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Wirtschaftsprofessor warnt vor Krise bei Volksbanken und Sparkassen

Der Wirtschaftsprofessor und Chef der Beratungsgesellschaft 4P Consulting, Bernd Nolte, hat ein Studienergebnis bekannt gegeben. 35 Prozent der 300 untersuchten Sparkassen und Volksbanken werden 2018 kaum noch wettbewerbsfähig sein.

Grund ist das schlechte Verhältnis von Erträgen und Kosten vor allem im Privatkundenbereich, nicht zuletzt durch die Existenz zahlloser kleiner Filialen. Ferner schwinden Marktanteile zu Gunsten von Direkt- und Auslandsbanken, bei Krediten, Baufinanzierungen und Termingeldern.

Die Sparkassen und Volksbanken kommentierten die Studie als Übertreibung und führen positive Geschäftsergebnisse für 2012 und 2013 an.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Bank, Krise
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2014 11:56 Uhr von Kemono
 
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haha, was für ein lächerlicher Versuch soll das den sein? Nein, sry, ich werde desshalb jetzt nicht die Bank wechseln und mein Geld bei Zocker-Banken unterbringen. Aber netter Versuch, muß ich schon sagen. Gerade bei diesen Banken ist die Chance für eine Kriese noch am geringsten.
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06.01.2014 17:56 Uhr von Schmollschwund
 
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Glaub, wenn, dann liegen die Gründe eher in der Kundenbetreuung.
Hatte ein P-Konto. Wie viele andere auch, hatte ich zu viel dafür gezahlt. Dann gab es ein Urteil des BGH. Kontoführungsgebühren für P-Konto dürfen nicht bedeutend höher sein als das normale Konto.

Verbraucherzentrale stellte Beschwerdeschreiben mit dem man dieses zu viel gezahlte Geld zurück bekommen kann ins Netz. Trotzdem wurde mir von der Bank-Mitarbeiterin auf die Frage der Rückerstattung geantwortet: Nö.

Heißt also: Die machen sich rum, wegen 20-30 €. Verarschen mich u sorgen dafür, dass das Vertrauen gegenüber der Bank sinkt. Das ist mein Grund warum es solchen Banken in Zukunft schlechter geht. Man gräbt sich das Wasser selbst ab.

Heute sind es nur ein paar Tropfen, morgen öffnet sich vielleicht schon die Schleuse. Sie spielen damit sich selbst ins Abseits zu schießen.
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07.01.2014 21:30 Uhr von laurer
 
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Kunden wie Schmollschwund sind in Banken auch nicht gerne gesehen. Bringen kein Geld, kosten nur und machen Arbeit.

Dass Sparkassen und Volksbanken nciht mehr wettbewerbsfähig sind , ist da ja kein wunder. Oder MÜSSEN andere Banken jedem Kunden ein Konto (das die Banken deutlich mehr kostet, als der Kunde an Kontoführungsgebühr zahlt) eröffnen?
Klar, dass dann nur das Pack kommt, dass kein Geld einbringt, dieses aber kostet.

Kunden mit Geld gehen zu Banken, die bessere Konditionen bieten und mehr aus ihrem Geld rausholen können.
Aufgrund des dichten Filialnetzes und der damit verbundenen Kosten sind gerade beim aktuellen Zinsniveau die Sparkassen und Volksbanken in arger Bedrängnis. Klar, dass wettbewerbsfähigkeit da nur schwierig ist und stark eingespart werden muss.
das geht dann sowohl auf Kosten der Kunden (höhere Gebühren) als auch auf die der Berater, was wieder auf die Kundin niederschlägt (schlechte , demotivierte Beratung). Ein wahrer Teufelskreis ;)

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