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Viele Selbstständige verdienen weniger als 8,50 Euro in der Stunde

Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung haben ergeben, dass mehr als eine Millionen Selbstständige weniger als den geforderten Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde verdienen.

Das ist rund ein Viertel aller selbstständigen Arbeiter in Deutschland.

Auch Mitarbeiter der Firmen verdienen weniger als 8,50 Euro in der Stunde.


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WebReporter: Alekstase
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stunde, Gehalt, Mindestlohn, Selbstständige
Quelle: www.focus.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2014 17:27 Uhr von Strassenmeister
 
+21 | -0
 
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Davon sind viele in Abrissunternehmen und als Paketfahrer unterwegs!
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05.01.2014 17:40 Uhr von Dillenger
 
+9 | -6
 
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Logisch : Wenn der Inhaber weniger als 8,50 Euro hat, wird der Angestellte kaum 10,50 Euro haben, wo sollten die auch her kommen ??!!
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05.01.2014 17:42 Uhr von FlatFlow
 
+9 | -13
 
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Ist das jetzt als Argument gegen Mindestlohn, oder wie soll man das verstehen? Bekannter von mir ist auch Selbstständig und er arbeitet nicht unter 15 € die Stunde. Wenn die Leute sich ausbeuten lassen, dann machen sie was falsch, oder die Region ist schon zum abschreiben frei gegeben.
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05.01.2014 17:44 Uhr von Hugh
 
+11 | -3
 
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Das wundert mich nicht. Gerade in kleineren Unternehmen ersaufen viele Chefs förmlich in Arbeit und manchmal ist dabei sogar noch das Geld knapp. Selbstständig heißt selbst und ständig arbeiten.
Mein ehemaliger Chef fing damals morgens um 7 an und arbeitete teilweise bis Nachts um 1. Das hat er dann ein paar Jahre gemacht und ist schließlich mit Burnout und Herzproblemen umgekippt. Der konnte überhaupt nicht mehr abschalten. In seinem Kopf drehte sich alles um seine Firma. Und finanziell pfiff er aus dem allerletzten Loch. Das Wasser stand ihm bis zum Halse und die Insolvenz war für ihn wie eine Erlösung.
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05.01.2014 17:52 Uhr von T¡ppfehler
 
+13 | -1
 
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@FlatFlow
Was meinst Du, was von den 15 € bei ihm ankommt? Finanzamt und Versicherungen lassen davon kaum noch etwas übrig. Wenn noch 8,50 € übrig bleiben, ist er gut. Für unter 30 € pro Stunde macht Selbständigkeit zumindest finanziell keinen Sinn.

[ nachträglich editiert von T¡ppfehler ]
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05.01.2014 17:58 Uhr von CatLeeMa
 
+8 | -3
 
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Also wers nicht versteht:
Selbständige sind u.A. auch Grafikdesigner, Fotografen, Modelle, eigentlich ziemlich viel aus dem künstlerischen und aus dem kreativen Bereich.

Wenn ich als Fotograf sage, "ich will 8,50 pro Stunde raus haben" sagen die meisten Personen, "ich kenn jemand der hat ne tolle digitalkamera und machts umsonst"...
Auch so schön, wenn ich meinen Beruf preis gebe und dann gefragt werde, "ob ich denn auch eine richtige Arbeit" hätte...
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05.01.2014 18:03 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -0
 
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@T¡ppfehler und was bleibt einem Menschen der 8,50 € die Stunde verdient?
@CatLeeMa wer so denkt und agiert wie du sagst mit dem Photografen, der zahlt doppelt!

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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05.01.2014 18:04 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -0
 
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@ FlatFlow
Ich hatte doch geschrieben, dass es keinen Sinn macht.
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05.01.2014 18:08 Uhr von GroundHound
 
+9 | -1
 
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Ich finde den Ansatz des Mindestlohnes eh falsch. Besser wäre es, wenn die Menschen vom Jobcenter nicht gezwungen werden dürften, für weniger als 8,50 die Stunde zu arbeiten.

So würde niemand ausgebeutet, aber wer möchte und sich frei dazu entscheidet, darf auch für weniger arbeiten. Wie bei den Selbständigen.
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05.01.2014 18:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+14 | -9
 
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Vorsicht mit den Zahlen.

Ich, als Freiberufler arbeite aus der Wohnung und ziehe die vollständige Miete, Strom, Heizung, Telefon, Keyboards, Musikinstrumente vom Einkommen ab. Weil ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Dass nach Abzug aller Ausgaben dann deutlich weniger rauskommt, als bei einem Angestellten, der dann erst noch seine Wohnung und Nebenkosten zahlen muss, ist klar.
Normalerweise verdiene ich 26.- Euro die Stunde - aber nachdem ich eben ALLES abziehe, kommen hinten weniger als 8.50 Euro raus. Aber da wurde die Miete, Strom und alles schon VORHER abgezogen.
Daher volle Vorsicht im Vergleich dieser Zahlen. Selbständige rechnen sich arm.
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05.01.2014 18:17 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -5
 
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Lieber arbeite ich für mich selbst für wenig Geld, als das ich dem Staat, einer Firma, und vielleicht noch einer Zeitarbeitsfirma mein verdientes Geld einfach so in den Rachen schieben muss. OHNE das die auch nur ein wenig dafür tun müssen.

Ich soll dem Staat die Schulden bezahlen, deswegen Sozialversicherungspflichtige Jobs/Hilfen. für Selbstständige werden gekürzt und eingestellt. Freiheit sieht anders aus...
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05.01.2014 18:23 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -8
 
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@ThomasHambrecht - endlich mal einer der "rechnen" kann und nicht alles in einen Topf schmeisst.
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05.01.2014 18:24 Uhr von blz
 
+7 | -3
 
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Haha, Selbstständige und Unternehmen können sich selbst arm rechnen. Handy, Auto, Computer, "Geschäftsessen". Läuft alles über die eigene Firma. Bei kleinen Gastronomen fällt gerne mal das Geld für das Essen unter den Tisch.
Das man sich dann nur noch einen "Hungerlohn" zahlen muss ist klar.
Auf dem Papier ist man bettelarm, fährt aber ein neues Auto usw. Ich rede hier von richtiger Selbstständigkeit, nicht Paketfahrer oder solchen Schein-Firmen.
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05.01.2014 18:28 Uhr von Schmollschwund
 
+5 | -5
 
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Ahhh, zu spät gelesen. Es geht um den Focus..... Dem Magazin für Bild-Leser, die zwischendurch...halt....wartet...gleich kommt´s...JAAAA: Einen lebendigen Gedanken in sich spüren.

Dieses schlimme Arbeitgeber-Regierungsnahe Blatt. Kein Wort davon, ob die 8,50 Brutto oder Netto sind. Viele Infos verschweigen u wieder mal einen Bericht geschrieben, der nur eine Aussage hat: Macht euch nicht selbstständig u lasst euch schön Sozialversicherungspflichtig beschäftigen. Nur so kann man die Schlachtkühe (Bürger) weiter abziehen....und wemm´s gefällt, dem erzählen wir auch gerne was ihm gefällt.Vorraussetzung: Ihr zahlt genuig
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05.01.2014 19:00 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -4
 
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Echt ein Phänomen, was wir hier so für Probleme haben! Das ist schon echt der Hammer!
Man könnte sich wirklich ernsthaf