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Syrien: Rebellen gehen gegen Islamisten vor - "Verrat an der Revolution"

In Syrien haben Rebellengruppen eine Offensive gegen die Dschihadistengruppierung "Islamischer Staat im Irak und der Levante", kurz ISIL, begonnen. Zurzeit finden die Kämpfe hauptsächlich in der Provinz Idlib und der Stadt Aleppo statt.

Die Rebellen hatten bei Kämpfen in der Provinz Idlib 36 Dschihadisten getötet. Darüber hinaus wurden etwa einhundert weitere Kämpfer gefangen genommen.

Bereits seit dem vergangenen Freitag wurden in Syrien heftige Kämpfe zwischen moderaten Rebellen und islamistischen Gruppierungen gemeldet. Den Dschihadisten wird "Verrat an der Revolution" vorgeworfen. Die "Syrische Nationale Koalition" sagte ihre Unterstützung gegen die Islamisten zu.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Revolution, Rebellen, Verrat
Quelle: www.blick.ch

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2014 14:20 Uhr von NilsGH
 
+9 | -3
 
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Nun wird Syrien durch die verschienden Interessengruppen vollends zerfleischt. Danke EU, wir haben´s ja gesponsort.

Die "Rebellen" wenden sich nun offiziell gegen die Islamisten, warum wohl? Haben da wieder die USA und Europa ihre Finger im Spiel? Vielleicht wegen der Waffenlieferungen und der Ausbildung der syrischen Kämpfer der SNK?

Zuvor wurden sie geduldet und waren als Verbündete im Kampf gegen Assad gerne gesehen, da sie Assads Truppen schwächten.

Leider werden sie immer stärker, da die ISIL großen Zustrom von Kämpfern aus dem Ausland hat. Die Rebellen werden jedoch schwächer, da sie aus syrischen Kämpfern bestanden, die sich gegen Assad auflehnten, ihnen aber nun von der syrischen Bevölkerung die Unterstützung wegbricht. Die Menschen begreifen allmählich, dass die Rebellen das Land in Chaos und Zerstörung gestürzt haben und der ISIL erst Tür und Tor geöffnet haben.

Aber das ist ja nicht so schlimm, geschieht ja alles im Namen der Demokratisierung ...

Achso, von "Verrat" kann da keine Rede sein: Die ISIL hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie einen islamistischen Staat auf Basis der Scharia aufbauen wollen. Hat die SNK denen nie zugehört?


@ bertl058: Ist das was Neues?

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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05.01.2014 15:07 Uhr von architeutes
 
+4 | -0
 
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Erinnert an den 30 jährigen Krieg ,da haben sich die religiösen (und oft nur Machtbessesenen) Parteien gegenseitig vernichtet. Am Ende war ein Großteil der damaligen Bevölkerung tot. Erschlagen ,Verhungert im Kampf gestoreben und an Krankheit und Elend krepiert.
Im Augenblick geht der Islam den gleichen Weg.

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