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Hartz-IV-Empfänger werden immer häufiger in Frührente gezwungen

Ab 1. Juli soll die Rente mit 63 Jahren realisiert werden, bei der Arbeitnehmer mit 45 Beitragsjahren ohne Abzüge ihre volle Rente bekommen. Bei Hartz-IV-Empfängern sieht dies natürlich anders aus.

Diese müssen als Frührentner hohe Abzüge schultern, dennoch werden sie oft in die Frührente gezwungen.

Dies ergab eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag. Der Antrag für die vorgezogene Altersrente ist verpflichtend, die Jobcenter müssen dabei die Höhe der Rente nicht überprüfen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rente, Empfänger, Hartz-IV-Empfänger, Frührentner
Quelle: www.sueddeutsche.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2014 13:33 Uhr von Sirigis
 
+10 | -2
 
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Irgendwie verstehe ich das jetzt nicht so ganz, bis vor kurzem wurde mir noch eingebläut, ich müsse bis 66 arbeiten, jetzt könnte ich mit 63 in Rente gehen, wenn ich....ähm...ja wenn ich denn die 45 Beitragsjahre voll gewerkelt hätte, habe ich aber nicht, konnte ich nicht, da ich bis 19 in der Schule war, nein, keine Ehrenrunde, unsere Oberstufe dauerte fünf Jahre. Ursprünglich war es übrigens gesetzlich so geregelt, da meine Mithäftlinge und ich neben dem Abi eine zusätzliche Berufsausbildung absolvierten, dass uns ein Jahr unserer Schulzeit auf unsere Beitragsjahre angerechnet wird. Wurde vom Gesetzgeber zwischenzeitlich geändert, dumm gelaufen.
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07.01.2014 14:11 Uhr von Nasa01
 
+20 | -9
 
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@Enteless
Ich hab mit 15 Jahren mit der Lehre angefangen.
Eigentlich mit 14. Aber 4 Wochen später wurde ich 15. Also geschenkt.
Seit dem stehe ich im Berufsleben.
Bei meinen früheren Schulkameraden siehts nicht wesentlich anders aus.
Du siehst also es ist durchaus möglich.
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07.01.2014 14:38 Uhr von a.maier
 
+9 | -7
 
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@ Entless1991 man darf halt nicht die 1., 2., 3, Lehre abbrechen um irgendwann mit 30 seinen Traumjob zu suchen. Mein Jahrgang (1960 DDR) wusste eigendlich schon recht früh was man werden wollte und konnte. Dann hat man sich durchgebissen und nicht bei den ersten Schwierigkeiten eine neue Lehre begonnen. Mein Sohn (18) weiss immer noch nicht was er nach dem Abi machen soll. In seiner Klasse sind sich die meisten noch nicht so richtig klar. Man hat heute zwar mehr Auswahl in den Berufen aber man hat verlernt sich zu entscheiden. Jeder möchte sich alles offenhalten.
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07.01.2014 15:05 Uhr von lopad
 
+10 | -0
 
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Normal, schließlich will man möglichst viele Leute aus der Statistik werfen.

Wenn sich die Frau Kanzlerin oder der/die jeweilige Arbeitsminister/in vor die Kamera stellt um zu Verkünden wie niedrig doch die Arbeitslosenzahlen sind könnte ich jedesmal im Strahl kotzen.

Am Ende gibt diese Zahl doch nur an wieviele Menschen noch nicht aus der Statistik getilgt werden konnten.
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07.01.2014 15:28 Uhr von Rechtschreiber
 
+26 | -2
 
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Dreckssauerei der Bundesregierung.

Langzeitarbeitslose werden in Frührente geschickt, und gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

1) Weniger Arbeitslose in der Statistik
2) Man ist endlich die Langzeitarbeitslosen weg
3) Massive Abschläge bei der Rente führen zur Entlastung der Rentenkassen.

Danke liebe Bundesregierung. Gut, dass ihr da oben für eure eigene Rente auf ganz besonders sorgfältige Art und Weise gesorgt habt.
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07.01.2014 16:07 Uhr von supermeier
 
+4 | -5
 
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@Nasa01

Du vergisst, dass Lehr- und Studienzeiten nicht angerechnet werden.

Letztendlich betrifft es ausschließlich vor 1965 Geborene, jeder danach musst schon das 10te Schuljahr mitnehmen und fällt somit raus.
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07.01.2014 16:24 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -15
 
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07.01.2014 16:52 Uhr von Iceman_der_Erste
 
+9 | -7
 
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@ BastB

Was ist das den fürn blödsinn.

Es werden auch Arbeitslose ( Lagzeitarbeitslose ) die aus Altersgründen keinen neuen Job bekommen in die Rente gezwungen und Die dürfen dann an Hungertuch nagen obwohl Sie ein Leben lang in die Rentenkasse eingezahlt haben ?
Das ist doch nur die Rentenkürzung durch die Hintertür.

Sollen Sie lieber mal die ganzen Beamten die nichts oder nur blödsinn und Steuergelder verbudelln in den Ruhestand schicken. Da können Sie wenigstens keinen Unfug mehr machen.
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07.01.2014 17:17 Uhr von SpEeDy235
 
+11 | -0
 
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das hat das Jobcenter bei mir auch schon paar Mal probiert. Der Hintergrund ist aber nur der, das ich aus der Statistik fliege. Ich habe aber mehrere Sachen gelernt und auch schon viele Jahre gearbeitet.
Leider bin ich vor ein paar Jahren krank geworden (und dadurch auch arbeitslos) und kann aber noch voll meinen Beruf ausüben. Ich habe aber das Problem, das schwerbehinderte Menschen nicht oder nur selten eingestellt werden.
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07.01.2014 17:49 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -2
 
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@ Entless1991

So wie du schreibst, trifft es bei dir doch auch zu.

Also bei uns im Unternehmen schafft das so ziemlich jeder.
Die Älteren Mitarbeiter haben alle mit 14-15, wie es halt früher so üblich war angefangen und können jetzt somit mit 63 verdient in Rente gehen.

Ich persönlich habe mit 17 mit der Lehre angefangen. Somit wäre ich mit 62 fertig. Also kann ich auch mit 63 gehen.

Und ich finde es fair. Nach 45 Jahren sollte es reichen.
Ich habe Weiterbildungen und Studium z.B. neben der Arbeit gemacht.

Andere Studieren mit 30 noch auf Kosten der Steuerzahler.
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07.01.2014 17:50 Uhr von farm666
 
+0 | -5
 
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@a.maier
Wir leben aber nicht mehr in 1960 in einer Korrupten Kommunismus
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07.01.2014 18:09 Uhr von Iceman_der_Erste
 
+8 | -2
 
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@ BastB

Was ist das den fürn unfug ?

Die meisten Hartz4 Empfänger, welche in die Frührente geschickt werden sollen, sind Älteren Arbeitnehmer die wegen dem Alter keinen Job mehr bekommen.
Ach das JobCenter/Arge bekommen alte Menschen nicht mehr in Arbeit wenn die Industrie die nicht will. Wo sollen die den arbeiten ? Ich kenne da eine menge Beispiele in meinem Bekanntenkreis wo das nix mehr wird mit arbeit. Und die wollen alle arbeiten, machen jetzt Ehren tätigkeiten weil es Ihnen zu langweilig ist.

@ highnrich1337

Dann geh mal arbeiten, das machste ja scheinbar nicht, sonst wüstest Du das die Rente angespart werden muss.
Wer wenigen arbeitet ( spart ) bekommt auch weniger.
Wer ohne eigene Schuld zu Harz4 kommt, ist doch sowieso schon bestraft genug wergen der ganzen Abzüge Kontenauflösungen und versilbern des Ersparten.

[ nachträglich editiert von Iceman_der_Erste ]
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07.01.2014 18:20 Uhr von hustler79
 
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das machen die doch nur, um die statistiken zu beschönigen.......alles volksverarschung
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07.01.2014 18:35 Uhr von Iceman_der_Erste
 
+4 | -0
 
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@ BastB

Zitat:Lösung kann eine Mindestrente für Menschen sein, die min. 30 Jahre vorweisen können, auch wenn sie wenig verdient haben. Wer weniger oder gar nicht gearbeitet hat, sollte beim Sozialhilfesatz bleiben!

Da bin Ich bei dir, Ich würde es auch nicht gerne sehen wenn ein Lebenslanger Sozialenpfänger die gleiche Rente bekommen würde wie zb. ein Aufstocker der immer gearbeitet, wenn auch mit wenig Lohn, hat.
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07.01.2014 19:13 Uhr von Lensherr
 
+3 | -0
 
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Das Rentensystem ist ein Skandal. Ehemalige hart arbeitende Menschen kämpfen sogar um ihre Existenz.

Vor der Rente einfach selbstmord begehen. Das werde ich mir sicher nicht antun. Da kann mich der Staat kreuzweise.
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07.01.2014 20:15 Uhr von supermeier
 
+0 | -0
 
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"" Der muss jedes Jahr zum Amtsarzt der ""

Unsinn, er muss alle 2 Jahre einen neuen Antrag stellen, und nur wenn fraglich ist dass er erwerbsunfähig ist, muss er zum ärztlichen Dienst/Gutachter der DRV.
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07.01.2014 21:01 Uhr von timsel87
 
+5 | -0
 
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@ lopad + Rechtschreiber

Welcher "Statistik"? Die über 10+ Mio. Hartz IV-Opfer, die nur zaghaft ab und zu irgendwo gezeigt wird oder die von "2 Mio. Arbeitslosen" ohne Hartzer, die als Vorzeigeschild für den vermeintlichen "Aufschwung" den Dummen vorgehalten wird?
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07.01.2014 21:34 Uhr von Gorli
 
+1 | -4
 
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Im ernst: Was will ich denn als Arbeitgeber mit einem der seit 5, 10 oder drölfzig Jahren aus dem Beruf raus ist, und dank seines Alters nur noch einen Bruchteil der Lernfähigkeit eines unter zwanzigjährigen besitzt? Das muss man auch mal von der anderen Seite aus sehen.

Oder würdet ihr euch einen alten ausgebildeten Drehfräser ins Haus holen, dem man erstmal mühsam beibringen muss wie eine moderne CNCF zu bedienen ist, und der 5 Jahre nach der Ausbildung in Rente geht?
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07.01.2014 23:43 Uhr von Iceman_der_Erste
 
+5 | -0
 
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@ Gorli

Da kannste mal sehen was Du fürn Depp bist.

Der Alte Drehfräser hat mehr drauf als alle deine Tollen CNCF von heute. Die können nur noch Knöpfchen drücken, bei 3+4 wird es schon schwer.

Warum Glaubst Du denn das Die Industrie Händeringend nach Fachkräften sucht ?
Weil die Jungen es nicht mehr drauf haben, das ist der Grund.
Die können nur noch das was man Ihnen sagt, mit selber Denken happerts leider in der Smartphone Jugend.

Das was die Jugen von heute kann, machen die Chinesen auch, nur schneller und billiger.
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08.01.2014 02:56 Uhr von Mephisto92
 
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Das Rente angespart wird ist Schlichtweg falsch es soll nur sugeriert werden. Die Rente ist eine Umverteilungssystem zumindest war es so gedacht. Das Problem an dem System ist nur das der durch Einzahlungen entstehende Anspruch unabhängig ist von dem Tatsächlich vorhandenen Geld in der Rentenkasse.

Wenn man es richtig machen würde kann man nur das umverteilen was auch da ist. Und vor allem müsste endlich diese elende Beitragsbemessungsgrenze fallen die gerade bei den Topverdienern dazu führt das sie teilweise unter 1% ihres Lohnes in die Sozialsysteme einzahlen. Wenn die genauso 20 % wie jeder andere zahlen müssten könnte man den Satz locker auf 10-15% senken
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08.01.2014 09:46 Uhr von Maedy
 
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*Das was die Jugen von heute kann, machen die Chinesen auch, nur schneller und billiger. *
Ja ja die böse Jugend heutzutage. :-) und der böse Fortschritt,alles Quatsch (Ich höre meinen Opa noch im Hinterkopf und der ist über 20 Jahre tot)

Die Alten aufs Abstellgleis,wenn sie nicht mehr leistungsfähig sind und altersbedingt öfter krank sind-Erfahrung ist da egal!Die Jugend wird falsch unterrichtet und genauso falsch auf Berufe vorbereitet(Habe aktuelle Elektrotechnikunterlagen der Berufschule meines Sohnes hier-das macht so kein Mensch mehr heutzutage!) und die aktuellen Berufstätigen dürfen die Stellen mit übernehmen,nachdem die altgediente Mitarbeiter entlassen wurden,denn die werden natürlich nicht neu besetzt-oder man nimmt Praktikanten-alle paar Wochen ausgetauscht-natürlich ohne Aussicht auf Job .
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08.01.2014 11:10 Uhr von XrayFF
 
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Liebe Leute lest doch mal was WIRKLICH im Koalitionsvertrag steht. Rente mir 63??? Nur für die die JETZT 63 sind und 45 Jahre voll haben. Jahrgang 65 geht KEINEN Tag vor 65. Da ist so ein kleiner schnuckeliger Zusatz, von wegen nur für die, die mit 65 gehen könnten und dass sich das dann abbaut.
Wie heisst die Werbung: Lasst Euch nicht verarschen!

[ nachträglich editiert von XrayFF ]
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08.01.2014 21:10 Uhr von bemo01
 
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@SpEeDy235

"das Problem, das schwerbehinderte Menschen nicht oder nur selten eingestellt werden"

Das Problem ist systembedingt. Ein Kleinunternehmen kann es sich schlichtweg nicht leisten, eine(n) Behinderte(n) einzustellen. Selbstverständlich sollte auf die Behinderung Rücksicht genommen werden. Muss das allerdings darin münden, dass Behinderte grundsätzlich sechs Urlaubstage mehr haben? Es sei ihnen gegönnt- dummerweise muss der Arbeitgeber diese Tage bezahlen und somit die Kosten erst einmal erwirtschaften.
Muss ein(e) Behinderte(r) quasi unkündbar sein? Es kommt in Kleinunternehmen leider vor, dass Leute entlassen werden müssen. Dies sollte dann, soweit überhaupt möglich, gerecht ablaufen und nicht darin münden, dass man die 25-jährige mit zwei Kindern entlassen muss, weil man den 37-jährigen Behinderten (keine Kinder) nicht entlassen darf.
Muss ein Behinderter eigene Sozialräume haben, etc., etc....

Nochmals: Ich rede hier von KLEIN-Unternehmen (max. 6 Mitarbeiter). Die Arbeitgeber die ich kenne, würden sofort Behinderte einstellen, wenn diese genauso gestellt wären, wie die restlichen Kollegen.

Diese gesetzlichen Regelungen zu umgehen ist fast unmöglich. Das wiederum liegt nicht an den Bewerbern selbst, sondern vielmehr an den Verbänden. In diesen wachen einige wenige "Berufsbehinderte" eifersüchtig darüber, dass auch ja kein Fitzelchen der diversen Sonderrechte angekratzt oder gar ausgelassen wird.

Meine Meinung: Würde man das ein wenig lockerer handhaben, könnte man deutlich mehr Behinderte in Arbeit bringen. Wir sollten uns um gleichberechtigte! Teilhabe bemühen, dass heißt aber im Umkehrschluss: keine Sonder- sondern gleiche Rechte und gleiche Pflichten.
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08.01.2014 21:17 Uhr von Gorli
 
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@ Iceman_der_Erste:
Da kann man sehen was für ein ignorant du bist. Für Menschen über 50 ist es teilweise schon ein Gewaltakt ein Smartphone zu bedienen, dann versuch die mal in eine Maschinensteuerung einzuarbeiten.

Und ja, sowas braucht man heute, auch als Facharbeiter. Die guten alten Drehfräsen stehen zwar auch noch in der Werkhalle, aber das können die Chinesen auch. Damit verdient man heut kein Geld mehr.

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