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Alexander Dobrindt (CSU) plant "Ökobonus" bei der PKW-Maut

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant noch dieses Jahr einen Gesetzentwurf für eine PKW-Maut. Die PKW-Maut, wie von der CSU gefordert, soll die Verkehrsinfrastruktur mit finanzieren, aber nur ausländische PKW-Fahrer belasten.

Dobrindt plant Pkw-Maut-Vignetten mit unterschiedlichen Laufzeiten. PKW-Fahrer, welche nur selten die Autobahn benutzen, sollen die Maut nicht für das ganze Jahr bezahlen. Geplant sind zum Beispiel Vignetten mit der Laufzeit von einer Woche und einen Monat.

Auch möchte der Bundesverkehrsminister eine Staffelung der PKW-Maut. So sollen schadstoffarme Kleinwagen einen "Ökobonus" erhalten. Damit würde Dobrindt dem Koalitionsvertrag gerecht werden. Vereinbart ist, dass kein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug höher belastet wird als jetzt.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CSU, PKW, Maut, PKW-Maut, Alexander Dobrindt
Quelle: www.freiepresse.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2014 12:02 Uhr von Podeda
 
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wers glaubt.....
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05.01.2014 16:45 Uhr von das kleine krokodil
 
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Kurzzeit vignette ist auf jedenfall Pflicht, dass mußten schon andere Länder erfahren http://www.krone.at/...

Und Öko Rabtte wie soll das klappen? Nehmen wir doch mal den Kleinstwagen "VW Up" Aktuell 20€ KFZ Steuer was soll der in Zukunft kosten? 10€ KFZ Steuer und 10€ Maut? Oder 0€ KFZ Steuer und 20€ Maut? Und wenn einer Glaubt das wir dann von einem Niederländischen VW Up der in Deutschland fährt 100€ Jahresgebühr verlangen können, der wird sich wundern wie schnell das Gerichte kippen werden. Und wenn es dann 4 oder 5 Verschiedene Vignetten nach Schadstoffklassen gibt, dann wird es doch sehr kompliziert und man muss sicherstellen, dass man die Vignetten nicht für ein Größeres Auto benutzt
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26.01.2014 13:43 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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Das erklärt immer noch nicht wie er die Autofahrer dafür entlasten will, das sie nun eine PKW Maut bezahlen sollen.. schließlich sollen ja nur Ausländische Fahrzeuge stärker belastet werden.

Nebenbei bemerkt.. wie gedenkt der gute Mann diese Kurzzeit Vignetten zu kontrollieren ? .. stehen dann an jedem Autobahnzubringer Polizisten und winken den Verkehr hinein ? .. oder mittels einer Flächendeckenden GPS Überwachung ?

Der Mann ist (wie so ziemlich jeder in der CSU) nicht nur unfähig sondern auch Lernresistent.
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08.02.2014 16:37 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...)
CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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