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NSA-Skandal: Quantenkryptografie schon weiter als Quantencomputer

Durch Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden war bekannt geworden, dass der amerikanische Geheimdienst NSA an einem superschnellen Quantencomputer arbeitet, um aktuelle Verschlüsselungstechnologien zu umgehen. Dabei ist die Kryptografie schon weiter als die Computertechnologie.

Die sogenannte Quantenkryptografie ist bereits im marktreifen Zustand und wurde in der Schweiz entwickelt. Um diese Verschlüsselungsmethode knacken zu können, bedarf es der immer noch nicht entwickelten Quantencomputer.

Zwar ist es bereits vor einigen Jahren gelungen, Rechenoperationen mit einigen Atomen durchzuführen. Um mehr Rechenoperationen durchführen zu können, bedarf es aber einem lang anhaltenden Überlagerungszustand von mehreren hundert Quantenbits. Diese Möglichkeit ist derzeit nicht realisierbar.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Schweiz, NSA, Quantencomputer, Verschlüsselungstechnologie, Quantenkryptografie
Quelle: www.nzz.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2014 15:43 Uhr von Justus5
 
+6 | -2
 
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Dachte mir das auch: Wenn es Quantencomputer zum Entschlüsseln gibt, dann kann man die auch zum Verschlüsseln mit verdammt langen Schlüsseln hernehmen.
Und dann haben die, die Verschlüsseln, wieder einen Vorteil.

Aber wer hat schon einen Quantencomputer parat... ;)
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06.01.2014 15:51 Uhr von stoske
 
+7 | -3
 
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Das einzig skandalöse dabei sind die zahllosen bemühten, dramatisierten und haltlos undifferenzierten News zu diesem Thema. Das die Theorie weiter ist als die Praxis ist ungefähr so neu und spannend wie ein Daumen im Hintern.
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06.01.2014 16:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -5
 
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Die Experimente für einen zukünftigen Quantencomputer sind finanziell und räumlich sicherlich überschaubar. Warum soll die NSA nicht in einem Nebenraum von 250qm und einem Budget von 50 Mio ebensolche Experimente durchführen? Ich denke mehr, steht auch den anderen Wissenschaftlern nicht zur Verfügung.
Nach meiner einfachen Denkschablone sollte ein Quantenüberlagerungszustand von 1 Sekunde ausreichen um eine komplexe Verschlüsselung zu lösen.
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06.01.2014 23:09 Uhr von Schaumschlaeger
 
+0 | -0
 
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Das ist doch reine Theorie und die Theorie scheitert hier an der Praxis. die Algorithmen liegen sicher schonlange in den Schubläden, es fehlt nur (noch) die notwendige Technologie.
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06.01.2014 23:35 Uhr von freemanning_freeweed
 
+1 | -2
 
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was fragen des geldes angeht müsst ihr euch da gar keine sorgen machen.
was technisch machbar ist, wird durchgezogen und im schlimmsten falle, wie hier a la 1984 gegen uns das GLOBALE VOLK richtet! nur zu verabscheuen.
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07.01.2014 01:48 Uhr von Schaumschlaeger
 
+2 | -0
 
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@freemanning_freeweed
Schau mal hier: http://homepages.physik.uni-muenchen.de/~milq/quantenkryp/Quantenkryptographie.pdf

Feiert in zwei Jahren den zehnten und wurde scheinbar von einem Studenten geschrieben. Nicht hinter allem steckt eine riesen Verschwörung. Das Wissen für sowas steht in den meisten Fälle zur Verfügung, man braucht nur Zeit.
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07.01.2014 03:13 Uhr von Gimpor
 
+1 | -0
 
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Es werden seit Jahrzehnten Algorithmen für Quantencomputer geschrieben und das vor allem an Universitäten. Wo soll da die Neuigkeit sein?
Wenn die NSA jetzt erst anfängt, dann sind sie aber gaaaanz hinten dran! ;)
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07.01.2014 13:54 Uhr von DJCray
 
+0 | -0
 
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Also die News ist falsch wiedergegeben.

Ich zitiere von der zitierten News:

"...
Zudem dürfte der NSA bekannt sein, dass es mit der Quantenkryptografie längst eine Verschlüsselungsmethode gibt, gegen die selbst ein Quantencomputer machtlos wäre. Zu einem marktreifen Produkt entwickelt wurde die Quantenkryptografie übrigens in der Schweiz.
..."

Also genau andersrum... Mit der Quantenkryptografie kann ich den Quantencomputer schlagen.

Gruß
DJ

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