02.01.14 15:57 Uhr
 453
 

Norweger entwickelt umweltfreundliches Streumittel

Ein norwegischer Erfinder hat ein neues Streumittel namens "Ice-Crust" entwickelt. Das Pulver besteht aus gebrannten Kieselgurkörnern.

Bestreut man eine Eisfläche damit, verwandelt sich diese in eine sandpapierartige Oberflächenstruktur. Das Pulver sinkt nicht ein und funktioniert im Gegensatz zu Salz oder Sand bis minus 15 Grad selbstständig. Unterhalb dieser Temperatur muss es zusätzlich befeuchtet werden.

Kieselgur besteht aus einem Rest von urzeitlichen Algen, der sich in Sedimentgestein gesammelt hat.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erfindung, Norweger, Umweltfreundlichkeit, Streugut
Quelle: www.heise.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kacke am Dampfen: Hält Vogel-Kot die Arktis kalt?
Seltenes Wetter: Hawaii ist schneebedeckt
Studie: Religiöse Rituale wirken auf unser Gehirn wie Drogen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.01.2014 16:07 Uhr von Strassenmeister
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Kieselgur ist in zahllosen Produkten unseres Alltags enthalten, wie z.B. in der Zahnpasta bis zum Autoreifen. Kieselgur wird aber auch als Filter für Getränke und Öle verwendet, zu medizinischen Zwecken und als Quellmittel. Kieselgur hat die Eigenschaft, Trübstoffe an sich zu binden. Daher wird es zum Klären bestimmter Abwässer verwendet, außerdem als Füllstoff, Mattierungs - und Quellmittel. Kieselgur ist das Trägermaterial für Nitroglyzerin. Vollgesogen mit diesem gefährlichen Explosivstoff ist das Material handhabungssicher und heißt Dynamit.
(Quelle Internet)
Kommentar ansehen
03.01.2014 09:34 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Würde mich auch interessieren. Bei uns auf dem Hof wird schon seit Ewigkeiten kein Salz verwendet, da es nicht nur für den Boden und die Pflanzen Schlecht ist, sondern auch für die Hufe der Pferde.

Aktuell nutzen wir verschiedene Materialien, teilweise Späneeinstreu, aber alles sorgt dafür, dass der Hof nach dem wegtauen aussieht, wie Jahrelang nicht saubergemacht.
Kommentar ansehen
03.01.2014 09:36 Uhr von kennet1000
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Ich habe auch mal so ein umweltfreundliches Streumittel erfunden. ich hatte es "Sand" genannt, hat sich aber nicht durchgesetzt.
Kommentar ansehen
03.01.2014 09:58 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Sand hat einen kleinen Nachteil im Winter. Das darin enthaltene Wasser gefriert. Und je nach Kälte dauert es nicht lange, bis der gesamte Vorrat durchgefroren ist.

Kann man übrigens auch sehr gut in der freien Natur sehen. Nennt sich dann Bodenfrost.
Kommentar ansehen
03.01.2014 10:32 Uhr von Gierin
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Alle Jahre wieder
Früher hat man, statt zu salzen, Splitt gestreut. Allerdings gab es da das Problem, dass im Frühling die Splitt - Resten wieder mühsam aufgelesen werden mussten. Also hörte man damit auf. Dafür suchte man nun einen Ersatz für das ach so schädliche (Natriumchlorid - ) Streusalz. Unter anderem testete man: Magnesiumchlorid, Calcliumchlorid, Zucker, diverse Organische Salze etc.
Und was ist passiert? Es wird weiter mit "normalem" NaCl - Streusalz gearbeitet, weil es am preiswertesten, einfachsten und verhältnismässig Umweltfreundlichsten ist.
Kommentar ansehen
04.01.2014 10:30 Uhr von kennet1000
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Jlaebbischer

Ich hatte ja den immer warmen Sand erfunden, der bis dato leider nur in der Wüste Anklang gefunden hat. ;O)

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hamburg: Bereits mehrere Strafanzeigen gegen Anne Will
Flughafen München: Vergewaltiger nach sechs Jahren gefasst
Starkoch Jamie Oliver verbrannte sich beim Nackt-Kochen den Penis


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?