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Kanada: Konservative Regierung vernichtete wichtige Studien zur Umweltforschung

Die konservative Regierung Kanadas beschloss im letzten Jahr, sämtliche Nationalarchive im Land zu schließen. Sie versprach den Forschern, sämtliche Originaldokumente vor dem Vernichten zu digitalisieren. Es stellte sich heraus, dass nur ein unbedeutender Teil vor seiner Beseitigung abgescannt wurde.

Wissenschaftler beklagen den Verlust unwiederbringlicher Umwelt- und Klimaforschungsarbeiten. Darunter eine 50-bändige Sammlung von Protokollen der HMS Challenger-Expedition aus dem 19. Jahrhundert über die Fischbestände Kanadas und viele weitere ökologisch wichtige Weltklasse-Studien.

Die Forscher sehen in der Vernichtung der Studien eine zunehmende Angst und Unsicherheit ihrer konservativen Regierung vor dem Umgang mit Wissen und der Wissenschaft. Die Staatsmacht fühle sich in ihrer uneingeschränkten Ausbeutung von Ressourcen durch bestimmte Forschungsarbeiten bedroht.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Regierung, Kanada, Umwelt, Vernichtung, Konservative
Quelle: boingboing.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2014 11:21 Uhr von blz
 
+8 | -0
 
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@Blaupunkt123:
Erstmal denken...
Hier wird von erstklassigen Studien zu Fischbeständen gesprochen. Vermutlich leben heute nicht mehr soviele Fische, aber genau das hätte man mit solch alten Studien ermitteln können.
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05.01.2014 11:30 Uhr von Joeiiii
 
+6 | -0
 
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Der vernunftbegabte Mensch wird sich fragen: Warum die Vernichtung? Wenn es nur um den Platz gegangen wäre, hätte man die ganzen Dokumente einfach den Forschern übergeben können, zur wie auch immer gearteten Verwendung. Da man stattdessen die Vernichtung, hauptsächlich ohne vorherige Digitalisierung, vorzog, kann man sich denken, daß da irgendwo der Wurm drin war. Wer, der klaren Verstandes und reinen Herzens ist, vernichtet denn Originaldokumente oder beschließt deren Vernichtung? Idioten!

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