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Papierfabrik wendet sich wegen Energiegesetz an Bundesverfassungsgericht

Die Papier- und Kartonfabrik Varel hat Verfassungsbeschwerde gegen bestimmte Regelungen im Energiegesetz eingelegt. Dies erlaubt es dem Netzbetreiber (Tennet) auf das Kraftwerk der Papierfabrik zuzugreifen, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.

Aufgrund des eigenen Wärmebedarfs verfügt die Papierfabrik über ein eigenes Kraftwerk, welches mehr als 50 Megawatt Strom produzieren kann - neben der Wärme.

Die Firma befürchtet, dass sie zugunsten der öffentlichen Netze demnächst verpflichtet wird, Energie dort einzuspeisen und beim Eigenbedarf eingeschränkt zu werden - unentgeltlich. Von dieser Regelung wären deutschlandweit Hunderte Betriebe mit eigenen Kraftwerken ebenfalls betroffen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Beschwerde, Bundesverfassungsgericht, Energiegesetz
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2014 13:27 Uhr von daiakuma
 
+7 | -1
 
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Da steh ich aber ganz und gar HINTER der Papierfabrik. Sowas kann ja nicht angehn.

Der Staat kann sich schließlich nicht ALLES herausnehmen, wie´s ihm grad passt!

Hoffentlich melden Sich noch andere Firmen und Institutionen mit eigenen Kraftwerken.
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08.01.2014 21:28 Uhr von NilsGH
 
+0 | -0
 
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Tja, Kabel kappen und gut is ... :) NUr dann kann man eben auch keine Überkapazitäten mehr ins Netz einspeisen.

Wie lange hat die Firma denn mit ihren Überkapazitäten Geld erwirtschaftet?

Nicht dass ich es ihr nicht gönnen würde. Aber dass unsere Raubritter nun auch an dieser Stelle zuschlagen werden, war doch irgendwie absehbar. Beim privaten Solarstromerzeuger ist es doch ähnlich: Strom einspeisen und man bekommt ihn wieder verkauft ...

Würde mich mal interessieren, was eine Anlage mit kleinen Windrädern und Solarpanelen kosten würde, die mit Hilfe von Batterien ein Haus Stromautarg machen. Gibt sowas doch sicherlich, oder?

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