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Nordkorea: Bericht über Zerfleischung von Yang Song-thaek wohl erfunden (Update)

ShortNews berichte bereits am gestrigen Freitag darüber, dass Yang Song-thaek, der Onkel von Diktator Kim Jong-un, von 120 Hunden zerfleischt wurde. Jetzt werden Berichte laut, die diese Nachricht dementieren. Es scheint sich dabei nämlich um eine Erfindung der Zeitung "Wen Wei Po" zu handeln.

Es ist extrem unwahrscheinlich, dass Kim Jong-Un seinen Onkel auf diese Weise hat hinrichten lassen. Die Geschichte ging wie ein Lauffeuer durch die westlichen Medien, wird aber von Beobachtern stark angezweifelt.

Die Zeitung "Wen Wei Po", welche die Nachricht als erstes verbreitete, gilt als eine der unglaubwürdigsten Zeitungen in Hongkong. Auffallend ist auch, dass chinesische Medien die Nachricht nicht aufgegriffen haben, obwohl die Regierung in China wohl genau weiß, was in Nordkorea vor sich geht.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordkorea, Hinrichtung, Onkel, Kim Jong-un, Dementierung
Quelle: www.washingtonpost.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2014 15:35 Uhr von memo81
 
+27 | -2
 
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Ach was???

Chinesische Bild-Zeitung auf der anderen Seite der Welt erhitzt hier die Gemüter.

Gruß an z.B. BastB mit seinem Kommentar:
"Wer behauptet, dass das hier Propaganda sei, für den waren wohl auch die KZs von Hitler nur Propaganda.
Diktatoren wie Kim Jong-un sind zu allem fähig und solche Aktionen werden genutzt, um Gegner im eigenen Lager einzuschüchtern! "

Hört doch auf ständig "Bild-Zeitungs-Berichten" zu glauben ;-)

[ nachträglich editiert von memo81 ]
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04.01.2014 15:43 Uhr von TausendUnd2
 
+17 | -0
 
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Na, wer hätte das gedacht?
Das war wieder ein Glanzlicht des deutschen Qualitätsjournalismus.
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04.01.2014 16:04 Uhr von Schnulli007
 
+2 | -5
 
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Und: Macht das jetzt aus Kim Jong-un einen besseren Menschen?

Und mit Yang Song-thaek, dem Onkel, hat es keinesfalls den falschen getroffen. Dieser Bastard hat mehr als genug unschuldige Opfer auf dem Gewissen.
Der gehörte jahrelang zur Führungsriege und war genau so brutal, wie es ihn nun selbst getroffen hat.

[ nachträglich editiert von Schnulli007 ]
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04.01.2014 16:07 Uhr von azru-ino
 
+8 | -0
 
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Na klar ist das Propaganda. Kim ist zwar ein übler Kerl, aber sowas ist doch an den Haaren herbeigezogen. Dass Leute derartige Lügen glauben, liegt doch daran, dass sie über das einfache Schwarz-Weiss-Denken nicht hinauskommen und all das glauben, was sie nur glauben wollen.
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04.01.2014 16:07 Uhr von memo81
 
+6 | -3
 
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@Chocobo77
"In Nordkorea ist es normal, Hunde auf in Ungnade gefallene zu hetzen:
http://www.youtube.com/"

Du weißt, dass "effigy" Nachbildung, Statue oder Bildnis heißt?

Du stellst allen Ernstes ein Video rein, wo Nordkoreaner eine Puppe fertig machen, um zu zeigen, wie brutal die sind???

[ nachträglich editiert von memo81 ]
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04.01.2014 16:10 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -0
 
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"Na, wer hätte das gedacht?
Das war wieder ein Glanzlicht des deutschen Qualitätsjournalismus. "

Das ist gewollt. So können die Medien Propagandalügen verbreiten ohne selbst zur Verantwortung gezogen zu werden.
Wie war die private Antwort bei BBC als man diese ansprach auf Grund des getürkten Videos der "Siegesfeier in Libyen"? "Tut uns Leid wir haben die Herkunft und Wahrheitsgehalt des Videos nicht überprüft." Öffentlich hat das BBC nie zugegeben so das den Menschen nie gesagt wurde das es eine Lüge war.

Und wenn mal so wie jetzt eine Lüge auffliegt und von den Medien aufgegriffen wird siehe da man kann sich auf andere Medien berufen und wieder sitzt die Lüge trotzdem vielen Menschen inne weil nicht jeder jeden Tag Nachrichten guckt oder liest.
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04.01.2014 16:14 Uhr von memo81
 
+6 | -3
 
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@CoffeeMaker
Genauso wie bei 9/11, als sie kurz nach den Anschlägen jubelnde Menschen in Afghanistan zeigten.
Kurze Zeit danach kam heraus, dass es mind. 2 Jahre alte Archivaufnahmen waren.

Wer hat das Go für diesen gefakten Bericht gegeben, der weltweit, auch natürlich hier, übernommen wurde?
Hat sich jemand für dieses "Versehen" entschuldigt oder es korrigiert? Nein.

Aber frag mal die Amis, die werden heute noch behaupten "Damals haben die sich gefreut nach den Anschlägen, war alles richtig und gerecht Afghanistan komplett platt zu machen."
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04.01.2014 16:48 Uhr von moegojo
 
+3 | -10
 
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findet ihr das nicht lächerlich den typen in irgendeiner weise in schutz zu nehmen? ich seh es ja an der +/- vergabe dass hier einige nen ziemlich komisches weltbild haben. der typ killt leute und sein ganzes land lebt in schlimmster sklaverei und armut, aber man darf keine lügen über den typen erzählen, dann stellt ihr euch hinter den und schreit propaganda? mh....
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04.01.2014 17:53 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+4 | -2
 
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Ach ne...
Mir tun die Leute leid, die so einen Schmarn geglaubt haben.
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04.01.2014 18:59 Uhr von nyquois
 
+1 | -0
 
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Jeder der sich ernsthaft mit Nordkoreas System beschäftigen möchte, sei newfocusintl.com und dailynk.com nahegelegt, wobei erstere meiner Meinung nach um Längen besser ist und sehr viele Infos aus erster Hand hat.
Deutsche Medien haben meist keine Ahnung.
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04.01.2014 21:05 Uhr von bauernkasten
 
+0 | -2
 
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Woher hätten diese Kretins denn 120 Hunde? Drogen-, Wach- etc.-Hunde werden ja nicht im Rudel gehalten. Die 120 oder 170 Hunde wären eher übereinander hergefallen als sich über so ein Männchen zu stürzen.
Die ganze Geschichte riecht nach Nordkorea: lächerlich, hirnlos, noch einmal lächerlich und eben Propaganda. Würde man das fette Schwein Kim-Jong Fettbacke ein paar Hunden vorwerfen, hätten sie mehr zu beißen. Ich bin noch aus der Generation, als man Ceausescu (für Jüngere: Wikipedia) in einem Hinterhof abgeknallt hat wie einen Hund. Das beruhigt mich bis heute: man erwischt sie heutzutage, wenn auch mit einer Handycamera oder noch würdeloser.
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04.01.2014 21:28 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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Es war noch nie richtig gut, sich über solch Leute wie Kim Jong-un lustig zu machen! Wer provoziert, muss sic hüber nichts mehr wundern! Der könnte wirklich mal mit Bomben und Granaten um sich schmeissen!
Nur Vollpfosten legen so ein infantiles Verhalten an den Tag!!!!

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