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DIHK: Zuwandererdebatte schadet der deutschen Wirtschaft

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fürchtet, dass die politische Debatte über Zuwanderer der deutschen Wirtschaft schadet. Laut DIHK braucht die deutsche Wirtschaft auf Grund der demografischen Entwicklung Arbeitskräfte aus dem Ausland.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sagte auf die aktuelle Debatte blickend: "Die Zuwanderung insgesamt darf nicht durch eine aufgeheizte politische Diskussion in ein schlechtes Licht gerückt werden." Seiner Meinung nach stabilisieren ausländische Arbeitskräfte die Sozialsysteme in Deutschland.

Das Problem "Armutszuwanderung", welches die CSU befürchtet, ist vielschichtig. Wansleben ist überzeugt, dass die Öffnung des Arbeitsmarktes für Bulgaren und Rumänen die Situation in Deutschland verbessert, endlich könnten diese Zuwanderer einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Zuwanderung, DIHK
Quelle: www.handelsblatt.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2014 13:11 Uhr von CoolTime
 
+7 | -1
 
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Na toll. Nach Zetralrat der SchlagMichTod Gemeinschaften diktiert uns eine andere Gesellschaft, wie wir zu denken haben.

Es gibt genügend Arbeitslose hier. Die sollen nicht behaupten, die Zuwanderung aus Bulgarien wäre gut für Deutschland. Meinen die wirklich, dass dort die Ausbildung auf deutschem Niveau ist und deutsche Arbeitsplätze besetzen, die nicht besetzt werden? Warum sind die Plätze nicht besetzt? Schlecht bezahlt? Klar, die Armutszuwanderung wird auf ewig für 3,50 Euro arbeiten. Nach dem Mindestlohn müssen die genau so gut bezahlt werden. Wo bleibt dann der Grund für die Zuwanderung?

[ nachträglich editiert von CoolTime ]
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04.01.2014 13:32 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -4
 
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@BastB
"
D braucht qualifizierte Arbeitskräfte und keine ungelernten Schmarotzer, die nur auf Sozialleistungen aus sind."

Stimmt 100 %, aber damit stimmt auch der Artikel, denn welcher qualifizierte Zuwanderer würde in ein solches Land gehen, in dem er nicht gewollt ist. Somit kommen nur die die sonst keine Chance haben und dies schadet unserer Wirtschaft.
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04.01.2014 13:33 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -9
 
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@La_Brador
"Und an der Kinderarmut in Deutschland sowie der schlechten Bildung tragen DIHK & Co. sowie deren Huren in der Politik eine erhebliche Schuld."

....und was hat dies nun nochmal mit der demografischen Entwicklung zutun?
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04.01.2014 13:37 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -9
 
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@CoolTime


" Meinen die wirklich, dass dort die Ausbildung auf deutschem Niveau ist "

Ich denke schon, viel schlechter als deutsche Hauptschulen geht es wohl kaum!


"Wo bleibt dann der Grund für die Zuwanderung?"

Hast du die News verstanden? Hast du dir mal unsere Bevölkerungszahlen angeschaut. Das ist eine der größten Wohlstandsrisiken die wir haben und es bleibt nur eine "erfolgreiche" Zuwanderungspolitik um diese Risiken zu entschärfen. Aber das ist ja soooo leicht zu ignorieren.
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04.01.2014 13:50 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -2
 
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"Ich denke schon, viel schlechter als deutsche Hauptschulen geht es wohl kaum!"

Mit dem Unterschied das man sich vor allem in den afrikanischen Gebieten alles kaufen kann, vom Führerschein angefangen....
Zeugnisse aus den Gebieten sind meistens nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben sind.
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04.01.2014 14:23 Uhr von Sonny61
 
+7 | -1
 
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Wieder eine ideale Ausrede gefunden, wenn der bisherige Schwindel auffliegt!
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04.01.2014 15:17 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -4
 
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@CoffeMaker
"Zeugnisse aus den Gebieten sind meistens nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben sind."

Ich habe schon etliche Zeugnisanerkennungen begleitet, je fragwürdiger das Land desto mehr wird gefordert...

Das besorgt man nicht so einfach aus der Ferne.

Hatte vor kurzem eine 17 Jährige aus Eritrea, 11 Klasse Highshool, kein Abschluss. Sprach perfektes Englisch, konnte sich nach 6 Wochen Sparchkurs auf Deutsch verständigen und ist jetzt auf einem Gymnasium.

Sooooo schlecht kann deren Schule nicht gewesen sein!
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04.01.2014 16:20 Uhr von ewin12000
 
+0 | -4
 
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"Sooooo schlecht kann deren Schule nicht gewesen sein!"

Es kommt auf den Blickwenkel an.

Aber prinzipiell könnte, wenn man das möchte, unser Bildungssystem um einiges verbessert werden. Aber dazu bedarf es Willen und Geld. Die die den Willen haben, denen fehlt das Geld und die die das Geld haben, haben nicht den Willen was zu ändern...
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04.01.2014 17:08 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -3
 
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@ewin12000
"Aber prinzipiell könnte, wenn man das möchte, unser Bildungssystem um einiges verbessert werden."

Ich denke es wird schon viel gemacht, klar geht mehr, aber der Einfluss der Schule ist begrenzt. Vor allem bei deutschstämmigen Hauptschülern ist das Leistungsprinzip unserer Gesellschaft noch nicht angekommen.
Die Schule kann wenig bewirken wenn es der 14jährigen wichtiger ist die ganze Nacht online zu sein, staat am nächsten Morgen in der Schule etwas zu reißen. Gleiches gilt für die Zocker und Party Kids. Jeder steckt seine eigenen Prioritäten und wenn die Eltern im Rahmen ihre Phänomenalen Erziehungskompetenz cool finden, dann sollen sie mit ihren Bälgern auch glücklich werden!
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04.01.2014 18:31 Uhr von erdengott
 
+3 | -2
 
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Warum reden wir eigentlich noch über einen Mindestlohn? Wenn wir so dringend Arbeitskräfte bräuchten hätte sich das längst von selbst erledigt. Zuwanderung in ein so dicht besiedeltes Gebiet wie D schafft mehr Probleme als sie löst. Gleichzeitig gibt es kein Problem welches man nicht aus eigener Kraft lösen könnte.
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04.01.2014 20:23 Uhr von wombie
 
+2 | -2
 
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Klar braucht die Wirtschaft das. Damit man einfacher alle ueber 50 aus der Firma werfen kann um sie mit billigeren jungen Immigranten zu ersetzen.

Ach was sage ich da. Einfach alle ersetzen.
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04.01.2014 21:42 Uhr von Nothung
 
+0 | -2
 
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Eine Debatte über Zuwanderung gibt es nicht, obwohl es sie ruhig geben könnte. Erzkapitalisten wie dieser Wanstleben sind natürlich daran interessiert, zwecks Lohnoptimierung möglichst viele Bewerber um einen Arbeitsplatz zu haben. Arbeitswillige werden sich nicht durch eine Diskussion über Einwanderung in die Sozialsysteme abschrecken lassen, eher durch niedrige Löhne, die aber für Wanstleben unverzichtbar sind.

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