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Regio-Kliniken: Kein Geld - Kein Wasser für die Mitarbeiter

Die Regio-Kliniken im Kreis Pinneberg müssen sparen. Die insgesamt 2.300 Beschäftigten werden deshalb keine Gratis-Getränke mehr erhalten.

Bislang wurde es geduldet, dass die Mitarbeiter aus den Krankenhausbeständen Mineralwasser erhalten. Diese Duldung wurde nun aufgrund der explodierenden Kosten widerrufen. Kosten von 230.000 Euro alleine für Wasser für Patienten und Mitarbeiter sei angesichts der Millionenverluste zu hoch.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di protestierte gegen diese Maßnahme mit einer Aktion am Klinikum in Elmshorn.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Mitarbeiter, Wasser, Krankenhaus
Quelle: www.shz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2014 11:13 Uhr von tutnix
 
+13 | -3
 
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fürs personal muss es ja nicht das teure gesundheitswasser sein, da langt auch das günstige mineralwasser.
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07.01.2014 11:27 Uhr von perMagna
 
+5 | -3
 
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Es gibt mit Sicherheit Ecken, an denen man sehr viel besser sparen kann.
Dennoch kann ich nachvollziehen, dass die Verwaltung sich auf den Standpunkt stellt, dass Personal könne die Kosten aus der Stationskasse übernehmen. Schließlich kostet ein Kasten ja keine 2€.
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07.01.2014 13:03 Uhr von bigX67
 
+2 | -5
 
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@tutnix:

welcher patient erhält denn "gesundheitswasser" ?
die kriegen alle nur mineralwasser.

@volksdampfer:

ja - irgendwo muss in der krankenhausfinanzierung doch geld abzugreifen sein, sonst würden sich die gesundheitskonzerne nicht so darum drängeln kliniken zu übernehmen.
das angestellte, und auch die ärzte sind angestellte einer klinik, ihr geld erhalten, will ich hoffen.
die dicken schlitten gehören zumeist den chefärzten, die wegen ihrer privatpatienten mehr abgreifen (manchmal werden noch die oberärzte daran beteiligt). normale stationsärzte erhalten nur ihr normales salär.

@sijamboi:

in kliniken gilt leitungswasser nicht als hygienisch einwandfrei (stichwort legionellen). abgepacktes wasser sollte hygienisch einwandfrei sein.

@bastb:

neidisch, weil ärzte und krankenpflegekräfte eine vergünstigung hatten, die dir bisher nicht zur verfügung stand ?
sowie ich das mitbekommen habe, greifen auch köche, bäcker und fleischer mal ins sortiment (ohne das es vom arbeitgeber als unangemessen empfunden wird). natürlich ist dieser punkt einer entwicklung unterworfen, bei der ein zugreifen immer öfter zur entlassung führt. war früher nicht so.
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07.01.2014 13:59 Uhr von tutnix
 
+1 | -2
 
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@bigX67

ka, wo du lebst, aber bei uns in der gegend gibt es in den krankenhäusern heilwasser für die patienten. da ist nichts mit normalen mineralwasser.
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07.01.2014 14:44 Uhr von perMagna
 
+3 | -2
 
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"habe ich immer die dicken Schlitten von den Ärzten draußen parken sehen."

Klinik = Unternehmen
Arzt = Angestellter

Was ein Angestellter mit seinem Gehalt macht, ist doch nicht Sache des Unternehmens.
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07.01.2014 15:33 Uhr von MrSchmitty
 
+1 | -0
 
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In Pinneberg wurde es schlicht verschlafen die Krankenhäuser zu privatisieren. Die umliegenden Kreise sparen jährlich Millionenbeträge.
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07.01.2014 22:41 Uhr von bigX67
 
+0 | -0
 
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@tutnix:

definiere mir bitte mal heilwasser.

bei uns erhalten patienten ein handelsübliches mineralwasser, das hier in der gegend auch normal im handel erhältlich ist.

@bastb:

und warum nutzt du die angebotenen getränke nicht ?

ich finde es für die athmosphäre in einem betrieb nicht verkehrt, wenn auch aussertarifliche vergünstigungen angeboten werden. zeigt es doch, dass der betrieb am angestellten anteil nimmt. dieser fühlt sich wertgeschätzt und ist gerne bereit sich stärker zu engagieren. gerade im krankenhaus mit wechselschichten und ständigem einspringen bei krankheit von kolleginnen wichtig.

ausserdem müssen verbote überwacht werden - alleine das stört schon den betriebsfrieden. und gestörteter betriebsfrieden erhöht kosten.

rechnet sich also plus minus null ;).
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08.01.2014 12:11 Uhr von tutnix
 
+1 | -0
 
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@bigX67

http://de.wikipedia.org/...

die krankenhäuser die ich kenne, kommt beispielweise das staatlich fachingen zum einsatz und das kostet "etwas" mehr wie normales mineralwasser.
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09.01.2014 07:49 Uhr von bigX67
 
+0 | -0
 
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@tutnix:

interessant. ist mir noch nie begegnet ;).

@bastb:

imo gibt es in krankenhäusern bessere möglichkeiten geld zu sparen. zb ein funktionierendes medikamentenmanagement, dh dass medikamente bei nichtverwendung vor ablauf an die hausapotheke zurückgegeben werden, damit diese sie neu verteilt. je nach preis des medikamentes kann dies ordentlich kosten sparen (habe selber schon erlebt, wie medikamente für 1200,-€ verrottet sind). ist allerdings ein wenig aufwendiger für die apotheke ...

aber es wird gerne bei den einfachen sachen gespart. die einfachste sache an der arbeitgeber sparen kann, sind seine mitarbeiter.

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