02.01.14 16:00 Uhr
 3.198
 

Nordrhein-Westfalen: Silvesternacht forderte 111 Führerscheine

Während der Alkoholkontrollen in Nordrhein-Westfalen zeigten sich 111 Autofahrer an Silvester derartig betrunken, dass die Polizei ihnen sofort an Ort und Stelle den Führerschein entzog. Gegenüber 2012 ist das eine Zunahme von 30 Prozent.

Insgesamt wurden fast 14.000 Autofahrer kontrolliert, ein Viertel von ihnen musste ins Röhrchen pusten. 241 davon hatten die Promillegrenze von 0,5 überschritten.

Währenddessen ist aber die Zahl der Unfälle mit Verletzten gegenüber 2012 um 20 Prozent gesunken. Allerdings war bei diesen Unfällen zu einem Drittel Alkohol involviert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Nordrhein-Westfalen, Silvester, Führerscheinentzug, Alkoholkontrolle
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Islamischer Staat (IS) nimmt wichtige Gasfelder ein
Justiz: Immer mehr islamistische Straftäter in deutschen Gefängnissen
Bulgarien: Zugunglück - Gastanks explodiert, mindestens vier Tote

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.01.2014 16:12 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
und auch sonst viele Verletzte:
http://www.koeln-nachrichten.de/...

um nur ein Beispiel zu nennen.
Alle Jahre wieder, sagt man da wohl!
Kommentar ansehen
02.01.2014 16:55 Uhr von PeterLustig2009
 
+24 | -7
 
ANZEIGEN
Ich hoffe die Deppen bekommen den Lappen nie wieder.

Es gibt absolut keinen Grund betrunken oder angetrunken Auto zu fahren.

Auto fahren = kein Alkohol!!
Kommentar ansehen
02.01.2014 17:41 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
...ich hätte mehr erwartet...
Kommentar ansehen
02.01.2014 18:20 Uhr von CrazyWolf1981
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Das sind aber nur die paar die sie erwischt haben. Die Zahl derer die mit Alk gefahren sind und nicht erwischt worden sind dürfte wohl traurigere Ausmaße annehmen.
Kommentar ansehen
02.01.2014 19:23 Uhr von kleefisch
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
Verstehe die Überschrift nicht genau. Die Silvesternacht will 111 Führerscheine haben. Reicht einer nicht.
Kommentar ansehen
02.01.2014 22:36 Uhr von jupiter_0815
 
+10 | -4
 
ANZEIGEN
@weimargg

Ich hab da mal eine Frage.:

Du bist mit Deiner Familie ( ich dichte Dir mal jetzt eine an ) vom Sylvester-Böllern, auf dem Weg nach Hause. Ihr ward bei Freunden um die Ecke, nicht weit von zu Hause. Zwei Minuten davon entfernt verliert ein Autofahrer die Kontrolle über sein Auto und rast in euch rein. Deine Frau kommt mit schwersten Verletzungen in´s Krankenhaus, Deine neun Jahre alte Tochter erliegt am Unfallort ihren Verletzungen.....

Es stellt sich herraus das der Fahrer des Pkw über 1,5 Promille im Blut hat....

Jetzt komm Du noch mal mit der Aussage:

....dienst für den schnöden mammon schieben und seine mitmenschen ausnehmen.....

Wer versteht den hier das System nicht?

Frohes neues Jahr und grüß Deine Familie....
Kommentar ansehen
02.01.2014 23:21 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Vor vielen Jahren bin ich am Neujahrsmorgen um 5 Uhr von einer Party heimgefahren, weil ich dann zur Arbeit musste.
Ich selbst hatte nur ein Glas Sekt zum Anstoßen getrunken, aber was da für Leute unterwegs waren - du liebe Zeit! Auf den 20 km Fahrt sind mir jetzt nicht sehr viele Leute begegnet, aber die Hälfte davon besoffen (nicht geradeaus gefahren oder extrem niedrige Geschwindigkeit, oder Kombination aus beidem).
Wenn ich das auf NRW hochrechne, hat man mit 111 Leuten noch die wenigsten erwischt.
Kommentar ansehen
03.01.2014 07:49 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Roadrunner,
die Polizei braucht eben nachts so viel Personal, daß dann am Morgen niemand mehr für Kontrollen zur Verfügung steht...sonst wäre das Ergebnis sicher vierstellig.
Da ich Silvester oft nachts arbeiten muß, habe ich die selben Erfahrungen gemacht...
Kommentar ansehen
03.01.2014 08:18 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@weimargg - dann erkläre doch mal allen Unwissenden das geldsystem. Aber bitte klar und verständlich.
Kommentar ansehen
03.01.2014 12:21 Uhr von BIG Show
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
111 im Bevölkerungsreichsten Bundesland .. dachte mehr .. diese idioten wird es immer geben bis mal einer zu schaden kommt und die vögel dann nicht mehr glücklich werden in ihrem jämmerlichen leben .. weil sie dann ein schlechtes gewissen haben .. ja aber leute das nimmt man mit der entscheidung betrunken zu fahren bewußt in kauf .. komischen da alle ..
Kommentar ansehen
03.01.2014 13:54 Uhr von faktkonkret
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@jupiter
ich bin selbst Opfer, aber immer noch realistich.
Tatsache ist, ob Schuld oder nicht Schuld mit Alk bist du immer Schuld. Der tatsächliche Unfallverursacher wird nicht ermittelt, obwohl es viele gibt, welche man auch ohne Alk nicht fahren lassen dürfte. Dies ist meiner Meinung nach falsch am System. Menschen die keinem etwas getan haben werden schlimmer bestraft als Räuber , Vergewaltiger usw.. Ihnen wird einfach ihre Existenz ruiniert.
Kommentar ansehen
03.01.2014 14:24 Uhr von Hugh
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
"Menschen die keinem etwas getan haben werden schlimmer bestraft als Räuber , Vergewaltiger usw.. Ihnen wird einfach ihre Existenz ruiniert."


Aha! Spannende These! Ein Blick in das Strafgesetzbuch schafft da schnell Klarheit und zeigt, dass Du hier nur mit abgedroschenen Phrasen argumentierst. Natürlich werden Fahrer unter Alkoholeinfluss nicht schlimmer bestraft als Räuber oder Vergewaltiger. Wie sehr muss man argumentativ mit dem Rücken an der Wand stehen, um diese Vergleiche zu ziehen?!?
Ein Alkohol-Fahrer ist zudem auch nicht, wie Du es sagst, jemand, der niemandem etwas getan hat, sondern eine potenzielle Zeitbombe. Die Regeln für die Fahrt unter Alkohol sind nun wirklich reichlich großzügig ausgelegt, man kommt allerfrühestens ab 0,3 Promille ein Problem, i.d.R. erst ab 0,5 Promille. Darüber hinaus sollte jedem klar sein, dass man jenseits dieses Wertes besser nicht mehr fährt.
Das führt uns zur Frage: Was läuft schief bei den Leuten, die dies anders sehen? Es sind die üblichen Zutaten: "ich kann das", "scheiss Bevormundung", "die anderen....", "Räuber, Vergewaltiger..." - kurzum: Es ist die Unfähigkeit, zunächst mal sich selber an die eigene Nase zu fassen. Und wenn dann plötzlich der Lappen weg ist, ist schon wieder ein anderer Schuld.
Oder wie Du es sagst: "Ihnen wird einfach ihre Existenz ruiinert." Falsch!! Sie selber haben es getan. Sie selber kannten die nun wirklich einfachen Spielregeln: Trinke nichts und Du hast nichts zu befürchten. Dass diese Leute noch nicht mal das konnten *und* zumeist im von Dir verwendeten Wortlaut den Kausalzusammenhang auf den Kopf stellen, ist nicht gerade ein Anzeichen dafür, dass diese Menschen das nötige Maß an Verantwortungsbewusstsein und kritischer Selbstreflexion mitbringen, um sich verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu bewegen.
Kommentar ansehen
03.01.2014 15:11 Uhr von faktkonkret
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
sicher ist es unverantwortlich mit Alk oder anderen Drogen zu fahren. Da gibt es kein wenn und aber.Und jeder ist selbst schuld, wenn er sich hinter das Steuer setzt. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, einfach eine Statistik zu erstellen wonach bei allen allen Unfällen mit Alkohol derjenige immer schuld ist der Alk im Blut hat. Ich finde es auch nicht richtig das ausser in zwei Ländern in Europa eine MPU verlangt wird, obwohl eine richterliche Sperrfrist und Strafe verhängt wird und abgelaufen ist. Eine MPUauflage finde ich soweit in Ordnung zumal vielleicht auch Hilfe geleistet wird. Aber bis dato den Führerschein trotzdem einzubehalten ist nicht richtig. Die, welche ich kenne, haben bereits kurz nach der MPU Alk zu sich genommen. Andere hingegen sind nachdem sie ihren Existenz verloren hatten erst zu Alkis geworden.
Hier auf Short News kann man genug lesen wieviele Straftaten ungesühnt bleiben. Ich bin mir sehr bewusst, über die negativen Auswirkungen auf meinen Kommentar.Aber ich traue mich wenigstens dass zu sagen was viele denken.
Bei meinem Unfall wobei ich schwer verletzt wurde, ging ich zu Fuss auf dem Bürgersteig und zwar deshalb weil ich mein Fahrzeug zuhause lies wegen eventuellen Alkoholkonsum.
Menschen zu verurteilen weil sie eventuell eine Gefahr sein könnten. Dann muss man jeden bestrafen, da jeder eventuell in seinem Leben mal eine Bank oder ähnliches überfallen könnte.
Kommentar ansehen
03.01.2014 16:47 Uhr von Hugh
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
"Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, einfach eine Statistik zu erstellen wonach bei allen allen Unfällen mit Alkohol derjenige immer schuld ist der Alk im Blut hat."

Was soll diese Statistik bringen? Davon ab kommen wir hier zu juristischen Fragestellungen, die meine Kompetenz und wohl auch Deine überschreiten, allen voran die Frage, wie Schuld und Verantwortung hier zu definieren sind.

"Ich finde es auch nicht richtig das ausser in zwei Ländern in Europa eine MPU verlangt wird, obwohl eine richterliche Sperrfrist und Strafe verhängt wird und abgelaufen ist."

Wieso? Die Sperrfrist sagt ja nichts darüber aus, ob eine Fahreignung danach automatisch wieder besteht. In vielen Fällen eben nicht.

"Aber bis dato den Führerschein trotzdem einzubehalten ist nicht richtig."

Warum das denn? Es ist das Einzige, um diese Zeitbomben buchstäblich aus dem Verkehr zu ziehen.


"Die, welche ich kenne, haben bereits kurz nach der MPU Alk zu sich genommen."


Traurig! Das sollte eher zu denken geben, ob die MPU noch viel zu lasch ist.


"Andere hingegen sind nachdem sie ihren Existenz verloren hatten erst zu Alkis geworden."


Falsch: Wer überhaupt erst mal in den Fokus gerät, eine MPU machen zu müssen, hat in der Regel schon ein Drogenproblem und ist uneinsichtig, sich und anderen dies einzugestehen.
Wer seine Existenz durch Alk aufs Spiel gesetzt hat, soll hinterher nicht jammern. Oder zumindest so weit den Ar... in der Hose haben zu sagen: "ich hab´s verbockt".


"Hier auf Short News kann man genug lesen wieviele Straftaten ungesühnt bleiben."

Was meinst Du, wie viele Alk-Fahrten ungesühnt bleiben. Da kommen wir mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit auf eine Zahl, welche die der nicht gesühnten Straftaten um ein vielfaches übersteigt. Denn kein System ist fehlerlos. Eine Welt, in dem *fast* jede Straftat gesühnt wird, ist eine Welt der vollständigen Überwachung. Ist es das, was Du Dir wünschst?


"Menschen zu verurteilen weil sie eventuell eine Gefahr sein könnten. Dann muss man jeden bestrafen, da jeder eventuell in seinem Leben mal eine Bank oder ähnliches überfallen könnte."

Das ist doch einfach plumpe Demagogie. Wie sehr kann man eine Argumentation an den Haaren herbeiziehen? Wer Alk getrunken hat und fährt, hat nun mal Alk getrunken, da beißt die Maus keinen Faden ab und diese Leute gehören aus dem Verkehr entfernt, weil sie den Schuss nicht gehört haben. Es kann niemand, wirklich niemand behaupten, dass er diese simplen Spielregeln nicht vorher kannte. Wir haben es doch hier mit erwachsenen Leuten zu tun, oder?!? Warum verhalten sie sich nicht auch als solche? Es kann nur eine Antwort geben: Weil sie die Sache längst nicht mehr im Griff haben und es sich nicht eingestehen. Aber Schuld sind immer die anderen. Alle hassen den armen deutschen Autofahrer.
Millionen Menschen in Deutschland haben ein ernstes Alkoholproblem, ohne dem Klischeebild des "Alkis" zu entsprechen. Aber das ist tabuisiert, dies beim Namen zu nennen. Daher muss dann ein Schuldiger her, ein Sündenbock. Gefunden wird er in Form des "bösen Staats", der "bösen Polizei" und der "bösen MPU-Gutachter". Nur der Alk-Fahrer ist völlig unbescholten und hat nur "ein Glaserl zu viel getrunken, ho, ho" und "auf einem Bein kann man ja nicht stehen". Wenn ich mir allein ansehe, wie viele ach so lustige Witzchen über Alk und Volltrunkenheit so per E-Mail, Facebook, Whatsapp etc. verschickt werden, habe ich nicht gerade den Eindruck, dass viele Menschen ein gesundes Verhältnis zum Alkoholkonsum haben. Aber selbst unter diesen Menschen gibt es immer noch mehrheitlich Leute, die das Auto dann stehen lassen. Wer aber noch nicht mal das schafft, sollte den Fehler mal bei sich selber suchen.



Nachtrag: Laut Wikipedia stehen 71% der angeordneten MPUs im Zusammenhang mit Alkohol oder anderen Drogen.

Das Kriterium im Falle des Alkoholkonsums für die Anordnung einer MPU ist:

"Ein Kraftfahrer ist mehrfach mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen, oder einmal mit einer Promillezahl von 1,6 Promille oder mehr..:"

1,6 Promille. Das nenne ich mal auffällig gebechert und bedarf eines gewissen Trainings. Wenn jetzt noch das Unvermögen dazu kommt, sich seine eigene Fahruntauglichkeit einzugestehen, dann haben diese Leute auf der Straße nichts zu tun. Das sind keine armen Opfer, das sind Täter.

[ nachträglich editiert von Hugh ]
Kommentar ansehen
04.01.2014 10:30 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Hugh - wäre ich Lehrer würde ich für beide Kommentare eine glatt 1+ verteilen.

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Syrien: Islamischer Staat (IS) nimmt wichtige Gasfelder ein
Windows 10 Update kann Internetzugang verhindern


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?