich bin ich für die Rechtmäßigkeit von Gerichten allerdings nicht für in den USA und vielen anderen Staaten angewendete Todesstrafe
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08.01.2014 16:06 Uhr von Mecando
 
+4 | -1
 
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"Todesstrafe ist nur was für Rückgradlose Menschen die keine Ahnung von Menschenrechte und deren Folgen haben"

Richtig. Genau deswegen ist ja die Todesstrafe für Menschen, wie jenen um den es in der News geht.
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08.01.2014 16:43 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ amareZZa

Einen Menschen 80 Jahre lang einzusperren ist also ok für dich, einen Menschen zum Tode zu verurteilen findest du aber, weil es gegen Menschenrechte verstößt die dir sowieso egal sind, falsch?

Das klingt schlecht durchdacht und noch schlechter argumentiert.


Entweder sind für dich Menschenrechte unveräußerbar - dann bist du zwangsweise gegen jegliche Art von staatlicher Sanktion. Oder du gestehst ein, dass der Staat mit Sanktionen Menschenrechte beschneiden oder gar außer Kraft setzen muss - dann kannst du aber Todesstrafen-Befürworter nicht einfach als "rückgradlos" bezeichnen.
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08.01.2014 21:29 Uhr von amareZZa
 
+1 | -0
 
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Ich habe mir deinen Kommentar in etwa 5mal durchgelesen aber ich finde nicht was das Recht auf Leben mit Bestrafung bei einem nicht Gesellschaftkonformen verhalten zu tun hat.
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08.01.2014 21:47 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ amareZZa

Das Recht auf Leben ist nur ein Menschenrecht. Staatliche Sanktionierung beschneidet bereits von sich aus viele Menschenrechte.

Du stellst wahllos ein Menschenrecht über andere Rechte - und bezeichnest Menschen, die das anders sehen, als rückgratlos. Und warum? Weil du es nicht verstehst.


Wie bereits gesagt: Du hast doch längst zugegeben, dass für dich das Aussetzen von Menschenrechten völlig in Ordnung bist, da du zwar gegen die Todesstrafe bist, nicht aber gegen Strafe als Solches.



Du verstehst das alles nicht? Dann ist eine sachliche Argumenten-Diskussion für dich wohl einfach nicht das Richtige.
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09.01.2014 12:08 Uhr von Mecando
 
+1 | -0
 
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@ amareZZa
Mich würd´ mal interessieren was du zu Breivik sagst...
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09.01.2014 15:38 Uhr von amareZZa
 
+0 | -0
 
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@ Mecando
Da sag ich nur dazu das er ein armer verwirrter Man ist

@ Perisecor
Hauptsächlich versteh ich deine Argumentationskette nicht.

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