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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles: Mindestlohn für alle Arbeitnehmer

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat bekräftigt, dass es keine Ausnahmen vom Mindestlohn geben wird. Alle Arbeitnehmer in Ost und West werden 8,50 Euro Mindestlohn erhalten.

Nahles entgegnete damit der Diskussion in CSU-Kreisen, die eine Abweichung vom Mindestlohn für Taxifahrer oder Saisonkräfte ins Spiel gebracht haben.

Eine Abweichung kann es lediglich für Branchen geben, die derzeit noch einen niedrigeren Mindestlohn vereinbart haben. Ab 2017 gelten dann 8,50 Euro für alle Arbeitnehmer. Dem Koalitionsvertrag zufolge sind lediglich Auszubildende vom Mindestlohn ausgenommen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeitnehmer, Mindestlohn, Andrea Nahles
Quelle: de.reuters.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2014 13:54 Uhr von UICC
 
+7 | -2
 
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Wenn die Mindestlohn kommt müssen sich alle anderen Löhne auch nach oben korrigieren!
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07.01.2014 13:56 Uhr von Neoliberaler
 
+7 | -2
 
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@UICC: Aber auch nur für diejenigen, die die deutsche Sprache beherrschen ;)
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07.01.2014 14:00 Uhr von uwele2
 
+6 | -1
 
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dann wirds künftig Ausbildungsverträge für die Erntehelfer hageln
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07.01.2014 15:35 Uhr von quade34
 
+0 | -4
 
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Mindestlohn ist Wirtschaftskiller, denn die Politiker gehen zum Nobelfriseur mit hohem Stundenlohn. Alle anderen können sich nur selber kämmen.
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08.01.2014 14:56 Uhr von HateDept
 
+0 | -0
 
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@Carnap

der Trend in Unternehmen mit qual. Fachkräften geht eher dahin, dass diese gepflegt werden, da es bekannterweise Mangel daran gibt und Mitarbeiterfluktuation sehr ineffizient für die betreffenden Unternehmen ist. Ich kann Deine Angst dahingehend nicht nachvollziehen.

Ich halte es für selbstverständlich, dass jede geleistete Arbeit _mindestens_ einen Gegenwert ergeben muss, von dem der Arbeitende ohne Zuschüsse von Steuerzahlern existieren kann. Ansonsten ist die betreffende Arbeitsstelle unsinnig (abgesehen natürlich von sozialen, kulturellen und gemeinnützigen Dienstleistungen ect.).
Das Problem mit dem derzeitigen Mißstand ist doch viel eher politisch gesteuerte Umverteilung von Steuergeldern (die eigendlich anderen Zwecken dienen sollten) zur Ergänzung von Gehältern die Unternehmen aus profitorientierten Gründen nicht bereit sind zu zahlen!

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