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Nordrhein-Westfalen: Silvesternacht forderte 111 Führerscheine

Während der Alkoholkontrollen in Nordrhein-Westfalen zeigten sich 111 Autofahrer an Silvester derartig betrunken, dass die Polizei ihnen sofort an Ort und Stelle den Führerschein entzog. Gegenüber 2012 ist das eine Zunahme von 30 Prozent.

Insgesamt wurden fast 14.000 Autofahrer kontrolliert, ein Viertel von ihnen musste ins Röhrchen pusten. 241 davon hatten die Promillegrenze von 0,5 überschritten.

Währenddessen ist aber die Zahl der Unfälle mit Verletzten gegenüber 2012 um 20 Prozent gesunken. Allerdings war bei diesen Unfällen zu einem Drittel Alkohol involviert.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Nordrhein-Westfalen, Silvester, Führerscheinentzug, Alkoholkontrolle
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2014 16:12 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -0
 
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und auch sonst viele Verletzte:
http://www.koeln-nachrichten.de/...

um nur ein Beispiel zu nennen.
Alle Jahre wieder, sagt man da wohl!
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02.01.2014 16:55 Uhr von PeterLustig2009
 
+24 | -7
 
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Ich hoffe die Deppen bekommen den Lappen nie wieder.

Es gibt absolut keinen Grund betrunken oder angetrunken Auto zu fahren.

Auto fahren = kein Alkohol!!
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02.01.2014 17:41 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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...ich hätte mehr erwartet...
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02.01.2014 18:20 Uhr von CrazyWolf1981
 
+5 | -0
 
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Das sind aber nur die paar die sie erwischt haben. Die Zahl derer die mit Alk gefahren sind und nicht erwischt worden sind dürfte wohl traurigere Ausmaße annehmen.
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02.01.2014 19:23 Uhr von kleefisch
 
+3 | -6
 
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Verstehe die Überschrift nicht genau. Die Silvesternacht will 111 Führerscheine haben. Reicht einer nicht.
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02.01.2014 22:36 Uhr von jupiter_0815
 
+10 | -4
 
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@weimargg

Ich hab da mal eine Frage.:

Du bist mit Deiner Familie ( ich dichte Dir mal jetzt eine an ) vom Sylvester-Böllern, auf dem Weg nach Hause. Ihr ward bei Freunden um die Ecke, nicht weit von zu Hause. Zwei Minuten davon entfernt verliert ein Autofahrer die Kontrolle über sein Auto und rast in euch rein. Deine Frau kommt mit schwersten Verletzungen in´s Krankenhaus, Deine neun Jahre alte Tochter erliegt am Unfallort ihren Verletzungen.....

Es stellt sich herraus das der Fahrer des Pkw über 1,5 Promille im Blut hat....

Jetzt komm Du noch mal mit der Aussage:

....dienst für den schnöden mammon schieben und seine mitmenschen ausnehmen.....

Wer versteht den hier das System nicht?

Frohes neues Jahr und grüß Deine Familie....
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02.01.2014 23:21 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -0
 
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Vor vielen Jahren bin ich am Neujahrsmorgen um 5 Uhr von einer Party heimgefahren, weil ich dann zur Arbeit musste.
Ich selbst hatte nur ein Glas Sekt zum Anstoßen getrunken, aber was da für Leute unterwegs waren - du liebe Zeit! Auf den 20 km Fahrt sind mir jetzt nicht sehr viele Leute begegnet, aber die Hälfte davon besoffen (nicht geradeaus gefahren oder extrem niedrige Geschwindigkeit, oder Kombination aus beidem).
Wenn ich das auf NRW hochrechne, hat man mit 111 Leuten noch die wenigsten erwischt.
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03.01.2014 07:49 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Roadrunner,
die Polizei braucht eben nachts so viel Personal, daß dann am Morgen niemand mehr für Kontrollen zur Verfügung steht...sonst wäre das Ergebnis sicher vierstellig.
Da ich Silvester oft nachts arbeiten muß, habe ich die selben Erfahrungen gemacht...
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03.01.2014 08:18 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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@weimargg - dann erkläre doch mal allen Unwissenden das geldsystem. Aber bitte klar und verständlich.
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03.01.2014 12:21 Uhr von BIG Show
 
+0 | -0
 
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111 im Bevölkerungsreichsten Bundesland .. dachte mehr .. diese idioten wird es immer geben bis mal einer zu schaden kommt und die vögel dann nicht mehr glücklich werden in ihrem jämmerlichen leben .. weil sie dann ein schlechtes gewissen haben .. ja aber leute das nimmt man mit der entscheidung betrunken zu fahren bewußt in kauf .. komischen da alle ..
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03.01.2014 13:54 Uhr von faktkonkret
 
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@jupiter
ich bin selbst Opfer, aber immer noch realistich.
Tatsache ist, ob Schuld oder nicht Schuld mit Alk bist du immer Schuld. Der tatsächliche Unfallverursacher wird nicht ermittelt, obwohl es viele gibt, welche man auch ohne Alk nicht fahren lassen dürfte. Dies ist meiner Meinung nach falsch am System. Menschen die keinem etwas getan haben werden schlimmer bestraft als Räuber , Vergewaltiger usw.. Ihnen wird einfach ihre Existenz ruiniert.
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03.01.2014 14:24 Uhr von Hugh
 
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"Menschen die keinem etwas getan haben werden schlimmer bestraft als Räuber , Vergewaltiger usw.. Ihnen wird einfach ihre Existenz ruiniert."


Aha! Spannende These! Ein Blick in das Strafgesetzbuch schafft da schnell Klarheit und zeigt, dass Du hier nur mit abgedroschenen Phrasen argumentierst. Natürlich werden Fahrer unter Alkoholeinfluss nicht schlimmer bestraft als Räuber oder Vergewaltiger. Wie sehr muss man argumentativ mit dem Rücken an der Wand stehen, um diese Vergleiche zu ziehen?!?
Ein Alkohol-Fahrer ist zudem auch nicht, wie Du es sagst, jemand, der niemandem etwas getan hat, sondern eine potenzielle Zeitbombe. Die Regeln für die Fahrt unter Alkohol sind nun wirklich reichlich großzügig ausgelegt, man kommt allerfrühestens ab 0,3 Promille ein Problem, i.d.R. erst ab 0,5 Promille. Darüber hinaus sollte jedem klar sein, dass man jenseits dieses Wertes besser nicht mehr fährt.
Das führt uns zur Frage: Was läuft schief bei den Leuten, die dies anders sehen? Es sind die üblichen Zutaten: "ich kann das", "scheiss Bevormundung", "die anderen....", "Räuber, Vergewaltiger..." - kurzum: Es ist die Unfähigkeit, zunächst mal sich selber an die eigene Nase zu fassen. Und wenn dann plötzlich der Lappen weg ist, ist schon wieder ein anderer Schuld.
Oder wie Du es sagst: "Ihnen wird einfach ihre Existenz ruiinert." Falsch!! Sie selber haben es getan. Sie selber kannten die nun wirklich einfachen Spielregeln: Trinke nichts und Du hast nichts zu befürchten. Dass diese Leute noch nicht mal das konnten *und* zumeist im von Dir verwendeten Wortlaut den Kausalzusammenhang auf den Kopf stellen, ist nicht gerade ein Anzeichen dafür, dass diese Menschen das nötige Maß an Verantwortungsbewusstsein und kritischer Selbstreflexion mitbringen, um sich verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu bewegen.
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03.01.2014 15:11 Uhr von faktkonkret