02.01.14 10:17 Uhr
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Bundeswehr befürwortet Kampfdrohneneinsatz

Damit Bundeswehrsoldaten im Einsatz besser geschützt werden, fordert der Bundeswehrverband den Rückgriff auf ferngesteuerte Kampfdrohnen.

Allerdings scheint ein Einsatz dieser Drohnen davon abzuhängen, ob die deutsche Bevölkerung dahinter steht.

Inwieweit ein solcher Einsatz noch in den nächsten vier Jahren erfolgt, ist fraglich, allerdings haben die Union und SPD einen Einsatz nicht kategorisch ausgeschlossen.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Einsatz, Bundeswehr, Drohne
Quelle: www.abendblatt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2014 10:28 Uhr von maldin
 
+9 | -3
 
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Einfach mal aufhören auf der halben Welt Krieg zu führen, dass schützt die deutschen Soldaten am besten..
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02.01.2014 12:00 Uhr von Perisecor
 
+4 | -2
 
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@ maldin

Ja, ist ja auch viel einfacher, wenn man den Krieg dann direkt in Deutschland führt. Spart Transportkosten und so.



@ Eraendil

Unsinn. Auf deutschem Boden findet maximal eine Teilentscheidung (AFRICOM) statt. Die in Deutschland stationierten Drohnen dienen ausschließlich für Übungsflüge.
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02.01.2014 13:45 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
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@ SerienEinzelfall

Deutsche Luftfahrtgesetze sehen keine unbemannten Flugzeuge dieser Größe vor. Deshalb darf EuroHAWK ja auch nicht fliegen.

Das Ganze ist also ein juristisches und moralisches Problem.

Dass Drohnenpiloten ähnliche Stresserfahrungen wie "normale" Piloten erleben (und auch eine ähnliche Ausbildung haben), zeigen ja bereits div. Studien aus anderen Staaten, allen voran den USA.
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02.01.2014 16:31 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ labertaeschchen

So wie in Frankreich oder Großbritannien, wo Soldaten immer wieder Opfer islamisch motivierter Angriffe werden?
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03.01.2014 10:44 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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Oh... wie überraschend. Soldaten befürworten fortschrittliche Ausrüstung.
...wie empörend.

...nur die Kommentare hier - bis auf wenige Ausnahmen - sind unterwältigender.


@Serieneinzelfall

...der EINZIGE Unterschied für die Bundeswehr ist derselbe Unterschied, den es in JEDER Armee macht:
Es kostet weniger, eine Drohne im Raum vorzuhalten als einen Kampfjet.
"Fragen" muss die Bundeswehr lediglich den Führer vor Ort im jeweiligen Einsatz. Das ist nicht zwingend "ein Ami".

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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03.01.2014 10:51 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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labertaeschchen

"am besten würden deutsche soldaten übrigens geschützt wenn sie sich da aufhalten würden wo sie sich ausschliesslich aufzuhalten haben, nämlich in deutschland... "

...bitte mit Gesetzestext, der das belegt, hinterlegen.

...und was wird dann mit all den Soldaten, die ausserhalb eines (Kampf-)Einsatzes im Ausland stationiert sind?
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03.01.2014 21:10 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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Fast.

Wir reden hier ja immerhin von dem Einsatz bewaffneter Drohnen durch deutsche Streitkräfte. Natürlich werden diese Drohnen auch innerhalb deutscher Doktrin eingesetzt. Diese ist in Teilen, aber eben auch nicht durchgehend mit jener der Amerikaner vergleichbar.

Die genannten "hohen Offiziere" treffen ihre Entscheidungen im Vorfeld einer Operation, unter anderem dadurch, das sie dem Führer vor Ort einen gewissen Kräftedispositiv zur Verfügung stellen. Das schliesst auch die Austattung der Kräfte mit FAC, JFST, Mörser, Haubitzen und CAS mit ein. Nach aktuellem Stand der Dinge würden deutsche UCAV allerdings in die Kategorie CAS fallen. Deren Anforderung unterliegt dem Führer vor Ort bzw. dem FAC - die Freigabe erteilt zwar je nach nationalem Caveat der nächsthöhere Vorgesetzte, dies ist allerdings bei einem TIC reine Formalie.
...der höchste Offizier, der also die tatsächliche Entscheidung trifft, dürfte so ungefähr rund um den Hauptmann, möglicherweise auch Major angesiedelt sein. Der befindet sich allerdings tatsächlich am Brandherd.

Der wesentliche, limitierene Faktor beim Kampfjet ist nebenbei der Treibstoff. Da ein Kampfjet wesentlich größer als eine Drohne ist und auch so vollkommen andere bauliche Eigenheiten mit sich bringt (->MRC), verkürzt sich die Standzeit recht drastisch. Vergleiche mal per Pi Mal Daumen die Kosten für eine Rotte F-15E (passend, da gleicher Personalansatz wie für eine Wechselschicht Predator), die in fliegendem Wechsel die Raumaufsicht hat. Aber das hatten wir ja schon abgehakt. Das Risiko für Mensch und Material ist nebenbei für beide - was den Schauplatz Afghanistan angeht - gleich hoch.

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