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Bayerns Justizminister drängt zu verbessertem Strafrecht bei Zwangsprostitution

Gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und einer Ausweitung des Menschenhandels setzt sich Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback ein. Er fordert hierzu eine erhebliche Verbesserung strafrechtlicher Instrumentarien.

Bei seinen Vorschlägen zur Eindämmung von Zwangslagen sexuell ausgebeuteter Frauen nimmt er auch die Freier mit in die Verantwortung. Sofern sie wissentlich die Opfer sexueller Gewalt ausnützen, rückten auch sie zwangsläufig in den Fokus unserer Staatsanwälte, so der Minister.

Wer die Nachfrage in diesem Bereich vermindert, würde auch den Zuhältern und Menschenhändlern die Geschäftsgrundlagen entziehen. Einhergehend mit der Zwangsprostitution und Zuhälterei beobachte man häufig die organisierte Kriminalität. Eine Überwachung der Telekommunikation sei daher ratsam.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Justizminister, Menschenhandel, Strafrecht, Zwangsprostitution, Prof. Dr. Winfried Bausback
Quelle: www.wochenblatt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2014 11:52 Uhr von GroundHound
 
+8 | -1
 
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Zuerst dachte ich ja, es ginge tatsächlich darum, Frauen zu helfen.
Der letzte Satz hat mich dann aber brutal in die Wirklichkeit zurück geholt: "Eine Überwachung der Telekommunikation sei daher ratsam."

Es wird also wieder ein Vorwand gesucht, die Bürger zu überwachen.
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03.01.2014 12:00 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -6
 
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Also daraus liest Du jetzt das sie NICHT die Kriminellen abhorchen möchten sondern ALLE Bürger?

Man - wieviele leiden unter Verfolgungswahn?
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03.01.2014 12:12 Uhr von psycoman
 
+4 | -1
 
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Woher soll der Freier das denn wissen? Er wird kaum die Dame fragen und selbst wenn, wird die sicher nicht die Wahrheit sagen, weil sie die Folgen fürchtet.

"zur Eindämmung von Zwangslagen sexuell ausgebeuteter Frauen nimmt er auch die Freier mit in die Verantwortung."

Gibt es eigentlich auch Gesetze gegen die sexuelle Ausbeutung von Männern? Gibt sicher auch Zwangsstricher oder wie auch immer man das politisch korrekt nennt.
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03.01.2014 12:28 Uhr von BIG Show
 
+3 | -0
 
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und wieso schlägt der bayer das nicht mal für die steuerhinterzieher da unter vor ???? fände ich genau so wichtig danke
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03.01.2014 14:03 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -1
 
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"Wer die Nachfrage in diesem Bereich vermindert, würde auch den Zuhältern und Menschenhändlern die Geschäftsgrundlagen entziehen."


Genau. Immer wenn ich in den Puff gehe verlange ich nach Frauen die gegen ihren Willen mit Gewalt zur Prostitution gezwungen werden weil mir das einen besonderen Kick gibt.

Ja nee ist klar. Erst musste die Überflutung des Internets mit Kinderpornografie herhalten und jetzt Zwangsprostitution um die totale Überwachung anzustreben.
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03.01.2014 14:20 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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"Wer die Nachfrage in diesem Bereich vermindert, würde auch den Zuhältern und Menschenhändlern die Geschäftsgrundlagen entziehen."

So und nur so geht es. Da es letzten Endes nur um das Geld geht, erstirbt auch das widerlichste Geschäft, wenn die Kunden ausbleiben.
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03.01.2014 15:16 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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Blödsinn. die Nachfrage nach Prostituierten wird man nicht eindämmen, die gab und gibt es immer. Selbst in Ländern die diese schwer bestrafen. So treibt man das ganze nur noch mehr in den Untergrund und die Frauen (und vermutlich auch Männer) leiden nur noch mehr.

In arabischen Ländern gibt es Ehen auf Zeit, in anderen "Freundschaften" bei denen Frauen eben kein Geld erhalten, sondern Schmuck, Tablets, Handy oder ähnlichen teuren Kram.

Wie will man das verhindert? Ich lerne eine Frau in einer Bar kennen, sie schläft mit mir und aus lauter Dankbarkeit gebe ich ihr Geld, Schmuck, et cetera. Strafbar oder nicht?

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