02.01.14 15:40 Uhr
 474
 

eBay: Falsche Mindestpreisangabe berechtigt zum Auktionsabbruch

Eine falsche Mindestpreisangabe bei einer eBay-Auktion berechtigt zum Auktionsabbruch. Das Oberlandesgerichts Hamm hat ein entsprechendes Urteil in zweiter Instanz bestätigt.

Der Verkäufer ist damit berechtigt, bei einer fehlerhaften Angabe des Mindestpreises in einer Auktion, selbige abzubrechen auch wenn bereits Gebote abgegeben wurden. Die Richter urteilten den Richtlinien von eBay entsprechend.

Zugrunde lag die Klage eines Bieters, der auf einen Audi 7,10 Europ geboten hatte. Der Anbieter hatte kurz darauf die Auktion abgebrochen, weil er vergessen hatte, einen Mindestpreis einzugeben. Der Kläger verlangte daraufhin die Herausgabe des Autos für 7,10 Euro.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, eBay, Auktion, Hamm, Abbruch, Oberlandesgericht
Quelle: www.heise.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hildesheim: Prozess gegen Folter-Trio - Mann wurde stundenlang gequält
Leipzig: Drei Jugendliche von aggressiven Männern südländischen Typs überfallen
Thüringen: Polizei sucht dreisten Geisterfahrer in Rettungsgasse auf Autobahn

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.01.2014 16:00 Uhr von Arne 67
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Mit solchen Rechtssprechungen vernichtet sich eBay von selber !
Denn mit diesem Richterspruch wird klar, das es hier nicht mehr um Recht, sondern nur noch um das liebe Geld geht.
Ich stell mal für einen Euro ein und wenn es nichts wird, dann beende ich die Auktion halt. Ist ja auch keine Auktion im Klassischen Sinne sondern nur ein offener Handel zwischen 2 Parteien.

eBay selber ist das Urteil fast egal , denn Sie erhalten Ihre Provision und Ihre Gebühren sowieso. Egal ob jetzt die eine oder andere Auktion gestrichen bzw. vorzeitig beendet wird.
Kommentar ansehen
02.01.2014 17:51 Uhr von Crawlerbot
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Jedes Gericht Urteilt anders.

Im Mai 2013 war es anders, da musste der Verkäufer Verkaufen.

http://www.heise.de/...

[ nachträglich editiert von Crawlerbot ]
Kommentar ansehen
03.01.2014 04:01 Uhr von ar1234
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Dieser Mindestpreis ist totaler Dünnschiss. Entweder man will für einen Euro verkaufen oder man setzt das Mindestgebot auf den Preis, den man haben möchte.

Wer das nicht tut, sollte dazu gezwungen werden, den Artikel zum Gebotspreis auch rauszurücken. Denn alles Andere ist schlicht und ergreifend Betrug.

Entweder man will etwas für nen Euro abgeben oder eben nicht. Aber ein "Dazwischen" gibts in der Praxis nicht. Daher wundert mich besonders, dass Ebay so dämlich war, den Mindestpreis überhaupt einzuführen.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hamburg: Schlag gegen Fahrrad-Mafia - 3.500 Räder sichergestellt
Schleuser sollen illegal migrierte Iraner auf Asylbewerberanhörung trainieren
Nach Verfassungsreferendum: Europarat stellt Türkei unter Beobachtung


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?