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Vize-Chef Peter Gauweiler verteidigt geäußerte Zuwandererkritik der CSU

Peter Gauweiler, Vizechef der CSU, hat die Angriffe auf die von seiner Partei zuletzt geäußerte Warnung vor Ausnutzung sozialer Leistungen durch Zuwanderer verteidigt. Er sehe die Reduzierung auf den letzten Satz im CSU-Thesenpapier "Wer betrügt, der fliegt" als zu vereinfacht.

Tatsächlich müsse das "Erschleichen von Sozialleistungen" nach EU-Recht und auch deutschem Sozialrecht unterbunden werden. Leugnen dürfe man doch diese Vergehen nicht. Gauweiler verweist im Interview mit dem "SPIEGEL" auf fast identische Parolen im Wahlkampf der FPÖ in Österreich.

Der CSU-Mann und Rechtsanwalt fügte hinzu, auch der Personalchef des "SPIEGEL" würde den Satz aus dem Thesenpapier unterschreiben. Zudem spiele die CSU nicht mit Negativbildern von Nationen und Volksstämmen. Außerdem habe die CDU waghalsigere Sprüche geliefert, wie "Kinder statt Inder".


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, CSU, Vize, FPÖ, Peter Gauweiler
Quelle: www.wochenblatt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2014 20:28 Uhr von Borgir
 
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Ähm...Gauweiler hat dann nach dem ersten Absatz der News die Angriffe verteidigt...nicht die von der CSU gemachten Aussagen....oder versteh´ ich´s nicht.
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05.01.2014 20:35 Uhr von IM45iHew
 
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@Autor: Wo du haben Rechtschreibung und Grammatik lernen?

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05.01.2014 21:00 Uhr von shadow#
 
+4 | -9
 
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Wenn ihm die Angriffe nicht gefallen, muss er seine Parteikumpanen dazu bringen sinnvolle, politisch diskutierbare Aussagen zu machen anstatt irgendwelche Stammtischparolen zu krakeelen, die nichts mit der Realität zu tun haben.
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05.01.2014 21:11 Uhr von NilsGH
 
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@ Wer.Zimt

Sehr gesunde Einstellung. Das würde wohl die Mehrheit der Menschen, die in Deutschland leben, unterschreiben.

Leider wird man mit dieser Einstellung immer in diese kleine braune Schublade ganz unten rechts im Schreibtisch gesteckt. Deshalb sagen es nur wenige in der Öffentlichkeit.

Selbst "ausländische" (ich hasse dieses Wort) Freunde bezeichnen Leute, die wegen der Sozialleistungen nach Deutschland kommen mit Worten, die man besser nicht wiederholen sollte. Viele davon kommen auch aus den Ländern in Osteuropa.

JEDER, der hier in Deutschland einer ehrlichen Arbeit nachgehen möchte und auch mal den Kontakt zu einen Mitmenschen sucht, ist doch gerne gesehen.

Integration ist eh ein Unwort: Man muss sich nicht "integrieren", man darf doch seine eigene Kultur behalten und auch seinen Glauben ausleben, wie man möchte. Aber gleichzeitig darf man sich eben nicht vor der hiesigen Gesellschaft verschließen oder sie ablehnen. Nur wer seine Kultur behält, gleichzeitig aber auch in engem Kontakt zu den Mitmenschen steht, ist doch wirklich eine Bereicherung der Gesellschaft. Sicher, Menschen sind neuem gegenüber immer skeptisch. Das heißt ja nicht, dass man es ablehnt, sondern nur nicht kennt. Diese "Barriere" zu überwinden schafft man aber leicht durch Offenheit und Freundlichkeit. Und das muss dann leider nunmal zunächst von demjenigen kommen, der neu in der Nachbarschaft ist. Ist doch das Gleiche, wenn man aus einem anderen Teil von Deutschland kommt ...
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05.01.2014 22:07 Uhr von shadow#
 
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@ DerBelgarath
"Wer nach Deutschland gekommen ist, weil wir hier einen Arbeitsplatz für ihn haben, den keiner unserer Millionen Arbeitslosen besetzen kann..."

Wer als Europäer einen Arbeitsplatz in Deutschland findet, findet einen Arbeitsplatz. Punkt.
Und wenn es zehn Millionen arbeitslose Deutsche gibt die diesen Arbeitsplatz nicht bekommen, dann ist das immer noch deren Problem - das liegt dann nämlich einzig und allein daran dass sie schlechter qualifiziert sind oder sich gar nicht erst beworben haben.
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06.01.2014 06:23 Uhr von Shifter
 
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Oder weil sie einfach auch Geld verdienen möchten und genau das geht seit Dauereinführung der Sklavenarbeit, äh Leiharbeit, gar nicht mehr. Ich sehs auf der Baustelle nebenan, die kommen aus Portugal und Polen, wohnen mit 25 Leuten in 2 Bauwagen und geben sich mit 5.-/stunde zufrieden. Die paar Deutschen sind nicht fest Angestellt sondern arbeiten für 7.50 als Leiharbeiter.
Sagt man was ist man Nazi, was in den letzten 20 Jahren von den Gutmenschen verbrochen wurde ist einfach nur traurig
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06.01.2014 13:36 Uhr von sooma
 
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Ich verstehe ehrlich gesagt überhaupt gar nicht, was an "Wer betrügt, der fliegt" der Aufreger sein soll. Ist doch in der Schule und später im Beruf auch so: Wer betrügt (lügt, klaut, manipuliert), muss mit Konsequenzen rechnen - und im Zweifelsfall ist das der Rausschmiss!

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