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Paderborn: Jugendlicher zielt mit Spielzeugpistole auf Autofahrer - Polizeieinsatz

Am vergangenen Samstag stand in Paderborn ein Jugendlicher an einer Straße und zielte mit einem Revolver auf vorbeifahrende PKW-Fahrer.

Ein Polizist bemerkte diese Aktion und sorgte dafür, dass der Jugendliche von einer Polizeistreife verfolgt wurde. Als die Beamten den Täter stoppten, stürmte dieser in einen Hinterhof.

Dort machten die Beamten den Jugendliche dingfest. Die Pistole, die der junge Mann mit sich führte, war ein Spielzeugmodel. Der Junge erklärte, dass es sich um einen Jux gehandelt habe. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Autofahrer, Jugendlicher, Paderborn, Polizeieinsatz, Spielzeugpistole
Quelle: www.westline.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2014 15:13 Uhr von Silver79
 
+6 | -0
 
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@newsleser54
In den USA würde ihm jetzt wahrscheinlich nie wieder etwas klar werden.
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01.01.2014 15:17 Uhr von Humpelstilzchen
 
+8 | -3
 
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Leck mich am Arsch, was sind das für Zeiten geworden!!!
In meiner Jugend hätte das niemanden interessiert!
Heute wird von jedem Mist ein riesen Aufstand gemacht!
Warte noch auf den Tag, wo hier entgültig alle "durchknallen"!!!
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01.01.2014 15:37 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -3
 
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strafverfahren? ähm, wegen welchem vergehen genau? es könnte ja höchstens wegen erregung öffentlichen ärgernisses sein. ein anderer strafbestand ist ja nicht erfüllt.
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01.01.2014 15:51 Uhr von sooma
 
+3 | -0
 
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@Nebelfrost:

Wie bitte? Er hat auf Vollstreckungsbeamte mit einer Waffe gezielt - ob die echt war oder nicht, spielt dabei keine Rolle! Unfassbar, dass Du das ebenso wie der Täter verharmlost. Der "Junge" ist 17 und damit fast erwachsen... und da setze ich voraus, dass ihm klar ist, dass das alles andere als ein "Jux" ist.


Quelle: "Während der Beamte dafür sorgte, dass Einsatzkräfte die Verfolgung des jungen Mannes aufnahmen, wiederholte sich der Zielvorgang mehrfach.[!!!] Eine Streife stoppte die Person noch an der Riemekestraße.

Als der Waffenträger von den Polizisten mit vorgehaltener Schusswaffe angesprochen wurde, flüchtete er auf einen Hinterhof. Hier konnte er von den Polizisten überwältigt werden."


Dazu § 241 StGB: Bedrohung

"(1) Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen einem Menschen vortäuscht, daß die Verwirklichung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bevorstehe."


Hier ist also durchaus ein Straftatbestand gegeben, eventuell kommt auch noch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte dazu.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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01.01.2014 16:31 Uhr von speculator
 
+2 | -0
 
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Wenn es sich bei der "Spielzeugwaffe" um eine dieser Softair-Modelle gehandelt hat, dann wird sich das Strafverfahren auf das Waffengesetz stützen,
denn diese originalgetreuen Softair-Waffen gelten als "Anscheinswaffen" und das "Führen" ist in der Öffentlichkeit verboten. Tragen und benutzen darf man die Dinger nur daheim, bzw innerhalb eines befriedeten Grundstücks.
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06.01.2014 22:36 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -0
 
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In Zeiten wie diesen muß man fast davon ausgehen, daß jemand, der eine täuschend echte Waffe mit sich führt, eine echte Waffe mit sich führt. Wie soll ein Polizist oder generell ein Mensch sehen, daß es sich um eine Spielzeugpistole handelt? Man kann heutzutage, vor allem in gewissenen Gegenden, leider nicht mehr davon ausgehen, daß es sich um eine Spielzeugwaffe handelt.

Wenn die Polizei nicht eingreift und die Waffe doch echt ist, und es passiert was, dann regt sich auch wieder jeder darüber auf. Was ist also sicherer? Eingreifen und jedem Trottel auf die Finger klopfen oder untätig zuschauen und warten bis was passiert?

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]

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