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Urteil: Evangelische Kirche zu Schadensersatz wegen Benachteiligung verurteilt

Das Arbeitsgericht Berlin hat in einem Urteil das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung zu einer Schadensersatzzahlung verurteilt, weil eine konfessionslose Bewerberin nicht berücksichtigt wurde.

In der Stelle ging es um die Erstellung eines unabhängigen Berichts, um die Antirassismus-Konvention der Vereinten Nationen zu erstellen.

Die Richter sahen bei diesem Thema keine evangelische Religionszugehörigkeit zwingend und urteilten die Kirche habe damit gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Kirche, Schadensersatz, Evangelische Kirche, Benachteiligung
Quelle: www.taz.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2014 16:06 Uhr von _Marduk_
 
+0 | -4
 
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Wäre dies ein Bericht über die katholische Kirche, würde man sich sofort darauf stürzen wie die Geier. Aber hier sieht man das alle Kirchen und Religions-Gruppen gleich sind, sie unterstützen nur Leute die in ihren eigenen Bereich passen.
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07.01.2014 17:13 Uhr von langweiler48
 
+4 | -1
 
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Wenn dieses Urteil rechtsgültig wird, dann glaube ich eine Welle von Prozesse auf die deutschen Gerichte zukommen. Denn diese Ungerechtigkeit wird schon Jahrzehnte praktiziert. Egal welche Konfession.
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07.01.2014 19:41 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
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Ich gehe mal davon aus das es in die Revision geht, ich kann mir nicht vorstellen das dies rechtskräftig wird.
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07.01.2014 19:52 Uhr von Dillenger
 
+2 | -3
 
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@DErBelgarath Ähmmmmm, WIDERWÄRTIGEN Charakter, nur weil sie sich beworben hat?? GEHTS NOCH?? Es ist kaum anzunehmen, das sie sich beworben hat, um klagen zu können. Wir sind hier nicht in Ami-Land ( noch nicht)! Jeder darf sich auf eine offene Stelle bewerben, nicht zulässig ist es, eine KONFESSION voraus zu setzen! Früher wurden bei C und A bevorzugt katholische Damen eingestellt, genau so daneben und heute nicht mehr zulässig und das ist gut so!
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07.01.2014 20:39 Uhr von Dillenger
 
+2 | -4
 
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Weil diese Dame wahrscheinlich die Rückständigkeit, welche dort zu erkennen ist, nicht ernst nehmen konnte? Sie sollte einen UNABHÄNGIGEN Bericht erstellen aber ABHÄNGIG in ihrer Religion sein??? Passt doch wohl nicht ganz! Das als widerwärtig zu bezeichnen ist schon arg daneben. Vielleicht wurde die Dame auch von der Arge gezwungen, sich dort zu bewerben und dann zu klagen?? Wäre auch eine Möglichkeit...
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07.01.2014 22:28 Uhr von Dillenger
 
+2 | -2
 
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Es wird Zeit, preußische Grundlagen im Jahre 2014 abzuschaffen ( gerne kann meinethalber auch gleich diese ganze "Organisation"abgeschafft werden ) Wenn die RICHTIGEN vorne sitzen, setzen sie das Urteil durch. Zu wünschen wäre es!
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07.01.2014 22:31 Uhr von Dillenger
 
+1 | -2
 
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bitte nicht vegessen : Für ihre Tätigkeit ist keine Religionszugehörigkeit zwingend und DAS wird dann der auschlag gebende Punkt sein, der auch im Kirchenrecht unter DISKRIMINIERUNG fällt.
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07.01.2014 22:57 Uhr von Dillenger
 
+1 | -5
 
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Ah ja weil ein Arbeitsgericht in einer, aus Deiner Sicht, niedrigen Position ist, darf es keine GERECHTEN Urteile fällen ? Du irrst, auch die Kirche MUSS ganz genau abwägen WAS und WAS nicht diskriminierend ist.
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08.01.2014 07:08 Uhr von Dillenger
 
+1 | -2
 
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In der Stelle ging es um die Erstellung eines unabhängigen Berichts, um die Antirassismus-Konvention der Vereinten Nationen zu erstellen.

Um DAS zu tun, benötigt es keine Konfession !!! Etwas anderes wäre es, man hätte sie als kirchliche Botschafterin nach Afrika geschickt!!!

Jemand, der der NPD angehört wird sich kaum bei der SPD bewerben :-/ und in einer Band, in der ein Gitarrist fehlt, wird kaum ein Bassist auflaufen. Das erklärt sich von selbst. Hier geht es um die Tätigkeit ansich welche KEINE Konfession erfordert!

[ nachträglich editiert von Dillenger ]
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08.01.2014 08:05 Uhr von Dillenger
 
+0 | -2
 
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Einem möglichen Arbeitgeber aufzudrängen...Ich glaube, DIR fehlt für vieles das Verständnis !!! Unglaublich, in der heutigen Zeit sowas von sich zu geben ! Genau, Zeus35, betrachten wir die Organisation als Sekte ( nichts anderes ist sie) sind diese nicht auch verfassungswidrig?? ;-) Sollte sich mal ein Gericht mit auseinander setzen...
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08.01.2014 08:09 Uhr von Dillenger
 
+0 | -3
 
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Jetzt geben sie sich schon als Atheisten aus....
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08.01.2014 08:12 Uhr von Dillenger
 
+0 | -3
 
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Wer sagt, sie ist ungeeignet ? Kennst DU ihre Referenzen ?? Aber gut, sollen sie einen Gläubigen ( laut Papier) nehmen. Der schon 30 Jahre mit Kirche und Co nichts mehr am Hut an, zumindest steht es da, er ist religiös.Reicht dann voll und ganz um einen Bericht zu schreiben...
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08.01.2014 08:35 Uhr von Dillenger
 
+0 | -2
 
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Die Freiheit des religiösen Bekenntnisses ist eins der elementaren Grundrechte, und deshalb haben die Kirchen - sowohl alte wie neugegründete - eigene Grundrechte, die genauso legitim sind wie alle anderen, da die Grundrechte nicht in einem Wettbewerb stehen.

Frage mich dann nur, warum schon einigen elementaren Grundrechtlern die Kinder entzogen wurden ?? Da hat sich die JUSTIZ über den Glauben gestellt, furchtbar, gell??!! Es ist immer einfach sich hinter einem ( angeblichen) Glauben zu verstecken, damit alles zu entschuldigen und zu erklären, sich die Dinge so zu stricken damit sie passen!
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08.01.2014 08:39 Uhr von Dillenger
 
+0 | -2
 
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Zu Abschluß : Deine Gesinnung, DerBelgaragth wird ganz deutlich indem Du der Dame einen WIDERWÄRTIGEN Charakter unterstellst und ihr angebliches Vorhaben, sich zu bewerben (mit dem Wissen abgelehnt zu werden) um dann zu klagen. Das ist schizo...!
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08.01.2014 09:10 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -0
 
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@DerBelgarath


Danke, für die differenzierte Auseinandersetzung. Ich lese die gesamte Zeit mit, muss aber nichts hinzufügen, da deine Aussagen umfassend sind.

Ich bin selbst betroffen, diese Mitgliedpflicht kostet mich 800 € im Jahr. Die ich aber inzwischen akzeptiere.

Also eine Stelle auf der Referentenebene ist natürlich an eine Kirchenzugehörigkeit gebunden. Es ist selbstverständlich das der Bewerber, die Kirchlichen, Chrislichen, Abendländischen Werte verinnerlicht haben muss.

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