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Henkel: Vorstandschef Kasper Rorsted gegen mehr Transparenz bei Managergehältern

Der Chef des Chemiekonzerns Henkel, Kasper Rorsted, hat sich in einem Interview gegen mehr Transparenz in Sachen Managergehälter ausgesprochen.

"Die Diskussion ist teilweise sehr populistisch. Wir stehen auch bei den Gehältern im globalen Wettbewerb", so Rorsted. Darüber hinaus würde man auch Führungskräfte befördern, die über 50 Jahre alt sind.

Rorsted verdiente im Jahr 2012 als Henkel-Chef etwa 6,2 Millionen Euro und ist einer der bestbezahlten Manager eines Unternehmens im DAX.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Manager, Gehalt, Transparenz, Henkel, Vorstandschef, Kasper Rorsted
Quelle: www.handelsblatt.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2013 07:40 Uhr von polyphem
 
+5 | -1
 
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Wäre ja auch bescheuert, wenn die Leute wüssten, wie stark sie verarscht werden.
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30.12.2013 09:46 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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"Die Diskussion ist teilweise sehr populistisch. Wir stehen auch bei den Gehältern im globalen Wettbewerb"

Und was soll das dann heißen?
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30.12.2013 10:08 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -3
 
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@artefaktum

Dass ein "global Player" aus dem deutschen Raum dann seine Managergehälter veröffentlichen muss und Unternehmen aus anderen Ländern sofort wissen was ein Manager verdient und was sie ihm mehr zahlen müssen um ihn zu holen.

Ist ja auch nicht so dass der Elektriker oder Maurer sein Gehalt preisgeben muss. Also warum ein Manager?
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30.12.2013 10:12 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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@ PeterLustig2009

"Ist ja auch nicht so dass der Elektriker oder Maurer sein Gehalt preisgeben muss. "

Bei Henkel gilt ein Tarifvertrag. Die Löhne sind dort für jeden einsehbar, die sind kein Geheimnis.

"Dass ein "global Player" aus dem deutschen Raum dann seine Managergehälter veröffentlichen muss und Unternehmen aus anderen Ländern sofort wissen was ein Manager verdient und was sie ihm mehr zahlen müssen um ihn zu holen."

Dann sollen sie ihn doch fragen, was er verlangt? Wo ist da das Problem?

Zudem steht nicht die ganze Welt in Deutschland Schlange, um irgendwelche "Manager" zu holen.
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30.12.2013 10:54 Uhr von bigX67
 
+3 | -0
 
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als ob interessierte und befähigte parteien nicht wüssten, was ein manager verdient. die wissen das wahrscheinlich genauer als er selber.

was hat die nsa nochmal gemacht ? wirtschaftsspionage ?
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30.12.2013 11:22 Uhr von hugrate
 
+5 | -0
 
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@ PeterLustig2009

"Ist ja auch nicht so dass der Elektriker oder Maurer sein Gehalt preisgeben muss. Also warum ein Manager? "

Der kleine Unterschied besteht nun mal auch darin, dass die Manager vielleicht einfach mal positive Signale senden sollten - immerhin brüsten sie sich doch auch damit, neben der "immensen Verantwortung" auch Aushängeschild zu sein. Aushängeschild für was? Komplett aus dem Runder gelaufene Gier?
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30.12.2013 12:28 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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@hugrate

Wer zwingt denn die Firmen dazu die Gehälter zu zahlen?
Richtig niemand

Und wenn mir jemand 4 Mio im jahr + Prämien anbietet würd ich auch nicht sagen, ne sorry 2 Mio ohne Prämien reichen auch. Dann nehm ich natürlich die 4 Mio mit Prämien!

Kaum verdient jemand mehr als der Durchschnitt ist es die Gier!!!

Warum soll jemand der Millionen bekommt sein Gehalt offen legen und jemand der "nur" ein paar Tausend Euro bekommt braucht das nicht?

Genauso lächerlich wie Gehaltsobergrenze. Wer top ist muss top verdienen und nicht begrenzt werden weil es irgendjemand so will

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