05.01.14 17:19 Uhr
 2.155
 

Viele Selbstständige verdienen weniger als 8,50 Euro in der Stunde

Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung haben ergeben, dass mehr als eine Millionen Selbstständige weniger als den geforderten Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde verdienen.

Das ist rund ein Viertel aller selbstständigen Arbeiter in Deutschland.

Auch Mitarbeiter der Firmen verdienen weniger als 8,50 Euro in der Stunde.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Alekstase
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stunde, Gehalt, Mindestlohn, Selbstständige
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Teilzeitarbeit in Deutschland immer beliebter - Vollzeit nimmt ab
Deutsche Fluggesellschaften erlauben wieder nur einen Piloten im Cockpit
Rekordverlust von 782 Millionen Euro für Air Berlin

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.01.2014 17:27 Uhr von Strassenmeister
 
+21 | -0
 
ANZEIGEN
Davon sind viele in Abrissunternehmen und als Paketfahrer unterwegs!
Kommentar ansehen
05.01.2014 17:40 Uhr von Dillenger
 
+9 | -6
 
ANZEIGEN
Logisch : Wenn der Inhaber weniger als 8,50 Euro hat, wird der Angestellte kaum 10,50 Euro haben, wo sollten die auch her kommen ??!!
Kommentar ansehen
05.01.2014 17:42 Uhr von FlatFlow
 
+9 | -13
 
ANZEIGEN
Ist das jetzt als Argument gegen Mindestlohn, oder wie soll man das verstehen? Bekannter von mir ist auch Selbstständig und er arbeitet nicht unter 15 € die Stunde. Wenn die Leute sich ausbeuten lassen, dann machen sie was falsch, oder die Region ist schon zum abschreiben frei gegeben.
Kommentar ansehen
05.01.2014 17:44 Uhr von Hugh
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
Das wundert mich nicht. Gerade in kleineren Unternehmen ersaufen viele Chefs förmlich in Arbeit und manchmal ist dabei sogar noch das Geld knapp. Selbstständig heißt selbst und ständig arbeiten.
Mein ehemaliger Chef fing damals morgens um 7 an und arbeitete teilweise bis Nachts um 1. Das hat er dann ein paar Jahre gemacht und ist schließlich mit Burnout und Herzproblemen umgekippt. Der konnte überhaupt nicht mehr abschalten. In seinem Kopf drehte sich alles um seine Firma. Und finanziell pfiff er aus dem allerletzten Loch. Das Wasser stand ihm bis zum Halse und die Insolvenz war für ihn wie eine Erlösung.
Kommentar ansehen
05.01.2014 17:52 Uhr von T¡ppfehler
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
@FlatFlow
Was meinst Du, was von den 15 € bei ihm ankommt? Finanzamt und Versicherungen lassen davon kaum noch etwas übrig. Wenn noch 8,50 € übrig bleiben, ist er gut. Für unter 30 € pro Stunde macht Selbständigkeit zumindest finanziell keinen Sinn.

[ nachträglich editiert von T¡ppfehler ]
Kommentar ansehen
05.01.2014 17:58 Uhr von CatLeeMa
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
Also wers nicht versteht:
Selbständige sind u.A. auch Grafikdesigner, Fotografen, Modelle, eigentlich ziemlich viel aus dem künstlerischen und aus dem kreativen Bereich.

Wenn ich als Fotograf sage, "ich will 8,50 pro Stunde raus haben" sagen die meisten Personen, "ich kenn jemand der hat ne tolle digitalkamera und machts umsonst"...
Auch so schön, wenn ich meinen Beruf preis gebe und dann gefragt werde, "ob ich denn auch eine richtige Arbeit" hätte...
Kommentar ansehen
05.01.2014 18:03 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@T¡ppfehler und was bleibt einem Menschen der 8,50 € die Stunde verdient?
@CatLeeMa wer so denkt und agiert wie du sagst mit dem Photografen, der zahlt doppelt!

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
Kommentar ansehen
05.01.2014 18:04 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ FlatFlow
Ich hatte doch geschrieben, dass es keinen Sinn macht.
Kommentar ansehen
05.01.2014 18:08 Uhr von GroundHound
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Ich finde den Ansatz des Mindestlohnes eh falsch. Besser wäre es, wenn die Menschen vom Jobcenter nicht gezwungen werden dürften, für weniger als 8,50 die Stunde zu arbeiten.

So würde niemand ausgebeutet, aber wer möchte und sich frei dazu entscheidet, darf auch für weniger arbeiten. Wie bei den Selbständigen.
Kommentar ansehen
05.01.2014 18:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+14 | -9
 
ANZEIGEN
Vorsicht mit den Zahlen.

Ich, als Freiberufler arbeite aus der Wohnung und ziehe die vollständige Miete, Strom, Heizung, Telefon, Keyboards, Musikinstrumente vom Einkommen ab. Weil ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Dass nach Abzug aller Ausgaben dann deutlich weniger rauskommt, als bei einem Angestellten, der dann erst noch seine Wohnung und Nebenkosten zahlen muss, ist klar.
Normalerweise verdiene ich 26.- Euro die Stunde - aber nachdem ich eben ALLES abziehe, kommen hinten weniger als 8.50 Euro raus. Aber da wurde die Miete, Strom und alles schon VORHER abgezogen.
Daher volle Vorsicht im Vergleich dieser Zahlen. Selbständige rechnen sich arm.
Kommentar ansehen
05.01.2014 18:17 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Lieber arbeite ich für mich selbst für wenig Geld, als das ich dem Staat, einer Firma, und vielleicht noch einer Zeitarbeitsfirma mein verdientes Geld einfach so in den Rachen schieben muss. OHNE das die auch nur ein wenig dafür tun müssen.

Ich soll dem Staat die Schulden bezahlen, deswegen Sozialversicherungspflichtige Jobs/Hilfen. für Selbstständige werden gekürzt und eingestellt. Freiheit sieht anders aus...
Kommentar ansehen
05.01.2014 18:23 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -8
 
ANZEIGEN
@ThomasHambrecht - endlich mal einer der "rechnen" kann und nicht alles in einen Topf schmeisst.
Kommentar ansehen
05.01.2014 18:24 Uhr von blz
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Haha, Selbstständige und Unternehmen können sich selbst arm rechnen. Handy, Auto, Computer, "Geschäftsessen". Läuft alles über die eigene Firma. Bei kleinen Gastronomen fällt gerne mal das Geld für das Essen unter den Tisch.
Das man sich dann nur noch einen "Hungerlohn" zahlen muss ist klar.
Auf dem Papier ist man bettelarm, fährt aber ein neues Auto usw. Ich rede hier von richtiger Selbstständigkeit, nicht Paketfahrer oder solchen Schein-Firmen.
Kommentar ansehen
05.01.2014 18:28 Uhr von Schmollschwund
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
Ahhh, zu spät gelesen. Es geht um den Focus..... Dem Magazin für Bild-Leser, die zwischendurch...halt....wartet...gleich kommt´s...JAAAA: Einen lebendigen Gedanken in sich spüren.

Dieses schlimme Arbeitgeber-Regierungsnahe Blatt. Kein Wort davon, ob die 8,50 Brutto oder Netto sind. Viele Infos verschweigen u wieder mal einen Bericht geschrieben, der nur eine Aussage hat: Macht euch nicht selbstständig u lasst euch schön Sozialversicherungspflichtig beschäftigen. Nur so kann man die Schlachtkühe (Bürger) weiter abziehen....und wemm´s gefällt, dem erzählen wir auch gerne was ihm gefällt.Vorraussetzung: Ihr zahlt genuig
Kommentar ansehen
05.01.2014 20:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@SchlaustesHuhnWoGibt
Ich denke, dass die schlechten Zahlen von den vielen "Schein"-Selbständigen kommen, die z.B. als Paketfahrer unterwegs sind. Sowie von zahllosen Arbeitslosen, die aus Not eine Firma gemeldet haben aber 0 (Null) Aufträge haben.
Andere bekommen kein Hartz4, weil der Partner zuviel verdient, haben aber eine Tätigkeit angemeldet, die nichts abwirft.
Der Rest wirft einen Teil der gestellten Rechnungen in den Müll um keine Steuern zu zahlen - oder setzt Dinge ab, die andere Angestellte nicht können.
Ich kenne viele Selbständige denen es sehr gut geht - aber nicht vor dem Finanzamt.
Kommentar ansehen
05.01.2014 20:17 Uhr von Mike_Donovan
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
wenn die schon ein mindestlohn einführen wollen dann nix unter 10€ !!!
man muss sich mal die laufenden kosten vor augen halten gegenüber den wesen die hier ins land kommen und sozialleistungen beantragen das kanns nicht sein !!!
Kommentar ansehen
05.01.2014 22:35 Uhr von Shalanor
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@BastB: Einziger Job ist dann wohl Pornodarsteller für dich. Viel spaß mit AIDS undso ansonsten klappe zu wenn man kein blassen hat.

Diese Zahlen sind nicht so falsch wie ihr alle annehmt und auchnicht schöngerechnet von den Chefs. Der Mittelstand ist in Deutschland immernoch Größter Arbeitgeber. Die Chefs der meisten dieser Firmen sind Selbstständige und eben diese werden von den Großfirmen abgeschlachtet. Alle Automobilfirmen VERLANGEN im Jahr nachlässe obwohl Alles teurer wird (Material, Stundenlohn, Energie. Nebenher hängen an denen am meisten Jobs indirekt) aber das juckt euch nicht denn ihr wollt nur das am Ende des Monats mindestens 10000 für eure Persönliche Sauftour abfällt hm? Das ihr im Monat 160 Stunden arbeitet und eure Chefs 200+ juckt euch ebensowenig. Das se dann am Ende kaum mehr habt als ihr juckt euch genausowenig. Bevor ihr das nächste mal auf hohem Niveau rumflennt wie hier überlegt ob ihr das machen wollt und bringt den Leuten ein wenig Respekt entgegen. Die haben im Leben mehr erreicht als so erbärmliche Figuren wie ihr jemals hinkriegt. Sie haben etwas getan nicht wie ihr nur geflennt.
Kommentar ansehen
05.01.2014 22:48 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@Terrorstorm
Die Paketdienste werden ein arges Problem bekommen,weil ihnen die Subunternehmer ganz massiv wegbrechen. Insbesondere solche Dienste wie GLS,Hermes oder DPD haben kaum noch eigene Fahrer,sondern arbeiten nur noch mit Subunternehmern. Wenn die ihren Fahrern plötzlich einen Mindestlohn zahlen müssen statt wie bisher einen Pauschallohn,dann werden so einige davon den Laden zusperren. Mal schauen,wie Hermes,GLS&Co darauf reagieren.

@Hugh
Meine Freundin ist auch selbstständig, den Spruch "Man arbeitet selbst und ständig" kennen wir also zur Genüge. Sie arbeitet zwar nicht von 7 Uhr frühs bis 1 Uhr nachts,aber 7-20 Uhr sind ziemlich normal. In der Hauptsaison ab September meist bis 22-23 Uhr.

@Jauchegrube
Und wieder zeigst du,daß du außer vom rumtrollen von gar nichts ´ne Ahnung hast.

@Don:Axelino
Bislang gab es auch so eine Art "Selbstständigen-Hartz IV" (es soll aber wohl abgeschafft werden). Allerdings wollen das nur relativ wenige Selbstständige,weil das JC sich dann das Recht herausnimmt,in die unternehmerische Freiheit einzugreifen. Und davon haben sie nicht allzuviel Ahnung.

@Tippfehler
Was einen als Selbstständigen wirklich nervt,sind weniger die üblichen Abgaben (Umsatzsteuer usw),sondern die teilweise doch sehr fragwürdigen Abgaben: Mitgliedsbeiträge für Handwerks- oder Handelskammer, Betriebsunfallversicherung usw.

@CatLeeMa
Viele Leute haben eine erschreckend falsche Einstellung vom Selbstständig sein. Dabei ist die Meinung "Selbstständig=Reich" noch das geringste Übel. Mich persönlich nerven eher die Kunden,die meinen,daß man sich doch nur auf ihre Kosten bereichere,weil der Artikel,den sie kaufen wollen in der Herstellung einen Stundenlohn von 60€+ erbringen würde. Die glauben dann,daß man,wenn man für einen Artikel 10min Herstellungszeit hat und der 10€ im Vekauf kostet, faktisch 60€ Stundenlohn hat. Nur ignorieren sie,daß man die hergestellten Artikel keineswegs so schnell verkauft,wie man sie herstellt. Einigen Kunden kann man´s förmlich ansehen,wie sie da im Kopf rechnen. Du als Fotograf kannst das sicher nachvollziehen,was ich meine.

@GroundHound: Ich bin ja mal gespannt,wie die JC auf die Einführung des Mindestlohnes reagieren. Denn eigentlich müssten sie dann ja ihren Zumutbarkeitsparagraphen ändern,der nach der derzeitigen Regelung in Sachen Lohn sehr schwammig formuliert ist.

@blz
Natürlich rechnet sich jeder Selbstständige irgendwo arm. Wer mal ganz ehrlich zu sich selbst ist, wird zugeben,daß er´s selbst nicht anders machen würde. Wenn man weiß,daß man einen gewissen Betrag wahlweise ans Finanzamt zu überweisen oder steuermindernd in die eigene Firma zu investieren...wer würde sich da wirklich für´s Finanzamt entscheiden ? Das machen kleine Firmen genauso wie große Konzerne.

@BastB
Na du hast ja ´ne nette Vorstellung von Selbstständig sein. Eine grobe Faustregel lautet,daß man im ersten Jahr nur Miese macht, im zweiten Jahr gerade so kostendeckend arbeitet und erst ab dem 3.Jahr Gewinn macht und diesen langsam steigert. Die Nummer von "4k-5k Netto" ist gerade für die kleinen Selbstständigen eher ein netter Traum als Wirklichkeit.

@SchlaustesHuhn
Das kommt doch sehr auf die Branche an. Die Branche, in der meine Freundin selbstständig ist,zahlt ihren Angestellten im Höchstfall 5-6€/h Brutto...und das auch nur höchst widerwillig. Praktisch kein Angestellter kommt da ohne Aufstockendes ALG2 aus. Ich kann mich noch an die Lohnstreifen erinnern,die meine Freundin vor ihrer Selbstständigkeit heimbrachte...in manchen Monaten waren das trotz Vollzeitjob keine 470€.
Kommentar ansehen
05.01.2014 23:25 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Ich finde bei den Kleinen Betrieben lässt sich der wirkliche Ertrag schlecht ermitteln.
Da werden Umsätze und Gewinne oft verschleiert.
Gastronomen haben z.B. fast immer eine schwarze Kasse, die leben immer an der Harz4 und fahren eine E-Klasse.
Kommentar ansehen
05.01.2014 23:33 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
@SchlaustesHuhnWoGibt
"Laden dicht machen und arbeitslos melden."

Wenn er nur ein wenig schlau ist, sucht er sich einen Job bevor er den Laden dicht macht!
Kommentar ansehen
06.01.2014 00:08 Uhr von Luelli
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Ich sehe eher ein Problem in der Schere Arm und Reich.
Es gibt zu viele "Besserverdienende", die nicht so sehr auf´s Geld gucken und damit auch nicht die Preise drücken.
Hört sich vieleicht paradox an, aber wenn JEDER Bürger ein Pfennigfuchser wäre, dann hätten wir eher eine deflationäre Entwicklung auf allen Ebenen, statt ständige Preissteigerungen.
Und dann könnten sich auch Menschen mit geringeren Einkommen einen höheren Lebensstandard leisten.
Kommentar ansehen
06.01.2014 00:59 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
>>Wenn ich als Fotograf sage, "ich will 8,50 pro Stunde raus haben" sagen die meisten Personen, "ich kenn jemand der hat ne tolle digitalkamera und machts umsonst"...
Auch so schön, wenn ich meinen Beruf preis gebe und dann gefragt werde, "ob ich denn auch eine richtige Arbeit" hätte...
>>

Genau das ist das Problem vieler Kleinselbständiger. Je mehr Leute den Beruf erlernen können, um so substituierbarer ist die Dienstleistung.

Deshalb muss man sich Nischen suchen. Das gilt für Biologen und Rechtsanwälte genauso. Mit einem einfachen RA-2. Staatsexamen oder Dipl.-Biol. landen viele als Zeitungsausträger oder Taxifahrer.

Man muss sich spezialisieren, Fächer kombinieren, Zusatzqualifikationen erwerben. Auch Arbeit suchen macht Sinn. Allerdings nicht beim Arbeitsamt, sondern Firmen Projekte anbieten.

Gute kreative Kräfte gibt es viele und etliche bieten in der Tat Fotografierarbeiten oder Friseurdienstleistungen zum Billigpreis bei kleinanzeigen.ebay.de an.
Kommentar ansehen
06.01.2014 18:22 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
8,50? Dann fragen wir doch mal, ob damit nicht auch Geschäftsmodelle der Konzerne dazu gehören. Thema: Backshops z.B. da arbeiten die Leute auch auf selbstständiger Basis. Obwohl es im Grunde gar keine Selbstständigkeit ist. Für mich gehört da immer noch die eigene Idee dazu und nicht einfach ein bestehendes ausgearbeitetes Modell. Wenn der Chef des Modeladens nach Hause geht und man allein im Laden ist, dann ist man ja auch nicht selbstständig. Zumal die Backshops ja auch an die vorgaben der Zentrale gebunden sind.
Kommentar ansehen
06.01.2014 18:31 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Carnap

Diese schein- Selbständigkeit ist schon lange bekannt
-----------
Dagegen tut man aber nichts. Es dient den Unternehmen (keine Sozialabgaben) und den "Selbstständigen" irgendwas tun.

Ein Kumpel von mir bezeichnet sich auch als selbstständig. Doch was tut er? Mo, Mi, Fr. fährt er in die Druckerei, holt sich seine Anzeigen ab und setzt diese dann um. Woche für Woche, Monat für Monat. Sonstige, selbst gesuchte Aufträge: 0-ganz wenig, vielleicht ein-, zwei im Jahr von anderen Auftraggebern. Trotzdem sagt das Finanzamt seit Jahren nichts.
Kommentar ansehen
06.01.2014 18:57 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ThomasHambrecht

Vorsicht mit den Zahlen.

Ich, als Freiberufler arbeite aus der Wohnung und ziehe die vollständige Miete, Strom, Heizung, Telefon, Keyboards, Musikinstrumente vom Einkommen ab. Weil ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Dass nach Abzug aller Ausgaben dann deutlich weniger rauskommt, als bei einem Angestellten, der dann erst noch seine Wohnung und Nebenkosten zahlen muss, ist klar.
Normalerweise verdiene ich 26.- Euro die Stunde - aber nachdem ich eben ALLES abziehe, kommen hinten weniger als 8.50 Euro raus. Aber da wurde die Miete, Strom und alles schon VORHER abgezogen.
Daher volle Vorsicht im Vergleich dieser Zahlen. Selbständige rechnen sich arm
------
Dann schreib Bitte auch dazu, dass solche Abschreibungen nicht jedes Jahr möglich sind. Ein Keyboard? Wie oft kannst du das absetzen? Wohl auch nur einmal. Das Geschäft läuft aber über Jahre. Und wenn Dein Keyboard abgesetzt wurde, was setzt du nächstes Jahr ab?

Wahrscheinlich was anderes. ABER: Alles was Du kaufst dient (sollte) deinem Geschäft, Du kannst also wachsen, was Dir, Deinen Kunden u dem Staat dient. Auch wenn man einiges davon privat nutzen kann. Aber das rechnet das Finanzamt dann schon irgendwo wieder mit ein. Denen ist ja auch klar, dass Du nicht Deine ganze Wohnung absetzen kannst. Du kannst NUR den Teil der Whg absetzen, der auch für die Arbeit genutzt wird. Allein schon den Nachweis darüber dem Finanzamt plausibel zu erklären ist viel Arbeit, Arbeit die Dir auch keiner bezahlt.

Irgendwie kann ich nicht glauben, dass du Freiberufler bist. Vielleicht selbstständig nebenbei, aber nicht Vollzeit. Sonst würdest du Dich und uns nicht schlecht machen. Wirkt bei Dir eher wie: Diese pösen selbstständigen. sorry, kommt halt so rüber. Du nennst nur Nachteile u nennst auch nicht die ganzen Fakten.

Refresh |<-- <-   1-25/25   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?