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Sylt/Geburtshilfe: Professor Dr. Jonat äußert sich zu schwelendem Streit

Professor Dr. Walter Jonat, Direktor der Universitätsfrauenklinik in Kiel, hat sich zur derzeitigen Auseinandersetzung um die weggefallene Geburtshilfe auf der Ferieninsel Sylt geäußert. Nachdem das Modell "Sylter Kreißsaal" von den Hebammen nicht mit getragen wurde, gibt es dort keine Geburtshilfe mehr.

"Ich muss da eine Lanze für die Hebammen brechen, die sich nicht auf das Risiko einlassen können, nur mit Belegärzten im Hintergrund zu arbeiten. Das bedeutet, dass sie fast allein die Risiken zu tragen hätten, die bei jeder Geburt auftreten können", so Jonat.

Dabei hält es Jonat noch für möglich, dass man zusammen mit den Hebammen eine Lösung finden kann. Auch der Träger der Nordseeklinik, der Asklepios-Konzern, müsse eine Geburtshilfe-Einrichtung vorhalten. Ansonsten müsse man diesen aus dem Krankenhausplan streichen, so Jonat weiter.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Streit, Professor, Sylt, Geburtshilfe
Quelle: www.shz.de

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09.01.2014 00:15 Uhr von Lornsen
 
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die beschi**enen regionalen Versicherer müssen eine gute Rückversicherung einschalten, dann können die Hebammen auch die Prämien bezahlen. die Schweizer-Rück, macht das mit links.-- oder gekoppelt mit rück, rück und rück - dann klappt das auch!

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