04.01.14 09:34 Uhr
 2.069
 

Kauf von Importautos auf Kuba wieder erlaubt - Peugeot 4008 kostet 176.000 Euro

Seit Freitag dürfen Kubaner wieder ein importiertes Auto erwerben. Was nach jahrzehntelangen Restriktionen beim Pkw-Kauf als Entgegenkommen der Regierung aussieht, ist jedoch eine Farce. Da der Staat auf die Einfuhr der Autos 50 Prozent Steuern aufschlägt, kosten diese das Tausendfache des Lohns.

Wer sich in Havanna beispielsweise einen neuen Geländewagen des Typs Peugeot 4008 kaufen will, muss dafür umgerechnet 176.000 Euro bezahlen. Eigentlich kostet der Wagen laut Listenpreis des Herstellers 34.150 Euro. Für den VW Passat Baujahr 2010 werden fast 70.000 US-Dollar verlangt.

Dies sei "mangelnder Respekt vor dem Volk", beklagte ein kubanischer Fernfahrer die angebliche Reform des Staatspräsidenten Raúl Castro. Mit einem monatlichen Durchschnittslohn von 20 Dollar reagierten die Bewohner der Karibikinsel mit Wut auf diese Reform.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Auto, Kauf, Reform, Kuba, Raúl Castro
Quelle: www.wochenblatt.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.01.2014 09:34 Uhr von LuckyBull
 
+7 | -10
 
ANZEIGEN
Eine bodenlose Frechheit, was der Kommunist Castro da macht. Ein absoluter Zynismus, wie der sein Volk verscheissert.
Kommentar ansehen
04.01.2014 09:45 Uhr von blaupunkt123
 
+13 | -6
 
ANZEIGEN
@LuckyBull naja immerhin kurbelt er sein eigenes Land an.

Schau doch mal auf Frankreich, die machen das sogar freiwillig, dass die meisten Autos Renault, etc. sind.


Achja zum Preis. In ein paar Jahren ist Deutschland auch nichtmehr weit von solchen Preisen entfernt ;-)
Kommentar ansehen
04.01.2014 10:29 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
"Bislang durften in Kuba nur eng umrissene Personengruppen - (....) oder einige Staatsbedienstete - importierte Fahrzeuge kaufen. "

Wie immer alles für die sozialistischen Bonzen!


Hier sind doch tatsächlich einige die diese überteuerten Autos feiern, anstatt mal etwas kritischer die Situation zu betrachten.
Kommentar ansehen
04.01.2014 10:37 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -6
 
ANZEIGEN
"Eine bodenlose Frechheit, was der Kommunist Castro da macht. Ein absoluter Zynismus, wie der sein Volk verscheissert. "

Dafür werden wohl viele Sachen kostenlos sein, bzw. unheimlich preiswert sein aber das vergessen ja viele.
Wenn man was kostenlos oder verbilligt gibt muss man das irgendwo wieder reinholen und was ist da angebrachter als bei Luxusgüter? Ich hätte in Deutschland auch nicht das Problem wenn ein alter Käfer 100000€ kostet wenn im Gegenzug die Lebenserhaltung, Öffentliche Verkehrsmittel und Teilnahme an soziales Leben und Kultur stark subventioniert werden das jeder dran teilnehmen kann, oder kostenlose Kitaplätze, kostenloses oder stark subventioniertes Schulessen ect....
Kommentar ansehen
04.01.2014 12:19 Uhr von BigWoRm
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
monatlich 20€ nicht stundenlohn ;)
Kommentar ansehen
04.01.2014 13:11 Uhr von dragon_eye
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Kapiere ich nicht - 50 % Aufschlag...wie kommt man auf die 178.000 EURO???
Kommentar ansehen
04.01.2014 13:35 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
CoffeMaker glaubst du das wirklich was du da schreibst?
Kommentar ansehen
04.01.2014 13:36 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
dragon_eye na weil der Vertrieb über den Staat läuft. Die machen die Preise.
Kommentar ansehen
05.01.2014 21:46 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@LucasXXL bist du im Sozialismus aufgewachsen? Frag mal die Leute wie billig Mieten,Essen, öffentliche Verkehrsmittel, Kultur, Cafe´s und Restaurants ect... waren und wie teuer Luxusgegenstaände waren Fernseher, Rekorder,Autos ect....
Ich glaube damals hat der Citrön Pallas so um die 40000 DDR-Mark gekostet was ungefähr 44 Durchschnittsmonatslöhne waren.

Uch kann mich natürlich auch irren, weil ich orientiere mich am DDR-Sozialismus.
Kommentar ansehen
05.01.2014 21:50 Uhr von Seravan
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ich verkauf meinen Passat nach Kuba......


Könnte ein Geschäftsmodell werden.....
Kommentar ansehen
29.01.2015 13:20 Uhr von amaxx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Solche Steuern für importiere Waren gibts in anderen Ländern auch, allerdings nicht so unverschämt hoch wie in Kuba! In Brasilien muss man zB für ne Playstation oder in Japan für ein iPhone ordentlich was drauf zahlen, nur weil die Geräte aus dem Ausland sind, man will damit die eigene Wirtschaft ankurbeln. Auch in Österreich gibt es eine 20% Luxussteuer und auch in Deutschland gibt es für bestimmte importierte Waren Zollsätze, ich glaube der höchste ist etwa 12%, was verhindern soll die eigene Wirtschaft zu schaden, mit TTIP soll das aber auch alles wegfallen.

In Kuba darf man so langsam immer mehr, seit kurzem auch Mobiltelefonieren, was ich schön fürs Volk finde, die Preise werden sich irgendwann noch normalisieren. Allerdings fände ich es schade, wenn grade dort nur noch neue Import Autos fahren, grade das macht doch Kuba besonders, dass dort so viele Autos aus den 50er Jahren existieren.

Was mich aber wundert ist, dass diese Änderungen noch zu Lebzeiten der Castro-Brüder eingeführt werden, aber so langsam merkt man auch dort, dass der Kalte Krieg vorbei ist und es Vorteile hat mit anderen Ländern Im- und Export zu betreiben, die Amis sind bestimmt sehr scharf auf die Kubanischen Zigarren, die in USA noch verboten sind. So nach und nach werden die Preise sich dann anpassen.

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?