06.01.14 19:05 Uhr
 247
 

USA: Bewirbt sich Hillary Clinton für die nächste Präsidentschaftswahl?

In den Vereinigten Staaten machen neue Gerüchte die Runde, ob Hillary Clinton (66) als Bewerberin für die Präsidentenwahl 2016 antreten wird.

Genährt wird dieses Gerücht durch eine aktuelle E-Mail, die General a.D. Wesley "Wes" Clark (69) an demokratische Anhänger verschickt: "Habt Ihr Euch schon Euren ´Bereit für Hillary´-Sticker abgeholt?"

Diese Kampagne wurde offenbar ohne Wissen von Hillary Clinton gestartet. Bisher hatte sie immer verneint wieder als Bewerber für die Präsidentschaft zur Verfügung zu stehen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Machmafrei
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Präsident, Hillary Clinton
Quelle: www.bild.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach versöhnlichen Tönen: Donald Trump nennt Hillary Clinton wieder "korrupt"
"Sperrt sie ein"-Wahlkampf: Donald Trump klagt doch nicht gegen Hillary Clinton
Hillary Clinton hält erste Rede nach Niederlage: "Ich wollte mich verkriechen"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.01.2014 19:05 Uhr von Machmafrei
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
Warum eigentlich nicht? Sie wäre die erste US-Präsidentin im Amt und hätte dazu außerordentliche Referenzen, als Ex-Außenministerin und Ex-Präsidenten-Gattin. Noch dazu war sie bereits Senatorin.
Kommentar ansehen
06.01.2014 19:14 Uhr von azru-ino
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Eigentlich braucht man die Wahlen in Amerika gar nicht so groß zu beachten, Ergebnisse sind doch immer das gleiche mit ihrer 2-Parteien-"Demokratie".
Kommentar ansehen
06.01.2014 20:07 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@ azru-ino

Ja, da sind kaum regierungsfähige und total zersplitterte Parlamente natürlich viel besser.

Des Weiteren gibt es in den USA weit mehr als zwei Parteien - die werden aber, sicher nicht grundlos, kaum gewählt.
Kommentar ansehen
06.01.2014 20:36 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@benjaminx: Wieso?

@Perisecor: Die werden nicht gewählt, weil sowas in einem "winner takes all"-System nicht funktioniert.
Kommentar ansehen
06.01.2014 21:00 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ cheetah181

Ach was, hätten die ein tolles und sinnvolles Programm, würden die auch gewählt werden.
Kommentar ansehen
07.01.2014 19:57 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor: Selbst dann ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass sich die Wähler der dritten Partei damit ins eigene Fleisch schneiden. Das Video erklärt das recht gut finde ich:
http://www.youtube.com/...
Kommentar ansehen
08.01.2014 10:43 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ cheetah181

Das Video erklärt leider nichts.

Problem 1:
Die Alternative wäre eine Regierung aus 3-4 Parteien. Bleiben wir hier mal beim Beispiel USA, gibt es kaum Parteien, welche viel gemeinsam haben. Falls also eine Koalition zustande käme, würde diese dermaßen viele unterschiedlichste Interessen vertreten müssen, dass eine solche Regierung kaum handlungsfähig wäre. Beispiele aus der Realität für sowas gab es z.B. in Belgien, aber auch den Niederlanden oder sogar Deutschland mit großen Koalitionen genug.
Die Alternative bei einer nicht möglichen Regierungsbildung wären Neuwahlen. So lange, bis das Ergebnis "passt". Ist das demokratischer?


Problem 2:
Ein speziell für die Aussage entworfenes Beispiel. Warum wählen die Leute nicht strategisch für den Affen oder die Eule? Warum gibt es keine negative Kampagne gegen ein anderes Tier, welches diese Wahl begünstigen würde?


Problem 3:
Unsinn, wieder wird davon ausgegangen, dass von fünf Kandidaten nur zwei aktiv agieren. Warum gibt es eigentlich keine neuen Kandidaten? Ein Kommen und Gehen ist z.B. auch in den USA typisch.


Problem 4 (Gerrymendering):
Tatsächlich ein richtiges Problem. Der Senat zeigt aber, dass auch ohne Gerrymendering nicht plötzlich irgendjemand anderes gewählt wird.



Das Problem, welches ich hier sehe, ist ein leicht anderes: Vermeintlich populäre Kandidaten wie Ron Paul, aber auch die AfD, bekommen vor allem im Internet viel Aufmerksamkeit - erreichen aber mit ihren Programmen schlicht nicht viele Menschen.
Deshalb wird die Schuld bei Wahlgesetzen, anderen Parteien etc. gesucht. Denn das ist einfacher zu akzeptieren, als die Tatsache, dass die eigene politische Ansicht eine Randgruppenmeinung darstellt.
Kommentar ansehen
08.01.2014 19:27 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor: "Die Alternative wäre eine Regierung aus 3-4 Parteien."

Ja, auch das System hat seine Probleme, war aber auch nicht mein Hauptpunkt. :) Und es gibt auch andere Alternativen, wie "alternative vote" und einen zweiten Wahlgang.

"Problem 2:
Ein speziell für die Aussage entworfenes Beispiel."

Das bildet doch nur die Realität ab.

"Warum wählen die Leute nicht strategisch für den Affen oder die Eule?"

Ich denke du meinst hier die Extremisten, die im Video dann lieber Gorilla/Leopard wählen, statt einen politisch näheren Kandidaten, der vielleicht noch eine Chance hätte? Gut, dann läuft das Rennen zwischen Affe und Tiger und bei der nächsten Wahl müssen sich alle in der Mitte zwischen denen oder der Eule entscheiden. Es läuft zwangsläufig auf immer weniger Parteien heraus.

"Warum gibt es keine negative Kampagne gegen ein anderes Tier, welches diese Wahl begünstigen würde?"

Das ist jetzt sehr abstrakt, wie willst du sowas in einem Beispiel darstellen? Ich denke wir können davon ausgehen, dass sich alle Parteien gegenseitig mit Schmutz bewerfen und das nicht viel ändert. Auch im realen Leben sind Erdrutschsiege aufgrund solcher Sachen doch eher selten, selbst in Mehrparteiensystemen.

"Unsinn, wieder wird davon ausgegangen, dass von fünf Kandidaten nur zwei aktiv agieren. Warum gibt es eigentlich keine neuen Kandidaten? Ein Kommen und Gehen ist z.B. auch in den USA typisch."

Weil es ein Beispiel ist. Ja, in den USA ist die Präsidentenwahl auch sehr vom jeweiligen Kandidaten abhängig. Aber wer in die Politik will und gut ist der fängt auch nicht bei den Grünen (USA) oder anderen Kleinsparteien an...

"Problem 4 (Gerrymendering):
Tatsächlich ein richtiges Problem."

Halte ich auch für das größte Problem, wollte aber gar nicht darauf hinaus.

"Das Problem, welches ich hier sehe, ist ein leicht anderes: Vermeintlich populäre Kandidaten wie Ron Paul, aber auch die AfD, bekommen vor allem im Internet viel Aufmerksamkeit - erreichen aber mit ihren Programmen schlicht nicht viele Menschen.
Deshalb wird die Schuld bei Wahlgesetzen, anderen Parteien etc. gesucht. Denn das ist einfacher zu akzeptieren, als die Tatsache, dass die eigene politische Ansicht eine Randgruppenmeinung darstellt."

Ich sehe das eher umgekehrt. Solche vermeintlichen Populisten sind die einzigen die sich trauen in einem "first past the post"-System in einer dritten Partei zu kandidieren.

Aber sehen wir das doch mal fernab von solchen Persönlichkeiten:
Dein Lieblingskandidat tritt aus der GOP oder der Demokratischen Partei aus und vertritt jetzt die gleichen Werte bei den Grünen. Zusätzlich gäbe ihm das (wenn er denn gewinnen würde) die Freiheit sich weniger nach den Extremisten der alten Partei richten zu müssen. Die andere große Partei hat hingegen einen Kandidaten den du überhaupt nicht leiden kannst und liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der alten Partei deines Kandidaten. Wirst du jetzt die Grünen wählen?
Kommentar ansehen
08.01.2014 21:39 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ cheetah181

"Das bildet doch nur die Realität ab."

Nö, das bildet ab, was in das Beispiel des Autors passt.


"Es läuft zwangsläufig auf immer weniger Parteien heraus."

In der Realität steigt die Anzahl der Parteien immer wieder mal an. Der letzte Wahlzettel war voll von anderen Parteien. Trotzdem wurden sie kaum gewählt.



"Auch im realen Leben sind Erdrutschsiege aufgrund solcher Sachen doch eher selten, selbst in Mehrparteiensystemen."

Sicher, im Video wurde das aber genutzt, um eine weitere Ebene zu verargumentieren. Mir ist natürlich klar, dass der Video-Autor Beispiele bringt, die seine Thesen stützen.



"Aber wer in die Politik will und gut ist der fängt auch nicht bei den Grünen (USA) oder anderen Kleinsparteien an..."

Und doch ist z.B. 2010 erst ein Unabhängiger Gouverneur von Rhode Island geworden. Warum? Weil er gute Politik gemacht hat.



"Solche vermeintlichen Populisten sind die einzigen die sich trauen in einem "first past the post"-System in einer dritten Partei zu kandidieren. "

Kandidiert haben viele. Er wurde aber im Internet bereits als Gewinner mit massig Prozenten gesehen - und am Ende war´s nur eine große Blase.



"Wirst du jetzt die Grünen wählen?"

In den USA, die deutlich stärker auf die Personen als auf die Parteien ausgerichtet sind, ja. In Deutschland, in denen die Partei das wichtigste Instrument ist, nein.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach versöhnlichen Tönen: Donald Trump nennt Hillary Clinton wieder "korrupt"
"Sperrt sie ein"-Wahlkampf: Donald Trump klagt doch nicht gegen Hillary Clinton
Hillary Clinton hält erste Rede nach Niederlage: "Ich wollte mich verkriechen"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?