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Banken vergeben immer weniger Kredite an Privatleute und Unternehmen

Die Kreditvergabe an private Kunden und Unternehmen ist von den Banken erneut gedrosselt worden. Die Kreditvergabe im November 2013 ist im Vergleich zum Vormonat um 2,3 Prozent gesunken. Dies hat die Europäische Zentralbank verkündet.

Analysten sind zuvor davon ausgegangen, dass die Kreditvergabe nur um 2,1 Prozent sinken würde.

Dagegen ist die für die EZB wichtige Geldmenge E3 um 1,5 Prozent gewachsen. Darin ist unter anderem das Bargeld, Girokonto-Einlagen und Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit enthalten. Ein starkes Wachstum der Geldmenge deutet auf eine Inflationsgefahr hin.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Kredit, EZB, Vergabe
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2014 10:43 Uhr von turmfalke
 
+7 | -1
 
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Was erwartet man von den Ganoven? Die kriegen günstiges Geld von der EZB da brauchen die nicht noch Kleinkreditnehmer und müssen dem Geld hinterherrennen.
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04.01.2014 13:09 Uhr von Humpelstilzchen
 
+6 | -3
 
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Die Banken sollten alle enteignet und verstaatlicht werden! ALLE!
Als Beispiel! Bei einer Inflation geht das ganze private Vermögen, also Erspartes, Aktien usw., usw. den Bach runter!
Das heisst, jeder Anleger ist sein Geld los!
Sind die Anleger dann auch Ihre Schulden bei den Banken los, wäre ja auch Vermögen, nur im negativen Sinne?
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04.01.2014 13:31 Uhr von Xaardas
 
+2 | -2
 
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Inflationsgefahr besteht nur, wenn das Geld, das die EZB den Banken gibt auch in die Realwirtschaft kommt. Da Banken das normale Kreditgeschäft aber mitlerweile zu unrentaben finden und sie lieber mit den "innovativen" Finanzprodukten und dem Aktienmarkt beschäftigen und somit das Geld nicht in der Realwirtschaft ankommt hält sich der inflationäre Faktor noch zurück.

Allerdingst gruselt es mich davor, wenn (nicht sollte es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis in der überbewertung des Aktienmarktes die Wende kommt) sich das mal ändert oder der Aktienmarkt, der ja so aufgeblasen ist wie noch nie in der Geschichte platzt.
Ich meine mal ist ja auch völlig nachvollziehbar(ironie), dass der DAX mittlerweile bei über 9400 Punkten steht und die Tendenz immer noch nach oben zeigt. Ein allzeithoch jagdt das nächste.......oh weh das wird ein Knall der so laut ist, dagegen war die Bankenpleite und der Fall Lehmanns ein Tischfeuerwerk gegen.
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04.01.2014 13:50 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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Jede Blase wird einmal Platzen!
Wobei ich manchmal das Gefühl habe, dass so ganz bestimmte Knaller mehrmals platzen!
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04.01.2014 14:37 Uhr von RainerKoeln
 
+0 | -2
 
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@Humpelstielzchen:

Aktien haben keinen festen Wert und sind daher ebenso wie Immobilien bei Hyperinflationen nicht unbedingt betroffen.

Ist eine Aktie heute 10€ Wert, kann sie bei einer Hyperinflation morgen 10.000€ Wert sein, was im Endeffekt der gleichen Kaufkraft entsprechen kann.
Ebenso ist es bei Immobilien.

Ein 500€ Schein wird aber immer seinen Wert von 500€ behalten.

Zudem kann eine große Inflation Schuldner freuen. Die Schulden sind dann nämlich weniger Wert.
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05.01.2014 09:26 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
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das die blase irgendwann platzt gilt als gewiss, und je stärker der anstieg der kurse, umso härter der fall.

interessant wirds dann, was die aktionäre mit den gewinnmitnahmen anstellen. in der regel flüchten sie dann in edelmetalle.

warum die privatisierte geldpolitik mit der kreditvergabe bei den "kleinen" geizt ist als grund mit sicherheit keine inflationsgefahr anzunehmen, ausgenommen immobilien.

offenbar will man damit weitere investitionshemmnisse in deutschland schaffen was unserem land massiv schadet.

ich kann mir das nur so erklären, das dahinter entweder viel bosheit steckt, oder man möchte damit "lediglich" die wettbewerbsfähigkeiten an den anderen eu-ländern angleichen, statt umgekehrt.

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